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Gartengestaltung

Damit ein Garten für jeden Menschen so aussieht wie er es sich vorgestellt hat, ist eine gründliche Planungsphase (Muster und Gartenstilen) in allen Arbeitsschritten nötig.

Formaler Garten

Ausgewogenheit, ideale Proportionen akkurate Symmetrie ist in einem formalen Garten Normalität. Denn er erinnert mit seinen eleganten Schlossgärten an vergangene Tage. Für einen formalen Garten sind ideal Blattschmuckstauden geeignet. Die optisch gut zueinander passenden Arten sollten mit  Bedacht ausgewählt werden. Das besondere an diesen Blüten ist die Form und Farbentwicklung des Laubes. Das bewundernswerte von diesem Gewächs ist die immer gleich bleibende Optik und das es eine immergrüne Art unter ihnen gibt. Gezielte Struktur geben Hecken, welche sich durch entsprechende Schnitte in eine gepflegte Form bringen lassen. Weiterhin passen diese wunderbar in das Gestaltungskonzept eines formalen Gartens. Kiefern, Eiben, Stechpalmen oder Buchsbaum sind gut geeignete Baumarten und  Formen wie z.B.: Kugel, Kegel, Spiralform, Tiere oder Fantasiefiguren sind möglich. Wenn eine große Gartenfläche vorhanden ist gibt es auch die Möglichkeit ein Labyrinth aus Hecke mit Torbögen, verborgenen  Ruheplätzen und Sackgassen zu erschaffen. Für die Wege gibt es  verschiedene Methoden: Wege aus Pflastersteinen oder Steinplatten. Wer meint diese seien zu streng der kann auch hellen Kies oder farbigen Glaskies verwenden. Für Flair eines formalen Gartens sorgen besondere Akzente wie: eine mit Moos überwachsene Staude, Springbrunnen, Skulpturen oder Wasserspiele, Pavillons, Lauben oder Bänke, welche geschickt positioniert zur Gesamtwirkung eines formalen Garten beitragen.

Blumengarten

Für einen Blumengarten werden oft Stauden verwendet aber auch ein- und zweijährige Sommerblumen. Kleine, mittlere und große Pflanzen bilden ein harmonisches und gelungenes Beet. Trotzdem setzt jede Pflanzenart durch ihre Blütenpracht und Blätter eigene Akzente. Nach dem Pflanzen im Frühjahr blühen Stauden wochen- oder manchmal auch monatelang. Im Herbst müssen sie nur lediglich zurückgeschnitten werden. Zwischen den Stauden kann man die einjährigen Sommerblumen aussähen. Davon gibt es auch sehr robuste Sorten. Da die zweijährigen Sommerblumen erst im zweiten Jahr richtig zur Geltung kommen kann man diese in einem Gewächshaus (wenn vorhanden) das erste Jahr lang aufziehen und im zweiten Jahr diese ins freie pflanzen, wo sie dann richtig zur Geltung kommen. Vertreter dieser Blumen sind Bartnelken, Fingerhut, Königskerze, Stockrose oder Marienglockenblume .Bei den Blumen gilt auch „manchmal ist weniger doch mehr“, deshalb sollte man sich auf Blumenarten beschränken, welche in der Größe und mit den Farben zusammen harmonieren. Damit im Winter die gleiche Attraktivität gegeben ist , ist es empfehlenswert winterharte Stauden oder immergrüne Zwerggehölze zu pflanzen.

