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Geschwisterzimmer - wenn Kinder sich ein Zimmer teilen

Dass sich Geschwister zunächst ein Zimmer teilen, ist keine Seltenheit. Gerade wenn der Platz knapp ist, bietet sich eine gemeinsame Räumlichkeit an. Und auch wenn es genug Möglichkeiten im Eigenheim für mehrere Kinderzimmer gibt, können ein gemeinsames Schlaf- und Spielzimmer gerade für jüngere Kinder ein wahrer Segen sein. Trotzdem gibt es einige Dinge, auf die Eltern achten müssen, damit sich jedes Kind individuell entwickeln kann.

WENN ZWEI KINDER SICH EINEN RAUM TEILEN …

Nicht wenige Eltern stehen nach der Geburt des zweiten Kindes vor der Problematik, dass sie nicht jedem Kind ein Zimmer bieten können. Doch ist es wirklich so schlecht, wenn sich zwei kleine Menschen einen Raum teilen? Im besten Fall stärkt es den Zusammenhalt der Geschwister und sorgt für Geborgenheit. Denn gerade kleine Kinder fürchten sich vor der Dunkelheit. Aber zu zweit ist das Monster unter dem Bett bald kein Problem mehr. Im Kindergarten- oder Vorschulalter kann der Nachwuchs außerdem gemeinsame Interessen entwickeln und Spielideen verwirklichen – ganz ohne die Eltern.

Was im Kleinkindalter für viel Spaß sorgt, führt spätestens in der Pubertät aber zu reichlich Konfliktpotenzial. Es ist daher spätestens mit 14 Jahren angebracht, jedem Kind ein eigenes Zimmer zu ermöglichen. Die Jugendlichen durchleben durch verschiedene Freundeskreise und andere Interessen unterschiedliche Entwicklungen, die ihre Individualität fördern. Daher ist ein eigener Rückzugsort essenziell für die jungen Erwachsenen, die mit Hormonen und der neu entdeckten Sexualität zu kämpfen haben.

Praktisch und Kreativ

Besonders kleine Räume verlangen nach viel Kreativität der Eltern, damit sich der Nachwuchs auch wirklich wohlfühlt. Wenn das Schlafzimmer der Eltern jedoch größer ist als das eigentliche Kinderzimmer, sollten die Räume getauscht werden. Denn Kinder brauchen Platz zum Spielen, ohne sich gegenseitig zu behindern. Die Mütter und Väter sollten daher auch auf ausreichenden Stauraum achten. Dafür bieten sich kleine Kommoden oder Aufbewahrungskörbe an – Dort findet jedes Kleidungsstück und Spielzeug seinen Platz.

Das Kinderzimmer muss mitwachsen

Wenn das Zimmer für die Kleinen platzsparend eingerichtet werden soll, sind Etagenbetten eine gute Möglichkeit. Geldsparend sind sie allemal, denn wenn die Kinder größer werden, lässt sich ein Etagenbett schnell zu zwei Einzelbetten umbauen. Alternativ sind auch Hochbetten eine gute Wahl, da sie zusätzlichen Platz für kleine Schreibtische bieten. Das ist wichtig, wenn die Kinder eingeschult werden und einen Arbeitsplatz für die Hausaufgaben brauchen. Günstige und mitwachsende Möbel gibt es bei spezialisierten Online-Anbietern wie diesem.

Jedes Kind sein eigenes Reich

Bei der Einrichtung können sich Eltern ganz individuell austoben. Am einfachsten ist es natürlich, wenn es sich bei den Geschwistern um zwei Schwestern oder zwei Brüder handelt. Denn da fällt zumindest am Anfang die Gestaltung nicht schwer. Doch was ist, wenn die Kinder ein unterschiedliches Geschlecht haben? Neutrale und warme Farben bevorteilen keines der beiden Kinder und sind geschlechtsneutral. Für den persönlichen Touch benötigt man dann nur verschiedene Accessoires: Je nach Interesse und Geschlecht können Eltern die Wände mit kindlichen Wandtattoos verschönern. Diese lassen sich notfalls auch schnell wieder entfernen, wenn die Kinder aus dem Alter für Regenbögen und Blumen herausgewachsen sind. Auch auf die Interessen der Kinder zugeschnittene Bettwäsche – wie Tierbabies für die Mädchen und Superhelden für die Jungen – sorgen für Individualität.

Eine gute Möglichkeit zur Abgrenzung innerhalb eines Kinderzimmers ist eine sowohl optische als auch räumliche Trennung. Ist das Zimmer groß genug, reicht meist ein sogenannter Raumteiler, um eine Mädchen- und eine Jungenecke zu gestalten. Bei kleineren Räumen genügt auch ein Paravan, der zum Spielen sehr schnell an der Seite verstaut ist. Je nach Interesse des Kindes kann jede Raumseite auf die individuellen Ansprüche des Kindes angepasst werden. Verschiedene Ideen zur Zimmergestaltung gibt es bei deavita.com.

 

©FamVeld/ Shutterstock