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Hausbau mit Keller

Town & Country Haus bietet verschiedene Keller-Varianten

Der Hausbau mit Keller ist nicht nur eine Frage des Geldes.

Endlich mehr Platz zum Lagern, einen Ort für die Wäsche oder einen Hobby-Raum – für manche gehört ein Keller einfach zum Hausbau dazu. Doch bei der Entscheidung für den Bau eines Kellers gilt es zuvor einige wichtige Fragen zu klären:

Ist ein Keller überhaupt sinnvoll?

Welche Keller-Art ist die Richtige?

Wie viel Budget ist für den Keller vorhanden?

Der Hausbau mit Keller ist nicht nur eine Frage des Geldes. Ob und welcher Keller sinnvoll ist, ist von den Grundwasser- und Bodenverhältnissen auf dem Grundstück abhängig. Natürlich spielen auch die individuellen Ansprüche der Häuslebauer eine Rolle, denn nicht in jedem Keller kann zum Beispiel Wäsche getrocknet werden.

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Town & Country Haus hat folgende Keller im Angebot

Betonkeller

Der Betonkeller ist ein einfaches Keller-Modell, das sich zum Lagern eignet.


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WU-Betonkeller

Der WU-Betonkeller ist ein einfacher Nutzkeller, der für besondere Boden- und Grundwasserverhältnisse geeignet ist.


zum WU-Betonkeller

Hobbykeller

Der Hobbykeller kann als zusätzlicher Wohnraum genutzt werden.


zum Hobbykeller

Keller bauen

Wer ein Massivhaus bauen will, der muss sich frühzeitig mit dem Thema Fundament beschäftigen. Jedes Haus benötigt einen sicheren Unterbau in Form von einer Bodenplatte oder einem Keller - doch welche Variante ist sinnvoller? Aus Kosten- und Zeitgründen entscheiden sich viele Bauherren für eine Bodenplatte. Diese sorgt zwar für die wichtige Standsicherheit des Hauses, besitzt jedoch im Vergleich zu einer Unterkellerung einige Nachteile.

Mit Bodenplatte oder Keller bauen?

Zukünftige Hausbesitzer, die sich für das Bauen mit Keller entscheiden, müssen mit höheren Gesamtkosten rechnen.

Eine Bodenplatte (Fundamentplatte) ist ein lastabtragender, flächiger Unterbau und sorgt für die nötige Standsicherheit des Hauses. Bodenplatten werden in der Regel aus Stahlbeton hergestellt und sind in 2 Varianten erhältlich. Die Kosten hängen von der Größe des Hauses und der Art der Bodenplatte ab.

Zukünftige Hausbesitzer, die sich für das Bauen mit Keller entscheiden, müssen mit höheren Gesamtkosten rechnen. Im direkten Vergleich zu den Quadratmeterpreisen einer Bodenplatte sind die Keller Kosten pro qm etwas höher. Die Unterkellerung von einem freistehenden Einfamilienhaus kostet pro Quadratmeter zwischen 180 und 430 Euro. Je nach Größe des Hauses und Beschaffenheit des Kellers betragen die Baukosten 50.000 Euro oder mehr.

Aus Kostengründen entscheiden sich viele Bauherren vorschnell gegen ein Kellergeschoss, denn dieses kostet in jedem Fall mehr Geld als eine Bodenplatte. Einzig und alleine auf die Kosten zu achten ist ein schwerer Fehler, denn einer Unterkellerung bietet einen großen Mehrwert und besitzt mehrere Vorteile gegenüber einer Bodenplatte. Viele Bauherren, die rein aus finanziellen Gründen und aufgrund der hohen Kosten auf das Kellergeschoss verzichten, bereuen ihre Entscheidung später. Eine Unterkellerung ist nicht nur im Hinblick auf den zusätzlichen Stauraum eine große Bereicherung. Die Kellerräume können als zusätzliche Wohnfläche und für viele weitere Zwecke verwendet werden.

Haus mit Keller bauen lassen - Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus

Der Preis eines Kellers ist von vielen Faktoren abhängig.

