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Das Modulhaus

Mehr als nur ein Container-Haus

Wer sich das Thema Eigenheim durch den Kopf gehen lässt, kommt um die Alternative Modulhaus nicht mehr herum. Bereits 30 % des Marktes machen die mobilen Heime aus. Ihr Preis-Leistungsverhältnis wird in höchsten Tönen angepriesen und ihre Ökobilanz ist einwandfrei. Zudem bestechen sie durch eine moderne Optik und Flexibilität. Wer sich ein Modulhaus kaufen will, hat durch die Vielzahl der Anbieter eine große Auswahl. 

In diesem Ratgeber finden Sie alles zum Thema Modulhaus. Hier erfahren Sie etwas zu den Vor- und Nachteilen der angesagten, mobilen Häuser, worauf man beim Kauf oder Bau von Modulhäusern achten sollte und welche Alternativen Ihnen Town & Country Haus bieten kann!

 

Was ist ein Modulhaus und woher kommt der Trend?

Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu anderen Haustypen

Modulhäuser und ihre Vielfältigkeit – was ist möglich beim mobilen Heim?

Vor- und Nachteile von Modulhäusern

Was kostet ein Modulhaus?

Alternativen zum Modulhaus

Häufig gestellte Fragen zum Modulhaus

Was ist ein Modulhaus?

Ein Modulhaus ist ein Haus, welches aus mehreren vorgefertigten Elementen (Modulen, Komponenten oder Bauteilen) zusammengesetzt wird. Es gibt viele unterschiedliche Bezeichnungen für diese Art von Haus, zum Beispiel "Fertighaus" oder "Minihaus", welche grundsätzlich dasselbe beschreiben. Ein Modulhaus zeichnet durch seine Flexibilität aus. Wird ein Umzug geplant, kommt das Haus mit und wird an anderer Stelle neu aufgebaut. Da es sich zudem vergrößern und verkleinern lässt, passt es sich der Lebenssituation ideal an.

Woher kommt das Modulhaus?

Die Bautechnik des Modulhauses erscheint auf den ersten Blick modern, geht aber bis ins alte Ägypten zurück. Die Pyramiden gehören zu den ersten Modulhäusern, denn ihre Module, die Steinblöcke, wurden vorgefertigt, auf Schiffen den Nil herunter transportiert und erst vor Ort montiert. Auch im fernen Osten nutzten die Japaner die Technologie im 12. Jahrhundert, um ihre Häuser auf Karren zu transportieren. Selbst Leonardo da Vinci hatte ein solches Modell (Casa Mutabile) entwickelt, das er am Tigris aufbauen ließ. 

Modulhäuser aus ehemaligen Containern haben immer einen etwas rustikaleren Charme.

Die größte "Modulhaus-Community" gibt es in den USA und in Großbritannien. Das liegt vor allem daran, dass in den Vereinigten Staaten Wohnraum teuer und begehrt ist. Zugleich ist dort der Markt für kleine Eigenheime besonders groß. In Deutschland kam modulares Bauen zum ersten Mal in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts auf und erlebt seit den 70ern einen regelrechten Boom.

 

Aus welchen Materialen besteht ein Modulhaus?

Es besteht im Inneren aus einem Stahl-, Holz oder Aluminiumskelett. Auch Varianten aus Stein, Massivholz und Beton kommen zum Einsatz. Bei den Außenwänden kann aus unterschiedlichen Materialien gewählt werden. Zu den bekanntesten Varianten zählen das Modulhaus aus Holz und das Container-Modulhaus. Die Fassaden können aber auch mit Stein oder Marmor realisiert werden. Die Containervariante kann zum Beispiel mit Cortenstahl hergestellt werden, welches durch seine chemischen Voraussetzungen nicht weiter rostet und daher wasserdicht wird. Wer ein Modulhaus kaufen will, hat also viele individuelle Stilmöglichkeiten.

Für welche Zielgruppe eignet es sich?

Modulhäuser können eine Wohngröße von bis zu 130 Quadratmetern haben, oftmals gibt es sie allerdings im kleineren Format mit bis zu 50 Quadratmetern. In dieser Größe eignen sie sich ideal für Senioren, Paare oder Singles, die mit einer guten Vorplanung die Wohnfläche optimal nutzen können. 

Besonders für Paare, die sich Zuwachs wünschen, lohnt es sich ein Modulhaus zu kaufen, weil es sich erweitern lässt. Auch für Familien, deren Kinder das Elternhaus bereits verlassen haben und die sich nun verkleinern wollen, ist es eine interessante Alternative zum klassischen Einfamilienhaus. Nicht mehr benötigte Module lassen sich abbauen und verkaufen.

