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Wendelungen bei Treppen

Was eine Wendeltreppe ist, weiß nahezu jedes Kind: Eine runde Treppe, die sich schneckenförmig nach oben „ringelt“. Weithin unbekannt ist jedoch, dass jede Richtungsänderung einer Treppe „Wendelung“ genannt wird.


Je nachdem, ob die Treppe einen ganzen, halben oder Viertelkreis beschreibt, nennt man sie ganz, halb oder viertel gewendelt.


Davon zu unterscheiden ist die Podesttreppe: Hier findet die Richtungsänderung nicht auf den Treppenstufen statt, sondern zwischen den unterschiedlich verlaufenden Richtungen der geraden Treppenteile befindet sich ein waagerechtes Podest.


In Einfamilienhäusern ist der Platz für eine Treppe meist knapp bemessen. Deshalb werden hier zumeist Treppen mit einer Viertelwendelung eingebaut. Die Wendelung muss dabei nicht zwingend in der Mitte der Treppe liegen. Zumeist befindet sie sich stattdessen im unteren Viertel der Treppe.


Gelegentlich kommt eine Viertelwendelung im obersten Viertel der Treppe hinzu. Eine solche Treppe nennt man dann „zweimal viertelgewendelt“.


In großen Räumen können auch sogenannte Bogentreppen eingebaut werden. Diese weisen eine 180°-Wendung auf, die kreisförmig ausgeführt wird.


Die Kunst bei gewendelten Treppen besteht darin, dass jede Treppenstufe ihre eigene Form haben muss. Alle Stufen sind im Innenkreis der Wendelung schmaler und werden nach außen hin breiter.