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Das Minihaus

Der Trend des kleinen Hauses

Ein eigenes Haus zu bauen, erfordert Eigenkapital, welches sich die meisten Leute über Jahre hinweg zusammensparen. Ist das Eigenheim fertiggestellt, werden bei vielen dennoch über viele Jahre Raten zur Kredittilgung fällig. Die eigenen vier Wände werden so als finanzielle Lebensaufgabe betrachtet und sollten daher gut überlegt sein. Die gesellschaftlichen Parameter haben sich aber in den letzten Jahren verändert: Junge Leute trennen sich früher als bisher von ihren Eltern und wollen auf eigenen Füßen stehen. Diesen Anspruch kann der Wohnungsmarkt mit ständig steigenden Mieten nur schwer umsetzen. Eine gute Alternative: Ein Minihaus kaufen oder bauen. 

In einem Minihaus muss man beim Wohnen nicht auf Komfort verzichten!

Das Minihaus wird unter anderem von jungen Leuten geschätzt, die sofort unabhängig in den eigenen vier Wänden leben wollen. Durch die geringen Minihaus-Kosten entfallen ein jahreslanges Eigenkapital-Ansparen sowie Abbezahlen eines hohen Kredits. Ein Minihaus kaufen oder bauen ist des Weiteren eine interessante Alternative für Leute, die keine Familie gründen wollen und das Single-Dasein bevorzugen.

Mittlerweile können Bauherren beim Minihaus bauen unter vielen Varianten wählen. Möglich sind unter anderem:

  • das Minihaus als Fertighaus.
  • das Minihaus aus Holz.
  • das mobile Minihaus bzw. ein Minihaus auf Rädern

Letztlich kann jeder auch sein Minihaus selber bauen und so von niedrigen Minihaus-Kosten profitieren. Aufgrund des ständig wachsenden Marktes ist es auch zunehmend möglich, das Minihaus gebraucht zu kaufen. Die Auswahl an erschwinglichen Minihäusern wird vielfältiger.

Das erwartet Sie in diesem Ratgeber:

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Was versteht man unter einem Minihaus?

Es gibt keine allgemeingültige Definition für das Minihaus. Selbst professionelle Webseiten verwenden Synonyme wie Small House, kleines Haus oder Tiny House. Eine Abgrenzung zu anderen Haustypen fällt schwer. So gilt beispielsweise ein zum Wohnen konzipiertes Gebäude bis zu einer Grundfläche von 100 Quadratmeter als Minihaus. Die gleiche Wohnraumgröße wird allerdings auch für ein Singlehaus verwendet. Dabei kann die Fläche bei beiden Haustypen auf mehrere Ebenen verteilt sein. Besonders attraktiv ist jedoch der Minihaus-Preis, welcher das Minihaus-Kaufen oder Minihaus-Bauen für viele vorteilhaft macht. Dieser bewegt sich in dem gleichen Bereich wie die Tiny House Kosten.

Das stationäre Minihaus für ganzjähriges Wohnen

Ein stationäres Minihaus kann viele Gestalten annehmen - auch ein Baumhaus oder ein Gartenhaus ist möglich.

Ein eigenes, zum Wohnen genutztes Minihaus zum Bauen erfordert eine Baugenehmigung und ist nach deren Erteilung innerhalb weniger Monate bezugsfertig. Es ist bestmöglich isoliert und zeichnet sich durch einen attraktiven Minihaus-Preis aus. 

Ein zum ganzjährigen Wohnen errichtetes Minihaus, welches stationär auf einem Grundstück steht, wird von den Behörden als Wohnsitz akzeptiert. Experten definieren die Lebensdauer des Hauses auf einen Zeitraum zwischen 50 und 100 Jahren. Ein solches Minihaus kann individuell geplant und nach Kundenwunsch gebaut werden, zum Beispiel freistehend und/oder als Anbau. Möglich ist zudem die Aufstockung auf bis zu 3 Wohnebenen, aber die Hersteller setzen auf Wunsch auch die barrierefreie Planung beim vollwertigen Minihaus um. Ein Minihaus aus Holz oder ein Minihaus als Fertighaus mit Elementen aus Beton ist umsetzbar, aber auch andere Bauweisen, wie Stein auf Stein, lassen sich nutzen. Die Ausstattung ist bei den meisten Anbietern variabel, beeinflusst aber den Preis. 