Benötigt ein Modulhaus ein ganz normales Grundstück oder kann man damit überall wohnen?

Wo kann ein Modulhaus gebaut werden?

Um ein Modulhaus zu bauen, wird ein Grundstück benötigt, das unter anderem auch für diesen Haustyp offiziell ausgeschrieben ist. Um das herauszufinden, informieren sich die zukünftigen Bauherren bei der zuständigen Behörde über den Bebauungsplan des Grundstücks. Dieser kann Vorgaben zur Energieversorgung, zur Bauhöhe oder zur Art des Dachs beinhalten. 

Modulhäuser sind relativ mobil und lassen sich leicht versetzen. Daher kommen auch Pachtgrundstücke in Frage, deren Pachtdauer begrenzt ist. Will man ein Modulhaus bauen, um es als Ferienhaus oder für industrielle Zwecke zu nutzen, kommen ebenso andere Grundstücke in Frage, zum Beispiel am Badesee oder im Industriegebiet. Entscheidend ist die Bauplanung der zuständigen Behörde.

Welches das "ideale" Grundstück für ein Modulhaus ist, liegt jedoch auch an den Präferenzen des Käufers. Sicher ist ein ebenes Grundstück am einfachsten, aber auch in Hanglage ist es möglich ein Modulhaus zu bauen. Dafür braucht es eine spezielle Stützkonstruktion aus Stelzen. Die Konstruktion muss den umgebenden Faktoren angepasst werden, Informationen dazu gibt es beim Händler. Selbst auf Flachdächern von Mehrfamilienhäusern kann ein Modulhaus platziert werden.

In Deutschland gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter für Modulhäuser. Einige haben sich auf eine spezielle Nische konzentriert, zum Beispiel auf Containermodulhäuser oder auf ökologische Bauten. Wer sein Modulhaus zum Beispiel in Berlin aufstellen möchte, hat zwei Hersteller direkt vor Ort. Aber auch aus einem Nachbarland kann man ein Modulhaus kaufen. Der Trend des modularen Bauens ist in ganz Europa angekommen, also steht auch einem Modulhaus aus Österreich nichts im Wege. Etwa zehn Hersteller bieten dort modulare Wohnlösungen an. Ein Modulhaus in der Schweiz lässt sich bei circa acht verschiedenen Anbietern erwerben. Wer gerne Kosten sparen möchte, informiert sich über ein Modulhaus aus Polen. Auch wenn immer noch Vorurteile gegenüber "Made in Poland" bestehen, haben die Hersteller aus dem Nachbarland sich mittlerweile einen guten Ruf erarbeitet. Ein Modulhaus in Polen zu kaufen, welches dann nach Deutschland transportiert wird, stellt also eine hochwertige und kostengünstige Alternative dar. Ein weiterer Vorteil ist, dass die polnischen Häuser ebenso förderungsfähig sind wie die deutschen. Sachsen und Bayern können von Angeboten aus Tschechien profitieren.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu anderen Haustypen

Im Vergleich zum klassischen Einfamilienhaus ist ein Modulhaus vor allem eine zeitsparende Variante. Das liegt an den standardisierten Produktionsprozessen und am wetterunabhängigen Vorfertigen der Module in den Werken. So entfallen lange Trocknungszeiten. Auch mit deutlich kleinerer Wohn- und Grundfläche lässt sich ein Modulhaus bauen. Einfamilienhäuser werden von Beginn an deutlich größer geplant. Darüber hinaus lässt sich der Modulbau mitnehmen, sollte ein Umzug anvisiert werden. Erweiterungen oder Verkleinerungen lassen sich schneller und einfacher realisieren und bei einer Verkleinerung können die Modulteile verkauft werden. Dies spart im Vergleich zum Anbau und Abriss massiver Gebäudeteile Kosten. Wie ein Einfamilienhaus lässt sich auch ein Modulhaus "second-hand" kaufen. Je nachdem, wo es sich befindet, muss der Käufer höhere Kauf- oder Transportkosten stemmen.

Leicht zu verwechseln ist das Modulhaus mit dem Fertighaus. Es gibt jedoch einige Punkte, welche die zwei Hausarten unterscheiden. Generell ist ein Fertighaus eines, das in Teilen im Werk vorgefertigt wird und am Zielort montiert wird. Modulhäuser haben aber weitere, distinktive Merkmale. Sie sind aufgrund ihrer kleineren Größe flexibler als klassische Fertighäuser. Des Weiteren können die Module zu neunzig Prozent im Werk gebaut werden, während für Fertighäusern oft nur einzelne Wände vorgefertigt werden. Außerdem bleiben Fertighäuser Immobilien, welche nicht wie die modular gebaute Variante umziehen können. Letzen Endes kann der Begriff "Fertighaus" als eine Art Oberbegriff gesehen werden, unter den das Modulhaus fällt. Dieses kommt schließlich "fertig" auf die Baustelle.

