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Was ist die Grundsteuer?

Haus mit Paragraf-Zeichen

Beim Hausbau gilt es, nicht nur die Kosten für das Haus und den Bau selbst einzukalkulieren. Eine der Nebenkosten, die auf künftige Haus-Besitzer zukommt, ist die Grundsteuer.

Die Grundsteuer wird sowohl auf Grundstücke, als auch auf das, was darauf gebaut ist sowie auf Erbbaurechte erhoben. Es gibt zwei Arten der Grundsteuer.

 

Grundsteuer A: Agrarflächen und forstwirtschaftliche Flächen

Grundsteuer B: unbebaute, bebaubare oder bebaute Grundstücke und Gebäude

 

 

Wie wird die Grundsteuer berechnet?

Die Höhe der Grundsteuer wird in zwei Stufen berechnet. Zunächst wird der sogenannte Einheitswert mit der Steuermesszahl multipliziert. Dies ergibt den Grundsteuermessbetrag. Dieser wird dann mit dem Hebesatz, den jede Gemeinde individuell festlegen kann, multipliziert. Das ergibt dann den Jahresgrundsteuerbetrag.

Beispiel für die Gemeinde Zweibrücken

 

Einheitswert: 10.000 Euro

Steuermesszahl: 3,5 %

Hebesatz Grundsteuer B: 400 %

 

10.000 Euro x 3,5% = 35,00 Euro Grundsteuermessbetrag

35,00 Euro x 400 % = 140,00 Euro Jahresgrundsteuer

Reform der Grundsteuer bis 2019

Im April 2018 erklärte das Bundesverfassungsgericht die für die Berechnung der Grundsteuer verwendeten Einheitswerte für verfassungswidrig. Der Grund: diese basieren in Westdeutschland auf Erhebungen aus dem Jahr 1964 und in Ostdeutschland auf Daten aus dem Jahr 1935.

Die Einheitswerte zur Bewertung von Grundstücken und den darauf befindlichen Gebäuden sind also veraltet und entsprechen nicht mehr den aktuellen Marktgegebenheiten.

Der Gesetzgeber hat nun bis Ende des Jahres 2019 Zeit die Grundsteuer zu reformieren. Die Neuregelung muss bis 2024 in Kraft treten. Der Bundesfinanzminister Olaf Scholz versprach nach Verkündigung des Urteils, dass Eigentümer und Mieter keine erhebliche Steuererhöhung aufgrund der Reform der Grundsteuer befürchten müssen. Es soll ein Kompromiss zwischen den Interessen der Gemeinden und den Interessen der Haus-Eigentümer gefunden werden.

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