Ausgangspunkt für die Beispielrechnung ist ein durchschnittlich großes, freistehendes Einfamilienhaus. Angenommen das Haus besitzt eine Wohnfläche von knapp 150 Quadratmeter und kostet ohne Bodenplatte oder Unterkellerung 280.000 Euro. Der Keller-Preis hängt von mehreren Faktoren ab. Eine besonders wichtige Rolle spielt die individuelle Beschaffenheit des Kellers. Wer zusätzlich Tageslicht benötigt, der muss mit höheren Gesamtkosten rechnen als Bauherren, die ihren Keller ohne Fenster bauen. Handelt es sich um einen gemauerten Hochkeller, der nicht im Grundwasser liegt und rund 50 bis 80 cm aus der Erde hinausragt, betragen die Gesamtkosten rund 51.000 Euro. Entscheiden sich die Bauherren stattdessen für einen wasserundurchlässigen Betonkeller, der im Grundwasser liegt, betragen die Kosten rund 65.500 Euro. Folgende Faktoren spielen beim Kellerbau eine Rolle:

das Grundstück und seine individuelle Beschaffenheit

die gewünschten Wohnflächen und Nutzräume

das verfügbare Budget

die verwendeten Materialien

die Dämmung (falls nötig)

Mit diesen Kellerbau Nebenkosten müssen die Bauherren rechnen

Nebenkosten entstehen auch beim Bau eines Kellers und erhöhen den Gesamtpreis des Hauses deutlich.

Für die Unterkellerung wird eine entsprechend große Baugrube benötigt. Diese ist bei einem durchschnittlich großen Einfamilienhaus rund 250 Kubikmeter groß. Die Kosten für den Erdaushub hängen von der Bodenbeschaffenheit, dem Abtransport und der Entsorgung ab. Der Boden wird je nach Beschaffenheit in unterschiedliche Klassen unterteilt. Je höher die Klasse, desto schwerer und kostenintensiver der Erdaushub. Ein Erdboden der Klasse 3 bis 5 ist ein einfach auszuhebender Boden und verursacht geringere Nebenkosten als ein Boden der Klasse 6 oder 7. Die Preise pro Kubikmeter liegen bei der Bodenklasse 3 bis 5 zwischen 3,80 Euro und 4,30 Euro. Ein 250 Kubikmeter großer Erdaushub für den Kellerbau kostet rund 1.000 Euro. In diesen Kosten sind weder der Abtransport noch die Entsorgung des Aushubs enthalten. Soll die überschüssige Erde abtransportiert und entsorgt werden, müssen die Bauherren mit zusätzlichen Kosten für Personal, Bagger, Lkw und Deponie rechnen. Pro Kubikmeter Erde betragen die zusätzlichen Kosten zwischen 11 und 16 Euro. Bei einem 250 Kubikmeter großen Erdaushub ist mit rund 95 Kubikmeter überschüssiger Erde zu rechnen. Die Kosten (13 Euro pro Kubikmeter) für die Entsorgung betragen rund 1.200 Euro. Wollen die zukünftigen Hausbesitzer ihren Keller günstig bauen, sollten sie sich ein geeignetes Grundstück der Bodenklasse 3 bis 5 aussuchen und die überschüssige Erde nach Möglichkeit selber entsorgen oder im Garten verwenden. In vielen Fällen entwickelt sich der finanzielle Mehraufwand, der durch den Kellerbau entsteht, langfristig zu einem Vorteil.

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Bungalow 108

Der Bungalow mit der charmanten Form – ausgefallen und praktisch. Wohnglück ohne Hindernisse.


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Stadthaus Flair 124

Die kubische Form ist der Klassiker im Stadthausdesign und prägt auch das Aussehen unseres Stadthaus Flair 124.


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Flair 110

Der Name Flair 110 steht für 110 Quadratmeter Wohnerlebnis. Ein Haus mit Charme – heimelig und stilvoll.


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Eine Entscheidung gegen den Keller kann teure Konsequenzen nach sich ziehen

Auf eine Unterkellerung zu verzichten spart den Bauherren - zumindest auf den ersten Blick - viel Geld.

