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Strom und Wärme - Sonne, Wind und moderne Technik

Moderne Heiztechnik steigert den Wohnkomfort und spart enorm Energiekosten. Warum sich innovative Anlagen im Eigenheim amortisieren und welche Vorteile sie bieten.

Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs in deutschen Haushalten entfallen auf das Segment Heizen. Zum Vergleich: Kochen oder Bügeln schluckt nur rund fünf Prozent der Energie. Auf die klassischen Haushaltsgeräte inklusive Telefon und Computer entfallen unter drei Prozent. Grund genug also, mit neuen Geräten den Energieverbrauch insbesondere beim Heizen zu reduzieren.

Zum Beispiel mit modernen Heizkesseln, die via Niedrigtemperatur- oder Brennwerttechnik arbeiten: Bei ersteren wird das Wasser im Kreislauf genau so stark erhitzt, wie es entsprechend der Außentemperatur notwendig erscheint. Zumeist genügt eine Temperatur im Kessel von 40 bis 75 Grad, um es vernünftig warm zu haben. Ältere Geräte müssen das Wasser dagegen permanent auf rund 90 Grad in die Höhe treiben, um die gleiche Raumtemperatur zu erreichen.

Noch besser bewerten Experten die Brennwerttechnik: Bei ihr kann in Verbindung mit Flüssiggas auch die Abgaswärme mit genutzt werden. Energie, die sonst durch den Schornstein entweicht, trägt hier zum Wohnkomfort des Familien-Clans bei. „Mit innovativer Brennwerttechnik lassen sich im Schnitt rund 30 bis 40 Prozent Energie einsparen – was sowohl die Umwelt also auch den Geldbeutel des Häuslebauers enorm entlastet“, erklärt Experte Ernst Schmiesing, Leiter der Technikabteilung bei Town & Country Haus.

Beispiel Solartechnik: Eine hochleistungsfähige Photovoltaikanlage verwandelt Licht in Strom. Wärme aus Sonnenenergie produzieren die Solarthermieanlagen. Wer ein modernes Energiesparhaus bauen möchte, kann den Warmwasserbedarf mit einer solchen Anlage decken und zusätzlich die Technik zur Unterstützung der Heizung nutzen. Bis zu 65 Prozent des Warmwasserbedarfs eines durchschnittlichen Haushalts lassen sich mit Sonnenenergie vom Dach gewinnen. Energetisch ideal ist es, wenn moderne Brennwertkesseltechnik mit der Solartechnik im Haus kombiniert wird.

Die Wärme aus der Umwelt nutzen Besitzer einer Wärmepumpe. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe gewinnt Energie aus der Umgebungsluft und gibt diese an ein Heizsystem ab. Eine Sole-/ bzw. Erd-Wärmepumpe nutzt Geothermie, also die in der Erde gespeicherte Wärme. Da die Erdtemperatur konstanter ist als die Temperatur der Außenluft benötigt die Erd-Wärmepumpe weniger Strom als die Luft-Wasser-Wärmepumpe.