Ob nun Minihaus kaufen oder selbst bauen: Käufer und Bauherren können für ein stationäres Eigenheim die KfW Förderung in Anspruch nehmen.

Minihaus als Gartenhaus

Je nach Bundesland bedarf es für das als Gartenhaus genutzte Minihaus keiner Baugenehmigung. In der Regel besteht ein als Gartenhaus genutztes Minihaus aus Holz, ist mit hochwertigen Fenstern und Türen ausstattbar und kann bis zu 15 Jahre gute Dienste leisten. Im Sommer kann in einem Minihaus aus Holz auch gewohnt werden. Im Winter ist das Bewohnen aufgrund fehlender Dämmung jedoch nicht möglich. Zudem wird das als Gartenhaus verwendete Minihaus von den Behörden nicht als Wohnsitz akzeptiert.

Möglich ist indes eine individuelle Ausstattung, ein freistehendes Konzept oder der Anbau an ein klassisches Wohngebäude. Eventuelle Fördermöglichkeiten müssen im Einzelfall überprüft werden. Wer ein Gartenhaus als Minihaus baut, kann dies barrierearm und auf einer Ebene planen. Das Minihaus selber bauen ermöglichen viele Hersteller, indem sie das Gartenhaus als Bausatz liefern.

Das Minihaus auf Rädern

Ein Minihaus auf Rädern könnte man auch als Wohnwagen oder Bauwagen bezeichnen.

Beim Minihaus auf Rädern handelt es sich nicht um einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil, sondern um ein mobiles Minihaus, welches innerhalb von wenigen Wochen selbst errichtet werden kann. Ein mobiles Minihaus vom Hersteller kann aufgrund der starken Nachfrage etwas länger (Monate) auf sich warten lassen.

Für das Minihaus auf Rädern ist keine Baugenehmigung erforderlich, dafür aber eine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr. Ob ein mobiles Minihaus nur wenige Wochen im Jahr oder ganzjährig nutzbar ist, hängt vor allem von der Ausstattung ab. Dennoch wird das Minihaus auf Rädern nicht als dauerhafter Wohnsitz akzeptiert. Meist ist ein mobiles Minihaus als Anhänger konzipiert und wird mit einem geeigneten Zugfahrzeug zum Aufstellungsort befördert. Seltener ist das Minihaus auf Rädern als Selbstfahrer gebaut anzutreffen.

Wer sein auf Rädern gelagertes Minihaus selber bauen möchte, hat deutlich mehr Ausstattungs-Optionen. Für ein mobiles Minihaus gibt es jedoch keinerlei Fördermöglichkeiten. Wird ein Minihaus auf Rädern mit einer zweiten Ebene versehen, handelt es sich nur um eine Schlafgalerie respektive um ein großes Hochbett.

Wo kommt das Minihaus eigentlich her?

Offiziellen Verlautbarungen entsprechend hat das Minihaus seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten. Der Auslöser: Das Haus entwickelte sich in den 2000er Jahren zunehmend zu einem Status-Symbol. Obwohl immer weniger Amerikaner in einem Haushalt zusammenwohnten, wuchsen die Wohnflächenzahlen. Teilweise wurden die meisten Häuser mit mehr als 200 Quadratmetern zum Wohnen und Verstauen errichtet. Bereits vor der Jahrtausendwende entstand daher in den USA eine Gegenbewegung, die das Minihaus als Modell der Zukunft in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit brachte.

Die ursprüngliche Heimat des Minihauses findet sich in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Seinerzeit interessierte sich allerdings kaum jemand für die wirtschaftlichen Vorteile, welche mit dem Minihaus kaufen oder bauen verbunden sind. Verstärkte Beachtung erfuhr das Minihaus erst wieder durch die Finanzkrise 2007. Viele Leute konnten sich die riesigen Eigenheime aufgrund der hohen Kaufpreise und Unterhaltskosten nicht mehr leisten. Der zur Sparsamkeit gezwungene US-Amerikaner entschloss sich zunehmend, ein Tiny House oder Minihaus zu bauen oder zu kaufen.