Dies hier kann ein Beispiel eines mobilen Tiny Houses sein.

Auch mit dem Tiny House gibt es Überschneidungen und Unterschiede. Die Idee des Tiny House kommt aus den USA. Es gibt zwar keine einheitliche Norm, ab welcher Wohnfläche ein Tiny House aufhört, ein solches zu sein, aber die meisten haben eine Wohnfläche von 15 bis 45 Quadratmetern. Generell werden Tiny Houses eher auf Rädern gebaut und sollen im Ganzen vom PKW gezogen werden. Modulhäuser müssen hingegen demontiert und von LKW transportiert werden. Ein Tiny House darf nur unter strikten Richtlinien für den Straßenverkehr zugelassen werden. Ähnlich zum Modulhaus sind die Tiny House Kosten

Hier lesen Sie mehr über Tiny Houses!

Ein Minihaus ist die nächstgrößere Variante des Tiny House und kann in Fertigbauweise fest am Wohnort installiert werden. Die Wohnfläche beträgt zwischen 40 und 50 Quadratmetern. Der Begriff "Minihaus" wird meistens synonym zum Modulhaus benutzt, obwohl er sich in erster Linie auf die kleinere Wohnfläche bezieht und nicht auf die Bauart.

Ähnlich verhält es sich mit dem Singlehaus, das - wie der Name schon sagt - für Singles zugeschnitten ist und eine kleine Grundfläche von 40 bis 100 Quadratmetern besitzt. Es wird ein- oder zweistöckig gebaut, sodass die Wohnfläche auf maximal 100 Quadratmeter wachsen kann. Das Singlehaus kann wie das Minihaus vom Architekten geplant oder in Fertigbauweise, respektive Modulbauweise, gebaut werden.

Mehr über Singlehäuser können Sie hier nachlesen!

Zusammenfassend bezieht sich der Begriff "Modulhaus" auf eine spezielle Bauart. Diese kann als Singlehaus, Minihaus, aber auch als kleines Einfamilienhaus zusammengestellt werden. Lediglich vom Tiny House auf Rädern unterscheidet es sich stark.

Modulhäuser in ihrer Vielfalt

Modulhaushersteller bieten ihre Häuser in vielfältigen Varianten an. Es gibt sie als Bungalow mit Flachdach, zweigeschossig oder als mehrgeschossiges Mehrfamilienhaus. Die Grundrisse können je nach Grundstücksgröße und persönlichem Gusto variiert werden: als Linie, über Eck oder ganz verschachtelt. 

Wie beim Vergleich mit dem Single- und dem Minihaus bereits erwähnt, kann die Wohnfläche den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden. Das Modulhaus hat allerdings seine Grenzen. Mehr als sechs Vollgeschosse mit einer Geschosshöhe von maximal vier Metern werden nicht gebaut. Außerdem muss beim Transport der Module auf die Infrastruktur geachtet werden. Besondere Abmessungen sind erforderlich, wenn das Haus durch einen Tunnel oder unter einer Brücke hindurch muss. Vier Meter Höhe, sechs Meter Breite und zwanzig Meter Länge dürfen nicht überschritten werden.

Modulhäuser mit dem besonderen Etwas

Modulhäusern haftete lange der Makel einer unattraktiven Containeroptik an. Durch das steigende Interesse an dieser Bauart verändern sich auch die optischen Möglichkeiten. Neben den vorgeplanten Häusern bieten viele Modulhaushersteller auch individuell geplante Häuser an. Auch die Dachform ist nicht auf ein Flachdach beschränkt - auch Walmdächer, Pultdächer oder Satteldächer sind möglich. 

Das Heizsystem lässt sich ebenso variieren. Elektrische Heizkörper, Warmwasserheizkörper, Fußbodenheizung oder Heizen mit Wärmepumpe gehören zum Repertoire der Modulhausanbieter. 

Der Wunsch nach einem Keller oder einer Dachterrasse kann ebenfalls erfüllt werden, auch wenn das Thema Keller jedoch viele Schwierigkeiten birgt. Einige Hersteller bieten auch Module als Garage an, danach sollte man sich vorher beim Anbieter informieren. Die meisten Modulhäuser sind jedoch einzig als Wohnhäuser oder Bürogebäude konzipiert und für die Autos werden lediglich Stellplätze vorgesehen.