Familiengarten

Damit die Bedürfnisse in einem Familiengarten gerecht werden, müssen bei der Planung die verschiedenen Bereiche berücksichtigt werden. Verzichten sollte man auf Englischen Rasen in (einem  Familiengarten). Stattdessen robusten Sport –und Spielrasen verwenden. Da Kinder gerne spielen kann der Rasen auch als Fußballfeld umfunktioniert werden. Für einen Familiengarten eignen sich Spielgeräte wie Sandkasten, Schaukel, Klettergerüst oder Wippe. Weiterhin mögen es Kinder Entdeckerreisen zu unternehmen, dafür sollte man für Tiere und Insekten Ansiedlungsmöglichkeiten fertigen und ein Nutzbeet anlegen ist. Damit die Eltern einen angenehmen Aufenthaltsort haben bietet sich inmitten des Gartens eine Terrasse bzw. Sitzplatz für gemütliche Grillabende oder Kaffeetreffen. Vor dem Kauf der Gartenpflanzen sollte man sich darüber informieren ob die Pflanzen giftig sind, welche man kaufen möchte. Denn somit werden Gefahrenquellen vermieden. Giftige Pflanzen sind beispielsweise Tollkirsche, Goldregen, oder Engelstrompete. Einen Teich oder Pool kann zu einer Gefahr für Kinder werden. Deswegen ist es empfehlenswert Teiche bzw. Pools mit einem Gattertor oder Zaun abzusperren. Somit kommen die Kinder nur in Begleitung mit einer Erwachsenen Person in die Nähe des Wassers.

Anbaumethoden Nutzgarten

Die Dreifruchtfolge ist eine klassische Art der Anwendung in einem Nutzgarten. Die Dreifruchtfolge beinhaltet, dass der Boden durch verschiedene Gemüsearten ausgeglichen wird. Hier ein Beispiel: Gut gedüngt wird das Beet im ersten Jahr und darauf stark zehrende Gemüsearten wie Lauch oder Kohl gepflanzt. Auf diese Fläche kommen im zweiten Jahr die sogenannten Mittelzehrer wie Möhren, Paprika oder Zwiebeln. Im dritten Jahr kommen Schwach zehrende Pflanzen: Erbsen, Bohnen oder Kräuter auf das Beet, welche die Dreifruchtfolge beenden. Da die Hülsenfrüchte Stickstoff abgeben, wird dem Boden bei der Verbesserung geholfen. Zwischen Vorfrucht (Gemüse mit einer geringen Vegetationsdauer wie z.B.: Radieschen, Kopfsalat, ...) Hauptfrucht (bleibt für eine große Zeit der Gartensaison auf dem Nutzbrett Bsp.: Pastinak Sellerie, Tomaten) und Nachfrucht (können gleich nach der Ernte gezogen werden Bsp.: Chinakohl, Knoblauch, Möhren) wird in einem Nutzgarten unterschieden. Bei dieser Mischkultur werden verschiedene Gemüsearten gemischt um das Wachstum positiv zu beeinflussen und Schädlinge durch das zusammenarbeiten zu bekämpfen. Dieses führt dazu, dass die Erträge sich steigern. Kartoffeln, Knoblauch, Gurken sind beispielsweise Mischkulturgemüsearten.

Beetform im Nutzgarten

Beete im Nutzgarten können unterschiedlich angelegt werden. Flachbeete, welche auf gleicher Höhe mit den Wegen liegen kann man mit Kies oder Gehplatten ausbauen. Somit wird die übermäßige Ausbreitung des Unkrautes verhindert. Für Stabilität bei den Hochbeeten sorgen Steine, Mauern, Holzpflöcke oder Bretter. Man verwendet Hochbeete, wenn der Boden sehr sandig oder Kalkhaltig ist. Damit die Gemüsepflanzen sich besser mit Nährstoffen versorgen können füllt man das Hochbeet mit Gartenerde. Falls ein Garten in Hanglage liegt ist es empfehlenswert die Beete Terrassenförmig anzulegen und zu stützen um Erdabtragungen vom Gießen und Regen zu vermeiden. Komposterde lässt  sich sehr gut bei Hügelbeeten in Einsatz bringen, da dies in Schichten aufgebaut ist.