Mittlerweile ist das Minihaus in allen Industrieländern der Welt angekommen, auch in Deutschland. Gesundschrumpfen oder Minimalismus heißen diese Trends, welchen viele aus der unteren und mittleren Einkommensklassen folgen. Es entstanden Bewegungen und Vereinigungen, die sich dem nachhaltigen Wohnen mit geringem Platz- und Energieverbrauch verschrieben.

Das Minihaus wird seit etwa 10 Jahren von Menschen aller genannten Einkommensklassen als Alternative zum teurer werdenden Eigenheim gesehen. Ähnlich wie die Tiny House Kosten halten sich die Baukosten eines Minihauses in geringerem Rahmen. Wohlhabende nutzen das komfortable Minihaus in den Ferien oder für Gäste. Weniger Wohlhabende denken aus finanziellen Gründen daran, kostengünstig ein Minihaus zu bauen. Nicht selten regen auch die enormen Grundstückspreise zum Erwerb oder Bau eines Minihauses an. Ungeachtet der Motivation ist festzustellen, dass das Minihaus in jeglicher Variante in der internationalen Gesellschaft angekommen ist, auch in der Deutschen.

Das Minihaus in Deutschland

Hierzulande wurde zur Jahrtausendwende eine ähnliche Entwicklung verzeichnet wie in den USA. Durchschnittliche Wohnungen hatten fast 100 Quadratmeter und wurden von nur 2 Personen bewohnt. Es entstand das Prinzip "Weniger ist Mehr" und der Trend ging bis zum Minihaus (selber) bauen.

Auch als Ferienhaus an der Küste kann ein Minihaus genutzt werden.

Natürlich sprangen zahlreiche Hersteller auf den Zug auf und sorgten dafür, dass der deutsche Verbraucher beim Minihaus-kaufen unter vielen Varianten wählen konnte. In den Anfangsjahren der deutschen Bewegung war das mobile Minihaus sehr beliebt. Kinder sahen mit Begeisterung im Fernsehen die Sendung "Löwenzahn" und versuchten, ihre Eltern vom Minihaus auf Rädern zu überzeugen. Heutzutage ist das Minihaus vor allem eine Option für Leute:

  • die für das Grundstück wenig Geld ausgeben möchten.
  • die mit geringerer Wohnfläche als der Durchschnitt zufrieden sind.
  • die, wo immer möglich, Kosten reduzieren wollen.

Dabei wird das kleine Haus immer geräumiger und mit mehr Komfort versehen. Mittlerweile ist es möglich, das Minihaus auch gebraucht zu kaufen. Das ist vor allem eine Option für Einsteiger, die kostengünstig Erfahrungen mit dem Prinzip „Weniger ist mehr“ sammeln wollen. 

In den Vereinigten Staaten war es vergleichsweise einfach, ein Minihaus zu bauen und dabei individuellen Vorstellungen zu folgen. In Deutschland hingegen wird das Minihaus-bauen nur durch die Einhaltung einer Fülle an Verordnungen zum Erfolgsprojekt.

Minihaus mobil in Deutschland

Das mobile Minihaus muss in Deutschland von Institutionen wie der DEKRA oder dem TÜV abgenommen und zugelassen werden. Die Zulassung kann als Anhänger mit Sonderaufbau oder Anhänger mit abnehmbarer Ladung erfolgen. Wer ein mobiles Minihaus bauen möchte und auf die Zulassung verzichtet, muss öffentliche Straßen meiden, sie mit erheblich reduzierter Geschwindigkeit nutzen oder seinen Eigenbau per Speziallastkraftwagen befördern lassen. Zudem haftet der Hersteller beim Minihaus mobil für die statische Zuverlässigkeit im Straßenverkehr.

Ein feststehendes Minihaus

Ein feststehendes Minihaus kann sich optisch optimal in seine Umgebung einfügen.