Wie bereits beschrieben, kann auch ein Modulhaus auf Rädern im Stil eines Tiny House gebaut werden. Diese unterliegen aber strengen Auflagen. Häufiger kommen Stelzen zum Einsatz, um ein Modulhaus zu bauen. Dies kommt an Hängen oder als "Baumhaus" in bewaldeten Gebieten in Frage. Besondere Formen, wie oval geschnittene Modulhäuser, sehen futuristisch, elegant und modern aus.

Vor- und Nachteile des Modulhauses

Einer der größten Vorteile eines Modulhauses ist die Flexibilität des Standorts. Die Arbeitswelt wird immer mobiler. Ein Modulhaus zu kaufen bedeutet, sich diesem Trend anpassen zu können. Der Besitzer hat die Möglichkeit, sein Zuhause mitzunehmen. Durch die Anpassungsfähigkeit der Größe und die grundsätzliche Möglichkeit, eine kleine Grundfläche zu wählen, ist man nicht auf große Grundstücke angewiesen - ein Vorteil in der Stadt. Zudem ist der Besitzer nicht an ein großes Haus gefesselt, wenn der überschüssige Wohnraum nicht mehr benötigt wird.

Die standardisierten Produktionsprozesse und Baumodelle bringen den Vorteil, dass der Aufbau wesentlich zügiger stattfindet als der Bau eines Massivhauses, was einen zeitnahen Einzug und eingesparte Mietkosten bedeutet. Darüber hinaus fallen Bereitstellungszinsen, eine Zwischenfinanzierung oder eine Doppelbelastung durch gleichzeitige Zahlungen für Miete und Hypothek weg. Insgesamt bietet das Modulhaus ein fest kalkuliertes Preis-Leistungsverhältnis.

Es punktet auch in Sachen Nachhaltigkeit. Dieser Begriff hat viele Facetten. Beim Hausbau geht es nicht nur um die Energieeffizienz nach dem Einzug, sondern auch um die Umweltbelastung, die bei der Fertigung entsteht. Hinzu kommen ökonomische und soziale Faktoren. Ein Modulhaus zu bauen kann im Vergleich zum klassischen Einfamilienhaus erheblich nachhaltiger sein. Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe, wie Holz, minimiert die CO2-Bilanz. Zudem werden Müll und Baustaub sowie Lärm auf der Baustelle reduziert. Stahl gehört zu den am meisten recycelten Rohstoffen. Durch das Stahlskelett wird also ebenfalls CO2 eingespart. Zu guter Letzt lassen sich die Module zu 90% recyceln und dem Wertstoffkreislauf zurückführen.

Auch wenn man nicht auf große Grundstücke angewiesen ist, so ist die Grundstückssuche doch einer der größten Nachteile des Modulhauses. "Klein und günstig" ist die Devise, doch die Bebauungspläne der meisten Grundstücke sind für größere Häuser oder Doppelhäuser ausgelegt. Zudem müssen die Bauvorschriften für Modulhäuser geeignet sein und es muss sich in die Umgebung einfügen. Die Grundstückssuche sollte also frühzeitig beginnen.

Die Transportkosten können stark variieren und in die Höhe schnellen, zum Beispiel wenn die Module mit Polizeibegleitung transportiert werden müssen. Darüber hinaus sollte man sich die Kosten genau ansehen - ein schlüsselfertiges Modulhaus zu kaufen, ist teurer als ein Basismodell mit Eigenleistung zu erstehen. Wer einen Keller wünscht, muss diesen meistens selbst ausbauen. Einen "Modulkeller", der unter alle Module passt, gibt es leider noch nicht. Viele Hersteller bieten aber auch für diesen Wunsch gute Lösungen an. Nicht zuletzt leidet die Trittschalldämmung bei Modulhäusern aus Holz.

Was kostet ein Modulhaus?

Modulhäuser sind vollwertige Häuser von guter Qualität, daher gibt es für ein Modulhaus entsprechende Preise. Zwar wird von den Anbietern mit vergleichsweise niedrigen Gesamtkosten geworben, das Objekt selbst ist aber nicht als Billiglösung einzustufen. Hersteller bieten auf ihren Homepages oder auf Anfrage für ihr Modulhaus eine Preisliste an. Je nach Größe und individuellen Wünschen entstehen für das Modulhaus unterschiedliche Kosten. Es gibt aber auch Alternativen zum Neukauf.

