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Grundstück und Fertighaus: Diese Punkte müssen Sie beim Kauf beachten

Planen Sie als Bauherr, ein neues Fertighaus umzusetzen, benötigen Sie ein Grundstück das Fertighaus, Vorgarten und eventuell eine Garage beheimaten kann. Die Suche nach dem Grundstück für Fertighaus und Außenbereich fällt jedoch oft schwerer als zunächst gedacht. Grund dafür sind Stolperfallen wie der Bebauungsplan. Das müssen Sie beim Grundstück für ein Fertighaus kaufen beachten.

Sie haben das perfekte Grundstück mit idealer Lage und Verkehrsanbindung gefunden und reserviert. Schon bald soll Ihr neues Zuhause an dieser Stelle stehen. Doch vor Beginn der Errichtung des Hauses müssen Sie über eine Baugenehmigung verfügen. Falls das Grundstück besonders günstig ist, sollten Sie zudem eine Bodenanalyse vornehmen und einen Statiker auf den Bauplatz schauen lassen. Auch die Größe des freien Platzes ist relevant.

 

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Der Bebauungsplan als Herzstück des Bauvorhabens

Haben Sie Ihr Grundstück für Fertighaus, Hof und Garten geprüft, müssen Sie den Bebauungsplan einsehen. Der Bebauungsplan ist unterschiedlich streng ausformuliert, wenn es um die Möglichkeiten der Bebauung in der Umgebung geht. Vor allem in Gegenden, die historisches Kulturgut schützen oder landschaftlich besonders beliebt sind, gelten strenge Auflagen, was wie gebaut werden darf. Das typisch eingeschossige Fertighaus mit einer Wohnfläche zwischen 50 und 100 Quadratmetern ist kaum je ein Problem - solange das äußerliche Erscheinungsbild zur Ortschaft passt. Zwischen einer Reihe alter Fachwerkhäuser und auf einer touristisch beliebten Route werden Sie kaum eine Baugenehmigung für eine moderne Stadtvilla erhalten. 

Der Bebauungsplan definiert beispielsweise die Farbe der Dachziegel, Maximalhöhe des Hauses, sowie die Form und Höhe des Daches. In einigen Gegenden kann zudem vorgeschrieben werden, wie Sie Ihr Grundstück und Fertighaus einzäunen müssen. Die Vereinheitlichung für alle erteilten Genehmigungen ist nicht immer gegeben. Ihre Nachbarn haben unter Umständen noch zu anderen Bedingungen gebaut. Das Umgehen des Bebauungsplanes, beispielsweise durch Aufsetzen eines Geschosses nach Abnahme, führt zu Bußgeldern. Einen Abriss der unerlaubt errichteten Gebäude und Etagen kann das Bauamt anordnen und macht den Hausbau damit kompliziert.

Flair 125

Der Name „Flair 125“ steht für 125 Quadratmeter Wohnerlebnis: Ein Blickfang sind die bodentiefen Fenster, die den Wohnbereich mit viel Licht durchfluten.

 

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Flair 152 RE

Schick und Gradlinig -  Die Perfekte Form zum Stadtnahen Wohnen

 

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Winkelbungalow 108

Dieser Bungalow fällt nicht nur durch sein charmantes Design auf. Die markante Winkelform ermöglicht auch einen variablen Grundriss.

 

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Grundstück für Fertighaus prüfen lassen

Um ein Fertighaus zu bauen, benötigen Sie keinen besonders hochwertigen Baugrund. Das Fertighaus auf kleinem Grundstück zu errichten, ist theoretisch kein Problem. Das ein oder andere Fertighaus wird auf schmalem Grundstück gebaut, um Kosten zu sparen wenn weder Garten noch Garage benötigt werden. Diese Anspruchslosigkeit setzt jedoch voraus, dass es sich überhaupt um ein gut bebaubares Grundstück handelt, dass einem ein- oder zweistöckigen Gebäude standhält. Der erste Schritt noch vor Abgleich des Bebauungsplanes sollte daher sein, das Grundstück prüfen zu lassen. 

Der einfachste Weg zu prüfen, ob das Grundstück für Fertighaus Baupläne geeignet ist, ist die Beauftragung eines Baugutachtens. Möchten Sie außerdem das Land rund um das Haus als Kleingarten oder zur Tierhaltung nutzen und erhalten dafür eine Genehmigung, empfiehlt sich, Bodenproben entnehmen zu lassen und diese auf Nährstoffe und Umweltgifte zu prüfen. Soll ein Brunnen gebohrt werden, ist Letzteres besonders wichtig. Um das Grundstück für Fertighaus und Parkmöglichkeit zu nutzen, ist die Bodengesundheit selbst eher unwichtig. 

Sonderfall Fertighaus in Hanglage

In einigen bergigen und hügeligen Regionen Deutschlands bietet sich der Bau eines Fertighauses in Hanglage an. Sie erhalten das Grundstück für das Fertighaus günstiger und genießen oft eine besonders schöne Aussicht. Doch die Hanglage stellt auch besondere Anforderungen an den Bau des Hauses. Nicht jedes Fertighaus kann an einem Hang erbaut werden. Experten raten dazu, statt besonders stabilem Fundament mit einem Fertigkeller zu planen. Der Fertigkeller erhöht die nutzbare Wohn- und Lagerfläche. Er sorgt jedoch vor allem durch Zuschnitt der Kellerräume für einen festen Stand. 