Naturgarten

In einem Naturgarten können verschiedene Bereiche für einige einheimische Tiere vorgesehen und angelegt werden. Da bei der  Planung, eines solchen Gartens natürliche Komponenten verwendet werden. Für einen Igel genügt ein Laubhaufen oder ein Unterschlupf aus aufgeschichteten Steinen genau wie für Eidechsen und Kröten. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass man bestimmte Bereiche „verwildern“ lässt indem man sie ausspart. Durch das Anlegen eines Teiches oder Feuchtbiotop werden Wasserinsekten wie Wasserläufer oder Libellen angelockt. Amphibien, welche Frösche oder Molche sind können auch dort mit etwas Glück vorgefunden werden. Möglichkeiten für die Aufzucht der Vogel kann man durch Nistkästen oder Hecken schaffen. Beerensträucher bieten Nahrung für die jungen Vögel. Ideale Lebensbedingungen sind für Fledermäuse hohle Baumstämme sowie spezielle Kästen. Insekten und Käfer finden einen Lebensraum in einer Blumenwiese. Flieder lockt Schmetterlinge an. In einen Naturgarten integrieren sollte man Kräuterbeete, Obstbäume und Nutzbeete. Bei der Pflege wird auf chemische Schädlingsbekämpfung verzichtet. Da die Natur vorherrschen soll.

Wassergarten

Da in einem Wassergarten das Wasser stark hervorgehoben wird gibt es zwei Möglichkeiten ihn zu gestalten. Durch viele Miniteiche in Kombination mit Springbrunnen und Wasserspielen kann ein Wassergarten eingerichtet werden. Bei der Mini- Teich Bepflanzung ist darauf acht zugeben, dass bei zu vielen Pflanzen Sauerstoffmangel entstehen kann und diese eingehen können. Schilf, Lilien, Unterpflanzen werden  mit Wasser in verschiedenen Trögen oder Bottiche eingepflanzt. Schwimmpflanzen oder Mini-Seerosen können in größeren Behältern, welche mehr Wasseroberfläche besitzen untergebracht werden. Da Blumenbeete, Gehölze oder Rasen bei dieser Gartengestaltungsart nicht vorgesehen sind, bietet sich als zweites Konzept an, den Großteil des Gartens mit einem Teich auszufüllen. Bei der zweiten Variante spielt das zentrale Gestaltungselement, der Teich eine große Rolle. Denn dies verleiht dem Garten ein attraktives Aussehen. Man kann Brücken Stege oder Holzterrassen konstruieren. Die Ufer –  und Teichbepflanzung ist besonders wichtig, denn nach dem Einbringen der Kiesschicht sollte der Teich mindestens eine Tiefe von 1m betragen. Die minimale Gesamtfläche sollte mindestens 4qm betragen, welches zu einem stabilen Ökosystem beiträgt. Um genügend einfallendes Sonnenlicht zu haben sollte man darauf achten, dass nur ein Drittel des Teiches mit Pflanzen bestückt wird.

Mediterraner Garten

Eine wichtige Rolle spielt die richtige Bepflanzung sowie die verschiedenen Stilelemente und Akzente, welche sich in Mauerwerken, Terrassen und Wegen zeigen. Beige, Weiß, Terrakotta oder auch zwei Farbtöne an den Wänden verleiht dem Garten ein mediterranes Flair. Die Wand in dem unteren Teil mit einem dunklen Terrakotta und im oberen teil mit einem hellen Farbton zu versehen erinnert an die Hauswände im alten Rom. Treppen, Fenster und Türen kann man variabel mit zwei Farbtönen dekorieren. Zur ausgewählten Wandfarbe sollten die Terrassen, Treppenstufen und Wege passen, welche mit ausgewählten vornehmen Steinarten versehen sind. Gelblich bis bräunliche Steine ,(bieten eine rustikalere Optik) die grob oder geschliffen behauen sind. Auch als Wanddekoration verwendet werden können, etwas sehr kostspieligere aber attraktive Mosaike. Für die Terrasse in einem Mediterranen Garten eignen sich sehr gut zierliche Stühle aus lackiertem Metall oder Schmiedeisen. Der Tisch kann aus Fliesenmosaik hergestellt werden. Mit schön blühenden Kletterpflanzen bestückt, eignet sich ein filigran gefertigter Kunstpavillon für einen perfekten Blickfang. Antike Stauden und einen plätschernden Wandbrunnen verleihen dem Garten attraktive Akzente. Ölweide, Sanddornsträuchern, Thymian und Rosmarinbeete bieten angenehme Düfte. Stauden  wie Phlox oder Gewächse wie Lavendel bieten sich gut in einem mediterranen Garten. Ein Blickfang und ein Muss sind Toppflanzen, welche aus Terrakotta und mit Agaven, Bougainvilleen, Strelitzien, Orangenbäumchen oder Zitronenbäumchen bepflanzt werden sollten. Diese müsse warm überwintern.