Es ist möglich ein Modulhaus zu mieten, jedoch gibt es nur sehr wenige Angebote in Deutschland. Die meisten zu mietenden Modulhäuser sind Ferienhäuser, aber es gibt auch Angebote für Wohncontainer. Letztere sind vor allem in Großstädten vorhanden und durch ihre günstigen Mietpreise für Studenten interessant. Ein Wohncontainer kostet je nach Ausstattung zwischen 100 Euro und 500 Euro im Monat. Durch den Trend zum modularen Bauen, könnte das Angebot in den nächsten Jahren steigen.

Ein Modulhaus zu kaufen, bedeutet für die meisten Besitzer auch dauerhaft darin zu wohnen. Die Angebote für ein Modulhaus halten sich allerdings sehr in Grenzen. Die meisten Anzeigen beziehen sich auf gebrauchte Container mit entsprechendem Design. 

Wie auch bei den Modulhäusern zum Mieten, ist beim Gebrauchtkauf Geduld das Gebot der Stunde. Um von Second-Hand-Angeboten zu profitieren, müssen die Modulhäuser von ihren Besitzern nicht mehr gebraucht werden. Vermutlich sind die meisten Modulhäuser noch zu "jung", um in diese Kategorie zu fallen. Der Vorteil: Hat man selbst ein Modulhaus zu verkaufen, wird man es durch fehlende Konkurrenzangebote höchstwahrscheinlich gut veräußern können.

Grundsätzlich unterscheiden Hersteller zwischen schlüsselfertigen Modulhäusern und den Basismodellen. Die schlüsselfertigen Modelle umfassen im Vergleich zu den Modellen mit Eigenleistung noch die Sanitäranlagen, die Heizungsanlage sowie den Innenausbau. Ein Basismodell ist schon ab circa 45.000 Euro zu bekommen. Schlüsselfertig müssen circa 10.000 Euro hinzugerechnet werden. Bei der Containerbauweise geht es bereits ab 25.000 Euro los. 

Ein Modulhaus kann man aber auch selbst bauen. Am besten eignen sich dafür alte Schiffscontainer oder Baustellencontainer. Letztere bieten mit ihrem integrierten Stahlskelett eine stabile Statik. Ein alter Schiffscontainer ist ab 1.500 Euro zu haben, insgesamt landet man bei annähernd 10.000 Euro, wenn das Containerhaus fertig ist. Obacht ist beim Lesen der Baupläne geboten, dies kann sich schwierig gestalten.

Alternativen zum Modulhaus

Ein richtiges Modulhaus bietet Town & Country Haus nicht an. Allerdings findet man in dem über 40-Haustypen-großen Hauskatalog auch das ein oder andere Massivhaus, das mit seiner Wohnflächengröße und seinem Aussehen an das typische Modulhaus herankommt:

Häufig gestellte Fragen zum Modulhaus:

Ein Modulhaus ist ein Haus, das aus einzelnen Wohneinheiten (Modulen) besteht. Diese werden im Werk vorgefertigt, zum späteren Wohnort transportiert und aufgestellt.

Ein Modulhaus kann auf jedem Grundstück stehen, das für den Bau eines solchen Hauses von der Baubehörde genehmigt wurde. Dazu zählen auch unebene Grundstücke. Auch ein Modulhaus am Hang ist möglich.

Modulhäuser gibt es in vielen Varianten, vom günstigen Containerhaus „Marke Eigenbau“ ab 10.000 Euro bis hin zur „Luxusvilla“ für mehr als 200.000 Euro ist alles zu haben. Wie bei anderen Häusern auch, ist dem Preis nach oben keine Grenze gesetzt. Auf den Quadratmeter berechnet sind es allgemein circa 1.800 Euro.

Modulhäuser lassen sich erweitern oder verkleinern. Die Grundrisse sind variabel und die Module lassen sich auch stapeln. Muss oder will man umziehen, wird das Modulhaus einfach mitgenommen und am neuen Wohnort aufgestellt.

Es gibt bereits einige Angebote für fertiggebaute Modulhäuser inklusive Grundstück. Diese sind allerdings noch rar. Sollte sich der Trend des modularen Bauens fortsetzen, könnte die Anzahl der Angebote in den kommenden Jahren steigen.

Ja, eine Baugenehmigung wird für das Modulhaus benötigt.

Modulhäuser müssen auf einem Fundament gebaut werden. Dabei gibt es jedoch verschiedene Möglichkeiten, die vom Untergrund abhängig sind. Generell kommen Punktfundamente, Streifenfundamente oder Bodenplatten zum Einsatz.

Modulhäuser lassen sich auch an Hängen bauen, dafür wird eine spezielle Stützkonstruktion benötigt.

Wohnmodule lassen sich auch als reiner Anbau an ein bestehendes Haus anfügen. Auch als Garage oder Sauna können Module genutzt und erworben werden.

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