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Bauen am Hang (Hanghaus)

Was muss bei einem Hanghaus beachtet werden?

Sie sind Eigentümer eines Hanggrundstücks und möchten bauen? Ein Hanghaus ist eine anspruchsvolle Herausforderung für Architekten, Statiker und Bauherren. Vor dem Baubeginn gibt es viele Fragen, die zu klären sind. Aber das Ergebnis überzeugt: Wohnen am Hang ist außergewöhnlich, auch wenn das Bauen am Hang meist teurer ist als auf einem ebenen Grundstück. Das Hanghaus besitzt eine starke Ausstrahlung und bietet den Bewohnern viele Möglichkeiten. Informieren Sie sich jetzt, worauf es beim Hausbau am Hang ankommt!

Unsere beliebtesten Häuser - Perfekt für das Bauen am Hang.

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Was ist ein Hanghaus?

Gerade für Familien kann sich der Bau eines Hauses am Hang lohnen. Achten Sie aber auf Preise und Beschaffenheit des Grundstückes.

Als Hanghaus wird jedes Haus bezeichnet, das an einem Hang gebaut ist. Man unterscheidet dabei verschiedene Bauweisen.

Ein Hangbau mit Aushub ist immer dann sinnvoll, wenn die Bodenbeschaffenheit einen Aushub zulässt. Unter Aushub beim Bauen am Hang versteht man, dass Teile des Bodens und der Hangseite abgetragen werden. Die Gründung des Hauses ragt demnach in den Hang hinein. Das Haus erhält eine hohe Stabilität. Auch die Dämmung an der Hangseite ist sehr gut.

Bei einem Split-Level-Bau orientieren sich die Geschosse des Hauses an dem abfallenden Höhenniveau. Split-Level-Häuser erfordern einen hohen baulichen Aufwand. Die Architektur ist aber sehr ansprechend.

Die dritte Bauweise ist der Stelzenbau. Diese Variante kommt infrage, wenn das Gefälle des Hangs sehr hoch ist. Um Baukosten zu sparen, entscheiden sich viele Bauherren für den Stelzenbau. Das Erdgeschoss liegt über dem Erdniveau. Der Garten kann vom Erdgeschoss aus über eine Treppe erreicht werden. Möglich ist auch ein Zugang vom ersten Stockwerk aus.

Und was ist ein Hanghaus mit gestapelten Baukörpern? Dabei handelt es sich um ein Haus, bei dem zwei Baukörper (Erdgeschoss und erstes Stockwerk) schräg versetzt aufeinander gestapelt werden. Das ergibt eine sehr interessante Architektur.

Die Hanghaus-Architektur: In welchem Baustil soll das Haus errichtet werden?

Klassisches Einfamilienhaus: Das Flair 134

Wenn Sie ein Hanghaus planen, spielt natürlich die Architektur eine wichtige Rolle. Sie wünschen sich ja nicht nur ein Haus am Hang, sondern möchten auch, dass die Optik zu Ihren ganz persönlichen Vorstellungen passt. Grundsätzlich ist alles möglich: Sie können ein sehr modernes, extravagantes Haus bauen, ein Hanghaus als Stadtvilla planen oder sich an dem Baustil orientieren, der in der Region beziehungsweise Nachbarschaft üblich ist. In manchen Gemeinden und Städten hängt die Baugenehmigung davon ab, dass Sie sich an bestimmte Richtlinien und Vorschriften halten.

Ansonsten hängt die Entscheidung noch davon ab, wie groß das Haus werden soll und wie viel Wohnfläche und Nutzfläche Sie brauchen. Das Hanghaus als Bungalow hat naturgemäß weniger Wohnfläche als ein Haus mit Erdgeschoss, erstem Stock und Dachgeschoss. Möglich ist auch das Doppelhaus, wenn das Grundstück groß genug ist.

Das Hanghaus mit Einliegerwohnung ist eine beliebte Variante. Sie können ein solches Haus als Mehrgenerationenhaus planen. Bauen am Hang mit Einliegerwohnung bietet viele Nutzungsmöglichkeiten: Die Einliegerwohnung kann vermietet werden, ist ideal für Gäste, aber auch als Büro nutzbar.