Asiatischer Garten

Solch ein Garten sollte eine beruhigende Ausstrahlung besitzen  und orientiert sich an der japanischen / chinesischen Gartengestaltung. Stilelemente sind dominierende Formen wie beispielsweise Teiche, Hügel und runde Steine, geschwungene Wege, Brücken, und Treppen, welche aus Holz bestehen. Bei der Orientierung an dem japanischen Wassergarten werden die Wasserüberquerrungen durch Trittstein und Brücken möglich gemacht und Teiche auf verschiedene Ebenen verteilt damit Stufen entstehen, welche wie ein kleiner Wasserfall oder Bachlauf wirken. Verzichten sollte man in einem Japanischen Garten auf wuchernde Teichpflanzen. Dafür am besten geeignet sind Seerosen oder „Lotos“ –Pflanzen. Hat der Teich eine ausreichende Größe können die typischen japanischen Koi Karpfen eingelassen werden. Wem das Konzept von einem japanischen Wassergarten nicht zusagt könnte es mit einem Zen- Garten versuchen. Anstatt Wasser ist hierbei heller Kies vorzufinden. Mit großen Steinen werden Kiesbeete oder Trockenbachläufe dekoriert und der Kies wird im Kreis oder als Linie geharkt. Magnolien, Ziergräser, in Form geschnittene Gehölze, Pfingstrosen, Kirschbäume, usw. sind für die Bepflanzung geeignet.

Gartenaufteilung - so nutze ich den Platz perfekt!

Das Frühjahr hat es in sich, lockt mit sommerlichen Temperaturen und kaum jemanden hält es noch in den vier Wänden. Glücklich ist der, der ein sonnengeschütztes Plätzchen und viel Platz im Garten sein Eigen nennen kann. Doch wer nicht gerade einen alten Bauernhof oder ein herrschaftliches Anwesen besitzt, muss sich meist mit weniger zufrieden geben.

Reihenhäuser oder moderne Einfamilienhäuser glänzen oft nicht gerade mit einem ausladenden Grundstück, ein kleiner Vorgarten und ein schmaler Streifen, der auf die Terrasse folgt sind meist alles, womit sich Häuslebauer heutzutage begnügen müssen. Umso wichtiger ist es daher jeden Quadratmeter sinnvoll zu nutzen, damit neben Sandkasten, Blumenbeet und Hausbaum auch noch genug Platz zum Grillen, Relaxen oder Sonnenbaden vorhanden ist. weiterlesen

DER WINTER HÄLT „EINZUG“: SCHUTZMASSNAHMEN GEGEN DEN WEISS-KALTEN SCHLEIER IM GARTEN

Merklich zieht die kältere Jahreszeit ein. Und zwar nicht nur ins Haus. Vor allem draußen macht sich der Winter hier und da schnell durch ein weißes oder frostiges Gewand bemerkbar. So ist nicht nur im Haus die Heizung hochzudrehen, sondern auch im Garten sind einige Vorkehrungen zu treffen, die der Kälte trotzen und Pflanzen und Co. Schutz bis zum Frühjahr geben.

PFLANZENSCHUTZ UND WELCHE PFLANZEN SICH FÜR DAS GANZE JAHR EIGNEN

Damit die Gewächse im Garten den Winter überstehen, ist natürlich in erster Linie vor dem Kauf darauf zu achten, dass diese den kälteren Witterungsverhältnissen trotzen. Jedoch können diese bei Frost nicht ganz ohne Schutz auskommen. Winterschutz für die Pflanzen bedeutet, dass sie gegen Frost, zu hohe Feuchtigkeit und zu große Trockenheit geschützt werden müssen... weiterlesen