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Gartenzaun - Welche unterschiedlichen Arten gibt es und wo liegen die jeweiligen Vorteile?

Wenn im Frühjahr die ersten warmen Sonnenstrahlen rauskommen, die Temperaturen langsam in den zweistelligen Bereich steigen und der Winter vorbei scheint, wird es Zeit, den Garten aufzuräumen. Dazu gehört auch, dass der Zaun auf Vordermann gebracht wird. Aber warum nur den alten Zaun erneuern? Manchmal liegt der Zauber darin, etwas Neues zu wagen. Warum nur den alten Zaun neu streichen, wenn ein anderes Modell noch mehr Vorteile hat?

Der Klassiker: Gartenzaun aus Holz

Holz ist ein natürliches Material, das sich im Außenbereich hervorragend einsetzen lässt. Als nachwachsender Rohstoff ist es nachhaltig, umweltfreundlich und relativ kostengünstig verfügbar. Korrekt behandelt, ist es im Garten widerstandsfähig. Besonders schön sind Gartenabgrenzungen, die die üblichen Formen durchbrechen und ungewöhnliche Formen zeigen, höher als die üblichen Zäune oder komplett blickdicht sind. Holz bringt Wärme und Heimeligkeit als Abtrennung von Poolbereichen, Terrassen und privaten Rückzugsecken in den Garten. Sichtschutzwände aus Holz sind daher auch als Gartenzaun sehr schön. Allerdings hat Holz den Nachteil, dass es etwas intensiver in der Pflege ist.

Haltbar und sehr widerstandsfähig: Metall

Zäune aus Metall transportieren eine ganz eindeutige Botschaft: Hier geht es nicht durch. Ob Maschendrahtzaun oder gusseiserner Gartenzaun, Gitter oder andere Lösung - Metall wirkt massiv. Allerdings sind filigrane Metallarbeiten nicht unbedingt als Sichtschutz geeignet. Metallzäune lassen sich aber auch etwas massiver aus Edelstahlrohr gestalten. Gabionen beispielsweise können aus Metallrohr oder Gitter aufgebaut und mit Steinen nach Wahl gefüllt werden. Sie wirken massiv und gedrungen, trotzdem dank der kleinen Steine noch recht filigran. Und vor allem sind sie natürlich, der Stein fällt nicht als Fremdkörper auf.

Während der Maschendrahtzaun kostengünstig ist und noch recht gewöhnlich wirkt, sind schmiede- und gusseiserne Zäune eher kostenintensiv. Die Zäune sind allerdings grundsätzlich witterungsbeständig und benötigen nicht viel Pflege. Komplett blickdicht wird es mit Metall aber eher nicht.

Mit Steinen gefüllte Gabionen sind ebenfalls eher kostenintensiv, aber haltbar. Sie benötigen Pflege, denn die Steine halten das Wasser, sammeln im Laufe weniger Jahre Staub und Schmutz. Dadurch bilden sich schnell Flechten und Moose, der Wind trägt Samen heran. Dadurch siedeln sich schnell Gräser, Klee, Löwenzahn und andere Pflanzen an. Das gibt den Gabionen zwar ein romantisch verwildertes Aussehen, was aber nicht unbedingt jedem gefällt.

Sichtschutz aus Stein? Massiv und ungewöhnlich

Stein kann aber auch auf andere Art und Weise als Gartenbegrenzung eingesetzt werden. Beispielsweise als niedrige Gartenmauer, aus Ziegeln oder aus Natursteinen gemauert. Formschön sind auch dünne Steinsäulen, die eng nebeneinander als eine Art Mauer oder in der Optik eines Lattenzauns aufgebaut werden. Wellenförmig oder alternierend angeordnet, aus hellem Granit oder einem anderen Stein, ist diese Art von Sichtschutz natürlich und formschön.

Steine sind allerdings nie pflegeleicht. Wer eine Besiedelung durch Flechten, Moose und in der Folge Gräser verhindern will, muss Mauer, Zaun oder Sichtschutz entsprechend pflegen. Steine sehen nur schön aus, wenn sie ihre natürliche, raue Oberfläche behalten. Kostengünstig sind Steine nie, sie sind eine luxuriöse Lösung, die sowohl hinsichtlich Materialkosten als auch Arbeitskosten beim Aufbau Einsatz fordern. Stein ist etwas frostanfälliger als andere Materialien, da in feinste Ritzen Wasser eindringen kann. Wenn das im Winter gefriert, splittern Teile ab, so dass hin und wieder Teile des Sichtschutzes ersetzt werden müssen.