Baustil und Architektur hängen außerdem von der Himmelsrichtung ab. Bei einem Südhang haben Sie die meiste Sonneneinstrahlung. Häuser nach Osten und Westen sind morgens oder ab dem Nachmittag sonnig, ein Haus an einem Nordhang bekommt nur wenig Sonne ab. Danach richten sich die Anordnung und Größe der Fenster sowie Maßnahmen zur Dämmung, damit Sie komfortabel wohnen.

Die Dachform und weitere Details

Zum Erscheinungsbild des Hauses gehört die Form des Daches. Welche Dachform ist die richtige für ein Hanghaus? Neben der Dachform, die Ihnen gefällt, ist dafür entscheidend, wie Sie die Fläche nutzen möchten. Wenn Sie das Dachgeschoss ausbauen und als Wohnraum verwenden möchten,. bietet sich ein Satteldach oder Walmdach an. Interessante Dachformen, die gerade bei einem Haus am Hang sehr gut aussehen, sind Flachdach und Pultdach. Ebenfalls eine gute Variante ist die integrierte Dachterrasse, so haben Sie noch einen zusätzlichen Freiraum.

Wenn es an die konkrete Planung geht, müssen Sie entscheiden, ob Ihr Haus einen Balkon haben soll. Beraten Sie sich mit Ihrem Architekten und lassen Sie sich eine gute Visualisierung erstellen, ob der Balkon zum Baustil passt oder nicht. Die meisten Bauherren wünschen sich eine Terrasse und einen Garten. Bei einem Haus am Hang ist es möglich, dass Sie von jeder Etage aus in den Garten können. Vielleicht planen Sie eine Außentreppe mit ein.

Aufgrund der anspruchsvollen Lage am Hang ist es immer ratsam, wenn Sie einen Architekten hinzuziehen. Ein ebenerdiges Haus können Sie auch in Eigenregie bauen, aber bei einem Hanghaus kommt es wesentlich darauf an, dass die Stabilität des Hauses gewährleistet ist. Der Architekt kann auch in Zusammenarbeit mit einem Statiker und mithilfe eines Bodengutachtens entscheiden, ob bestimmte Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind. So können Sie für sich selbst und für Ihre Besucher die Frage: "Kann ein Hanghaus abrutschen?" mit gutem Gewissen beantworten! Wenn das Bauen am Hang von fachkundigen Experten begleitet wird, ist Ihr Haus am Hang über viele Jahrzehnte Ihr sicherer und angenehmer Platz zum Wohnen und Leben!

Wenn Sie ein Grundstück kaufen, achten Sie wahrscheinlich schon vor dem Erwerb darauf, ob es als Baugrund ausgewiesen ist. Es spielt eine wesentliche Rolle, ob das Grundstück bereits erschlossen ist. Möglich ist auch der Fall, dass Sie das Grundstück geerbt haben und jetzt überlegen, darauf Ihr Traumhaus zu bauen.

Experten empfehlen eine geologische Untersuchung. Dabei geht es darum, das Hanggrundstück vor Baubeginn genau unter die Lupe zu nehmen. Wie sieht es mit der Beschaffenheit des Baugrunds aus? Die Tragfähigkeit und die Stabilität müssen gewährleistet sein. Eine kritische Rolle spielen die wasserführenden Schichten und das sogenannte Hangwasser. Bei Hangwasser handelt es sich um Schichtenwasser, das sich bei Niederschlägen bildet. Das Wasser kann sich an den Außenwänden und Kellerwänden stauen. Wenn der Druck zu groß wird, kann das Wasser in das Mauerwerk eindringen und Schäden verursachen. Deshalb müssen die Vorschriften der DIN 18195 beachtet werden. Die Norm regelt die Bauwerksabdichtung, damit Bauwerke vor Feuchtigkeit und Wasser geschützt sind.

Wichtig ist auch die sonstige Bebauung. Stehen oberhalb oder unterhalb Ihres Grundstücks bereits Hanghäuser? Durch die Bautätigkeit können negative Auswirkungen entstehen. Eine gründliche Prüfung des Geländes und dementsprechende Vorsichtsmaßnahmen helfen, damit Sie Schwierigkeiten und daraus resultierende Nachbarschaftsstreitigkeiten vermeiden.