Je nach Schnitt des Grundstückes können Sie den Keller als Garage oder sogar als zweite Wohnetage nutzen. Dafür müssen zunächst die Bedingungen für den Kellerausbau stimmen. Auf ein Bodengutachten im Rahmen des Baugutachtens sollten Sie bei dieser Grundstücksart nicht verzichten. Es kann außerdem Sinn ergeben, mit dem regionalen Landesbauamt bezüglich des bergigen Umlandes zu sprechen, um Schäden am Haus zu vermeiden. Tritt an diesem Hang beispielsweise oft ein Fluss über sein Bett, kommt es zu Erdrutschen oder ist die Region erdbebengefährdet, müssen Sie massiv und geschützt bauen. 

Grundstück für das Fertighaus kaufen

Haben Sie alle Eventualitäten geprüft, ist es an der Zeit, das Grundstück zu kaufen. Möchten Sie ganz sicher gehen, dass Ihr Fertighaus auf diesem Baugrund entstehen kann, legen Sie die Pläne des Grundstückes dem Hersteller vor, der für Sie die Hausmodule fertigt und liefert. Mit jahrelanger Erfahrung können Ihnen Bauprofis und firmeninterne Architekten oft auf einen Blick sagen, ob das Bauvorhaben gelingt. 

Mit dem Eintrag ins Grundbuch der Region dürfen Sie den Bau in Auftrag geben und benötigen hierfür noch die Baugenehmigung. Dieses Dokument bietet für Sie und das Bauunternehmen eine Sicherheit. Alle eingereichten Baupläne dürfen sofort umgesetzt werden. Je nach Komplexität des gewählten Fertighausmodells dauert der Bauprozess zwischen einigen Woche bis zu mehreren Monaten. Er erfolgt jedoch in der Regel deutlich schneller als der komplette Neubau eines Gebäudes aus einzelnen Baustoffen. Einige Hausmodule können theoretisch sofort nach der Montage bewohnt werden. 

 

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Fertighausvertrag ohne Grundstück vereinbaren?

Es ist zwar möglich, einen Fertighausvertrag ohne Grundstück zu vereinbaren und zu hoffen, dass sich selbiges schnell findet. Juristisch und aus Verbrauchersicht ist es jedoch unklug. Der Hersteller kann verlangen, dass Sie das erworbene Fertighaus oder die Löhne der Arbeiter auch dann zahlen, wenn auf den Beginn der durch Sie verursachten Verzögerung gewartet werden muss. Arbeiten Sie mit einem Architekten zusammen, fordert auch dieser sein Gehalt ein, egal ob das Haus entsteht oder nicht.

Bevor Sie einen Fertighausvertrag abschließen, sollten Sie als die Baugenehmigung für Ihr Grundstück erhalten und dieses bereits durch ein Unternehmen vorbereitet haben. Fertighäuser sind schnell lieferbar und je länger die Module beim jeweiligen Hersteller eingelagert werden, desto teurer wird das Projekt. Das Grundstück für das Fertighaus entscheidet durch Lage und Umgebung auch mit über Ihren persönlichen Baustil. 

Schneller einziehen durch Fertighaus mit Grundstück

Sie möchten noch schneller einziehen? Für diesen Fall bieten einige Unternehmen den Kauf eines Fertighauses mit Grundstück schlüsselfertig an. Je nach Anbieter wird Ihr Haus erst erbaut oder steht bereits. Sie kaufen ein neu erbautes Fertighaus im Erstbezug, können aber an Design und Ausstattung nichts mehr ändern. Diese Methode des Hauskaufes unterscheidet sich vor allem dadurch vom klassischen Immobilienmarkt, dass niemand vor Ihnen das Haus in Auftrag gegeben oder gebaut hat. Das Unternehmen hat das Haus zu Musterzwecken errichtet und verkauft es nun samt Grundstück. 

Das Komplettpaket Fertighaus plus Grundstück gibt es auch zum Eigenbau zu erwerben. Der Hersteller hat für Sie in diesem Fall bereits in Erfahrung gebracht, was gebaut werden darf und kann Ihnen eine Reihe verschiedener Fertighäuser vorschlagen. 

Grundstück oder Fertighaus - Was benötigt mehr Zeit?

Für den Einzug in Ihr neues Eigenheim müssen Sie auch bei Fertighäusern einige Monate einplanen. Der Zeitplan wird jedoch praktisch immer gehalten, so dass Sie fest planen können für Umzug und Einrichtung. Die Beratung rund um Grundstück und Fertighaus kann Ihnen das gleiche Unternehmen anbieten, solange Sie Ihre Zustimmung zur Erhebung von Daten für die Gutachten geben. Die Experten kennen alle Eventualitäten und wissen, was zu tun ist, wenn beispielsweise der Boden zu sandig oder der Hang zu abschüssig ist. 

Die Formalitäten rund um Baugenehmigung und Bebauungsplan können Sie nicht umgehen, aber die Zeit für eine Beratung rund um die Ausstattung Ihres neuen Heims nutzen. Aus Ideen werden so schließlich Pläne zur Gestaltung des Fertighauses. War das Grundstück bereits als Baugrund deklariert und es liegen keine Beanstandungen an Ihren Plänen vor, erhalten Sie Ihre Baugenehmigung innerhalb weniger Wochen. Nur in seltenen Fällen müssen Sie als Bauherr persönlich Details mit dem Bauamt besprechen. Der Bau des Fertighauses dürfte daher bei den meisten Projekten den Hauptteil der Wartezeit einnehmen. Vergessen Sie nicht einzuplanen, dass das Verlegen von Elektronik und Böden, Malern und Ausstatten auch Zeit in Anspruch nimmt. 

Fazit: Erst Grundstück, dann Fertighaus bauen

Um Ihr Traumhaus zu bauen benötigen Sie zuerst ein attraktives Grundstück, dann einen konkreten Plan und schließlich die Baugenehmigung. Dann steht dem Bau Ihres Eigenheims nichts mehr im Wege.

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