Wie bereits angeführt, wird hierzulande ein Wohngebäude mit bis zu 100 Quadratmeter Wohnfläche auf 1 oder 2 Ebenen als Minihaus betrachtet. Soll das Minihaus beim Bauen fest mit dem Boden verankert werden, muss eine Baugenehmigung beantragt werden. Zudem muss ein bebaubares Grundstück zum Minihaus bauen oder kaufen gefunden werden. Bebaubare Grundstücke sind erschlossen, durch Wege erreichbar sowie an Versorgungskanäle für Wasser, Strom und Wärme angeschlossen.

Ein feststehendes Minihaus (auf-) zu bauen, erfordert entweder einen eigenen Konstruktions- bzw. Bauplan oder die professionelle Hilfe eines Architekten. Deutlich einfacher ist es, ein Minihaus zu kaufen und aus dem Herstellerangebot zu wählen. Ungeachtet dessen gibt es eine Menge an Überlegungen für Bauherren oder Käufer:

  • Wie viel Grundfläche, spätere Wohnfläche und wie viele Ebenen soll das Minihaus als Fertighaus haben?
  • Was ist die beste Dachform, Deckungsart und Heizungsvariante für mein kleines Haus?
  • Soll das Minihaus aus Holz, Stein oder Beton gebaut werden?
  • Welches Fundament wird benötigt und soll später erweitert werden?

Aus den Antworten kann ein grobes Konzept erstellt werden, welches bei der Suche nach einem geeigneten Standort hilft. Sinnvoll ist in diesem Kontext ein Besuch beim Katasteramt. Der dort zu findende Liegenschaftsplan weist einzelne Parzellierungen mit amtlichen Benennungen auf. Sobald ein passender Bauplatz gefunden wurde, erfolgt die kostenpflichtige Bauvoranfrage bei der zuständigen Baubehörde. Die Bauvoranfrage führt zu einer Stellungnahme des Bauamts, aus welcher hervorgeht, ob das Minihaus an dieser Stelle genehmigt werden kann.

Weitere Voraussetzungen, die auf zukünftige Minihausbesitzer zukommen können:

  • Ein Energieeffizienzausweis wird verlangt, wenn der Bauherr ein Minihaus bauen oder kaufen möchte, welches mehr als 50 Quadratmeter Wohnfläche hat.
  • Die kommunalen Bauvorgaben können auch beim Minihaus Vorgaben, wie Dachformen, Geschosshöhe oder -anzahl, vorschreiben.
  • Nachbarn könnten Einwände gegen das Minihaus bauen oder kaufen vorbringen.

Das autarke Minihaus – wie man sich ein unabhängiges Leben gestaltet

Heutzutage kann ein Minihaus völlig autark gebaut werden. Leitungen für Frischwasser und Abwasser sind durch Tanks zu ersetzen, elektrischer Strom liefert die PV-Anlage und Wärme kommt durch die Solarthermie ins Minihaus. Die klassische Toilette kann durch eine Humustoilette ersetzt werden, das konventionelle Telefon durch ein Smartphone, welches zudem mobiles Internet bereitstellt. Ob dieser Autarkie-Aspekt gewünscht ist, sollte beim Minihaus vor dem Kaufen oder Bauen geklärt werden. Eventuell fallen für die ein oder andere Möglichkeit zusätzliche Kosten an.

Viele wünschen sich ein autarkes Leben im Minihaus. Dazu gehört, neben einzelnen Aspekten am Haus, auch der eigene Anbau von Lebensmitteln im Garten.

Ein Minihaus kaufen oder bauen

Ein Minihaus kaufen

Wer ein Minihaus kaufen möchte, muss sich vor dem Erwerb einiges überlegen. Soll das Minihaus an verschiedenen Orten und nur im Sommer genutzt werden? In dem Fall ist das Minihaus auf Rädern eine sinnvolle Option. So könnte man es zum Beispiel nutzen, um in den Sommerferien in den Urlaub zu verreisen. Ein Minihaus mit festem Standort kann ebenso nur für die Nutzung in der warmen Jahreszeit vorgesehen sein. In dem Fall wäre das als Gartenhaus konzipierte Minihaus eine kostengünstige Lösung. Leute, die ein Minihaus kaufen, um darin ganzjährig zu wohnen und Entspannung mit Arbeit kombinieren, entscheiden sich idealerweise für ein optimal gedämmtes und komfortables Minihaus.