Bevor der Bau beginnt, sind die Vorbereitungsarbeiten um einiges aufwendiger als bei einem flachen, ebenen Grundstück. Zunächst muss wesentlich mehr Erdreich abgetragen werden. Wenn Sie einen Keller und/oder eine Garage planen, ist der Erdaushub noch größer. Je nachdem, wie der Neigungswinkel des Hangs beschaffen ist, kann es sein, dass eine Stützmauer oder besondere Aufschüttungen erforderlich sind. So wird gewährleistet, dass das Haus stabil und sicher ist. Bei den schon genannten Aspekten rund um Hangwasser und Sickerwasser sind ebenfalls Baumaßnahmen notwendig, damit Sie später keine Probleme bekommen.

Vielleicht fragen Sie sich ohnehin: Welche Probleme können mit einem Hanghaus entstehen? Erfahrene Hausanbieter, die alle Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigen, haben eine beruhigende Antwort. Wenn die Bauweise und die Spezialarbeiten auf das Grundstück, den Hang und die Bodenbeschaffenheit abgestimmt sind, entstehen in aller Regel keine Probleme. Ein guter Hausanbieter wird Ihnen die Bauweise empfehlen, die für Ihr Grundstück richtig und sinnvoll ist.

Ein stabiles Fundament ist immer erforderlich. Beim Keller stehen Sie jedoch vor der Entscheidung: Sollte ich am Hang mit Keller oder Bodenplatte bauen? Das Bauen mit Bodenplatte ist die kostengünstigere Variante. In manchen Fällen ist das auch in praktischer Hinsicht besser. Sie können zum Beispiel im Erdgeschoss eine Garage planen, dazu einen Wirtschaftsraum und die Heizung unterbringen. Möglich ist ebenso die Teilunterkellerung. Wenn Sie am Hang mit Keller bauen, haben Sie mehr Nutzfläche zur Verfügung. Entscheidend sind mehrere Faktoren: Wie groß ist die Grundfläche, wie groß ist Ihre Familie? Die Lage am Hang bietet sich grundsätzlich dafür an, den Keller als Wohnkeller zu gestalten. Durch die Hanglage können Sie große Fenster und eventuell sogar eine Au.entür planen. Maßgeblich ist aber immer: Eignet sich das Grundstück mit der Hanglage überhaupt für einen Keller?

Ein weiterer Punkt, den Sie schon bei der Planung klären, ist der Zugang zum Haus. Ein Zugang von der Straßenseite aus ist praktisch und wird von den meisten Hanghausbesitzern bevorzugt. Ob die Zufahrt von oben oder unten erfolgt, kann nicht pauschal beantwortet werden. Es kommt darauf an, wie die Umgebung beschaffen ist und wie die Anbindung an die Straße ist.

Beim Grundriss und der Raumaufteilung haben Sie sehr viele Möglichkeiten. Wenn der zur Verfügung stehende Platz zum Bauen am Hang eher schmal ist, entscheiden Sie sich vielleicht für eine kompakte Bauweise. Nutzen Sie den Keller als Wohnraum, planen Sie je nach Hangneigung weitere Stockwerke ein. Bei einem großzügigen Grundstück können Sie eine größere Breite nutzen, eventuell das Haus auch als Bungalow planen.

Die Raumaufteilung ist ganz individuell möglich. Sie können wie beim klassischen Haus auf einem ebenen Grundstück im Erdgeschoss Küche, Wohnzimmer und Gäste-WC einplanen. Im ersten Stock sind die Schlafräume, die Kinderzimmer und das Bad. Wenn Sie das Dachgeschoss zum Wohnen nutzen, wäre dieser Raum ideal für Jugendliche, aber auch als Arbeitszimmer gut geeignet. Bei der Split-Level-Bauweise greifen die einzelnen Wohnbereiche ohnehin ineinander. Vorab überlegen müssen Sie immer, wo Sie die Treppe unterbringen. Soll die Treppe vom Wohnzimmer aus nach oben und in den Keller führen, oder ist Ihnen die Variante vom Eingangsbereich aus lieber?

Berücksichtigen Sie Ihre Familiensituation und denken Sie auch daran, ob Sie das Haus im fortgeschrittenen Lebensalter noch bewohnen möchten. Wenn Sie eine Einliegerwohnung planen, hätten Sie in diesem Fall eine Wohnmöglichkeit, die sich barrierefrei gestalten lässt. Die Raumaufteilung im Haus am Hang hängt also immer von Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen ab.