Ein Minihaus bauen

Das ganzjährig nutzbares mobiles Minihaus muss über Dämmung, Heizung und Warmwasseraufbereitung verfügen. Wer sein mobiles Minihaus selbst auf die Nutzung in jeder Jahreszeit vorbereiten möchte, sollte über Kenntnisse und Fähigkeiten für den Selbstausbau verfügen. Das als Gartenhaus nutzbare Minihaus zum Selberbauen setzt hingegen nur Fähigkeiten zum Zusammenbau vorgefertigter Komponenten voraus. Ein ganzjährig nutzbares und feststehendes Minihaus zu bauen, erfordert handwerkliche Fähigkeiten und Know-how. Einige Hersteller liefern das Minihaus als Fertighaus und bieten Aufbauservice an.

Minihaus kaufen oder bauen, aber aus welchen Baustoffen?

Ein Minihaus kann aus ganz unterschiedlichen Baustoffen errichtet werden.

Wer ein Minihaus aus Holz bauen möchte, muss einige klimatische Eigenschaften des Baumaterials berücksichtigen. Ein aus Holz erbautes Minihaus bedarf bei ganzjähriger Nutzungsabsicht aufwendiger Dämmungs-Maßnahmen. Ein Minihaus aus Stein liefert im Bereich der Wärmedämmung gute Ergebnisse. Vor allem Porenbeton hält im Sommer die Wärme außerhalb des Hauses, im Winter aber genau andersherum.

Ein stationäres Minihaus muss normalerweise auf einem Fundament oder einer Bodenplatte errichtet werden. Seltener greift man bei diesem Trend auf einen Keller zurück. Möglich ist aber auch das Minihaus auf Stelzen zu bauen. Dient das Minihaus als Anbau passt es unter Umständen auch auf eine Flachdachgarage eines bereits vorhandenen Eigenheims.

Welches Dach darf es sein?

Die Dachform ist von den regionalen oder örtliche Bauamt-Vorgaben abhängig. Meist wird das Minihaus mit Pultdach, Satteldach oder Flachdach ohne Neigung errichtet. Das Pultdach hat eine um 30 % geringere Fläche als ein Satteldach und ist daher deutlich günstiger. Pultdächer sind zudem aufgrund des modernen Erscheinungsbilds beliebt.

Mit einem ebenen Flachdach ein Minihaus zu bauen eröffnet über die geringen Kosten hinaus verschiedene Möglichkeiten:

  • Die spätere Aufstockung einer weiteren Ebene (maximal 3 Ebenen sind zulässig).
  • Die Verwendung als Dachterrasse.
  • Eine Nutzung als Dachgarten.
  • Platz für die PV-Anlage zur autarken Energieversorgung. 

Welche Vor- und Nachteile hat ein Minihaus?

Vorteile:

  • kostengünstig
  • Senioren, Singles oder kinderlose Paare sind Hauptzielgruppe
  • auch für jüngere Leute mit Eigenheim-Wunsch eine Option
  • passt auch auf kleinere Grundstücke
  • stationäres Minihaus als dauerhafter Wohnraum nutzbar, ideal auch als Gartenhaus oder Ferienhaus
  • kann als Erweiterung des eigenen Zuhauses dienen
  • mobile Minihaus-Version ermöglicht Flexibilität (mit dem Zuhause reisen), auch für Dauer-Camper ideal
  • Minihaus Bau geht schneller (als der Bau eines Einfamilienhauses)

Nachteile:

  • hoher bürokratischer Aufwand für die Genehmigungen oder Zulassungen (Aufwand gleich zu richtigem Hausbau)
  • nur eingeschränkt energieeffizient
  • hoher Energieverbrauch bei ganzjähriger Nutzung, da eher schlechte Wärmedämmung
  • bei Familienzuwachs schnell Platzprobleme, kein optimales Zuhause für eine Familie
  • Lebensdauer der mobilen Variante eher kurz
  • Wenig Platz zum Wohnen
Bei den Vor- und Nachteilen eines Minihauses ist es auch entscheidend, wer einzieht: ein Single oder eine Familie.