Obwohl eine generelle Antwort schwierig ist, lässt sich doch vermuten, dass die meisten Kinder das Wohnen in einem Haus am Hang lieben. Treppen stellen für Kinder kein Problem dar, ganz im Gegenteil. Keine Sorge, wenn Sie ein Baby oder Kleinkind haben: Mit modernen Mitteln wie Babyfon oder Videoüberwachung ist das Leben auf mehreren Etagen stressfrei. Auch der Garten, der durch die Hanglage recht individuell ist, stellt für Kinder ein willkommenes Paradies im Grünen dar.

Die Hangbebauung ist durchschnittlich teurer als der Hausbau auf einem ebenen Grundstück. Beim Bauen am Hang können Mehrkosten entstehen, weil Sie durch die speziellen Gegebenheiten oft besondere Baumaßnahmen brauchen. Dazu gehören die Kosten für das Bodengutachten, die Kosten für den Architekten, die höheren Ausgaben für den Erdaushub, eventuell Ausgaben für Stützmauern oder eine zusätzliche Aufschüttung. Deshalb liegen die Kosten für ein Haus am Hang oft höher. Wie teuer das Haus tatsächlich ist, hängt aber auch von der Größe und der Ausstattung ab. Wenn Sie am Hang günstig bauen möchten, können Sie bei vielen Teilbereichen Eigenleistungen erbringen. Wer Freude am Heimwerken hat und die erforderliche Zeit aufbringt, kann beim Innenausbau zahlreiche Arbeiten selbst erledigen.

Die Vorteile zeigen sich auf den ersten Blick bei der großen Individualität eines Hanghauses. Während ein konventionelles Reihenhaus manchmal ein wenig langweilig aussieht, hat ein Haus am Hang eine besondere Ausstrahlung. Sie haben oft eine traumhafte Aussicht. Hanghäuser werden meist als Einfamilienhäuser geplant. Das heißt, Sie haben zwar Nachbarn - aber nicht in dem engen Abstand wie bei der normalen Bebauung. Viele Hanghauseigentümer genießen diese Freiheit. Hanglagen sind oft in einer naturnahen Region. Wenn Sie die Nähe zur Natur lieben, ist Bauen am Hang für Sie optimal!

Auch die vielen Gestaltungsmöglichkeiten beim Grundriss und bei der Raumaufteilung sprechen für Hanghäuser. Als Mehrgenerationenhaus ist das Haus mit Einliegerwohnung ideal geeignet. Die ältere Generation wohnt komfortabel im Erdgeschoss, die junge Familie bewohnt die erste Etage und eventuell zweite Etage sowie das Dachgeschoss. Zusammenleben mit den Großeltern funktioniert auf diese Weise meist gut. Sehr interessant ist auch die Möglichkeit, den Kellerbereich als Wohnkeller oder Hobbyraum zu nutzen. Für einen hauseigenen Sauna- und Wellnessbereich ist der Keller ebenfalls gut geeignet. Zur Hangseite hin ist die natürliche Dämmung ein großer Vorteil.

Beim Garten eines Hanghauses hängt es von der Betrachtungsweise ab, ob er als Vorteil oder Nachteil gilt. Die Pflege ist aufwendiger, die Bepflanzung erfordert Geschick und Fachkenntnisse. Wenn der Hang sehr steil ist, müssen Sie gute Begehungsmöglichkeiten einplanen. Andererseits können Sie einen Hanggarten sehr individuell gestalten.

Als Nachteil fallen die höheren Baukosten ins Gewicht. Die detaillierte Planung erfordert einen hohen Aufwand. Ohne Architekt ist der Hausbau am Hang fast nicht machbar. Der Bau kann zusätzliche Maßnahmen erfordern, damit die Stabilität des Hauses sicher ist. Die Hanglage kann dazu führen, dass es Probleme mit Niederschlägen gibt.

Außerdem ist tägliches Treppensteigen Pflicht, außer wenn Sie einen Bungalow am Hang planen. Die Vorteile überwiegen jedoch in den allermeisten Fällen: Wenn Sie sich ein besonderes Haus wünschen, kann das Bauen am Hang für Sie die ideale Option sein!

Fordern Sie kostenlos und unverbindlich Informationen an!

      






  
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