Was kostet ein Minihaus?

Das Angebot ist aufgrund des Trends in Städten, Ballungszentren und selbst in ländlichen Regionen gut. Es gibt das mietbare Minihaus in Deutschland mit unterschiedlichster Ausstattung und Wohnfläche zu vergleichsweise günstigen Mietpreisen. In Berlin werden beispielsweise kleine Objekte zwischen 100 und 400 Euro pro Monat angeboten. Komfortable und geräumige Minihäuser sind zwischen 600 und 900 Euro pro Monat möglich.

Im Schwarzwald werden Minihäuser überwiegend an Urlauber auf Tages- oder Wochenbasis vermietet. Urlaubsobjekte kosten bis zu 90 Euro pro Tag, während langfristig vermietete Minihäuser für 600 bis 900 Euro pro Monat zu haben sind.

Allgemein ist zu beobachten, dass sich die Vermieter an den örtlichen Mietspiegeln orientieren und auf die derzeit hohe Nachfrage reagieren.

Derzeit ist der Markt für gebrauchte Minihäuser in Deutschland noch vergleichsweise klein.
Experten erwarten aber, dass sich das aufgrund des hohen Zuspruchs schnell ändern wird. Es gibt bereits Angebote um ein Minihaus gebraucht zu kaufen, welche aber sorgfältig geprüft werden sollten. Die meisten Angebote gibt es für mobile Minihäuser. Der Grund ist oftmals nachvollziehbar: Manche Leute lassen sich nach Jahren der Mobilität dauerhaft nieder und kaufen feststehende Minihäuser.

Die Frage nach dem Minihaus-Preis beim Gebraucht-kaufen, muss im Einzelfall beantwortet werden, da er von Faktoren wie Größe, Beschaffenheit, Material, Ausstattung und Ähnlichem abhängt. Prinzipiell gelten beim Minihaus gebraucht kaufen die gleichen Regeln wie gebrauchten Eigenheimen: Eine Besichtigung vor dem Kauf ist unverzichtbar! Hier sollte man vor allem den Fokus auf Zustand und Lage des Minihauses legen. Im Zweifelsfall kann man einen Experten mitnehmen, welcher auch Dokumente wie Kaufurkunde und Energieausweis prüft. 

Neue Objekte sind angesichts attraktiver Minihaus-Preise oft sinnvoller. Der Kauf eines optisch reizvollen und komfortablen Minihauses in Bungalowform zum Beispiel kann bei 100 Quadratmeter Wohnfläche mehr als 100.00 Euro kosten. Der Minihaus-Preis der barrierefreien Premium-Version mit Vollausstattung in winterfester Ausführung liegt bei 150.000 Euro. Minihaus-Kosten hängen von der Ausstattung, Form (ebenerdig/zweigeschossig) und von den Materialien ab. Ebenso bietet jeder Hersteller andere Preise.

Wenn das Mobilhaus neu gebaut wird, stehen alle Möglichkeiten in Bezug auf den Standort, die Größe und die Gestaltung offen. Es müssen keine Kompromisse eingegangen werden. Der Preis ist beim Minihaus selbst bauen niedriger als beim Minihaus kaufen. Ein mobiles Minihaus ist da schon ab 10.000 Euro möglich und kostet mit ansprechender Vollausstattung weniger als 40.000 Euro. Selbstverständlich gibt es das neue Mobilhaus auf Rädern auch für 60.000 Euro und mehr. Vieles ist hier abhängig von dem persönlichen Geschmack und den Wünschen der Besitzer bzw. Bewohner. Die Baukosten eines stationären Minihauses ähneln den Kaufpreisen. Hier liegt die Kostenspanne zwischen 150.000 und 200.000 Euro.

Auch ein Minihaus und das Leben in dem kleinen Haus muss man sich erstmal leisten können.

Diese kleinen Alternativen bietet Ihnen Town & Country Haus:

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