Auf eine Unterkellerung zu verzichten spart den Bauherren - zumindest auf den ersten Blick - viel Geld. In den oben genannten Beispielen würde eine klassische Betonplatte rund 30.000 Euro weniger kosten als ein Keller. Dennoch kann es sich im Nachhinein als schwerer Fehler herausstellen auf einen Keller zu verzichten. Oftmals müssen die Bauherren mit teuren Konsequenzen leben. Die Entscheidung gegen eine Unterkellerung ist endgültig und unwiederbringlich, denn im Nachhinein ist das Keller selber bauen nicht mehr möglich. Geht der Platz im Haus zur Neige, müssen ohne den zusätzlichen Stauraum des Kellers Alternativen her. Die meisten Bauherren entscheiden sich für den Ausbau ihres Dachbodens, um zusätzlichen Platz zu gewinnen. Dieser Ausbau ist mit hohen Kosten und einem großen Aufwand verbunden, denn das Dach muss entsprechend gedämmt werden und die Hausbesitzer brauchen eine Treppe und eine Heizung. Besitzt das Haus ein Flachfach, lässt sich der Dachboden überhaupt nicht ausbauen. Unabhängig davon ist ein Dachboden ein weitaus schlechterer Stauraum als ein Kellergeschoss - vor allem wenn sich die Hausbesitzer für eine preiswerte Bodeneinschubtreppe entscheiden. Diese erschwert den Zugang zum Dachgeschoss und verkompliziert den Transport von Gegenständen. Schuppen und Gartenhäuser sind ebenfalls keine gleichwertigen Alternativen und lassen sich bei zu kleinen Grundstücken überhaupt nicht umsetzen. In vielen Fällen bleibt nur der kostspielige Umzug in ein größeres Haus. Spätestens dann bereuen die Hausbesitzer ihre Entscheidung gegen eine Unterkellerung.

Ein Kellergeschoss ist eine vielseitige und vorteilhafte Bereicherung

Auf einem kleineren Grundstück ist ein Kellergeschoss vorteilhaft bringt aber erhebliche Mehrkosten mit sich.

Sofern es das Budget zulässt, sollten die Bauherren auf keinen Fall auf eine Unterkellerung verzichten. Ein Kellergeschoss bietet im direkten Vergleich zu anderen Räumlichkeiten wesentlich mehr Raum zu deutlich geringeren Mehrkosten. Ein Keller besitzt ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Auf einem kleineren Grundstück ist ein Kellergeschoss besonders vorteilhaft, denn nach unten ist mehr Platz als zu den Seiten hin. Eine nachträgliche Unterkellerung ist keinesfalls möglich und somit sollte diese wichtige Entscheidung gut überdacht werden. Die Mehrkosten für ein Kellergeschoss amortisieren sich mit der Zeit: Ein Einfamilienhaus mit einer Unterkellerung erzielt einen höheren Verkaufspreis als ein identisches Haus ohne Kellergeschoss. Wird beim Hausbau auf eine Unterkellerung verzichtet, benötigen die Bauherren stattdessen ein stabiles Fundament in Form einer Bodenplatte. Dieses verursacht hohe Kosten und besitzt im Vergleich zu einem Kellergeschoss einige Nachteile. Die zukünftigen Hausbesitzer verzichten auf eine große Nutzfläche und müssen sich gut überlegen, wo sie die nötigen Hausanschlüsse und die Heizungstechnik unterbringen. Sie verlieren nicht nur die zusätzliche Nutzfläche und müssen einiges an Wohnraum für die Technik und die Anschlüsse reservieren. Ein Technikraum im Haus kostet vergleichsweise viel Geld und verringert die Wohnfläche.

Bauherren, die sich für einen Keller entscheiden, profitieren von mehreren Vorteilen. Für die Mehrkosten gegenüber einer Bodenplatte erhalten sie ein stabiles Fundament für ihr Haus und einen zusätzlichen Stau- und Wohnraum. In einem Keller ist genügend Platz für sämtliche Geräte und es lässt sich auch ein größerer Öltank unterbringen. Das Kellergeschoss kann individuell an die Bedürfnisse der Hausbesitzer angepasst und vielseitig eingerichtet und verwendet werden. Sollte das Geld in der Anfangszeit eher knapp sein, können die Bauherren ihren Keller erst später ausbauen.

Ohne kostenintensive Zusatzanschaffungen lässt sich das Kellergeschoss direkt als Lagerraum für eine Vielzahl von Lebensmittel verwenden. Kartoffeln, Zwiebeln und weitere Lebensmittel lassen sich in den Kellerräumen im Sommer kühl lagern. Alternativ oder zusätzlich kann das Kellergeschoss als Abstellraum für Gartengeräte, Fahrräder und andere Dinge verwendet werden. Unabhängig von der späteren Verwendung der einzelnen Räume sollten das Grundstück und die individuellen Wohnbedürfnisse bereits beim Kellerbau Berücksichtigung finden.

Stadthaus Flair 152 RE

Das Flair 152 RE spiegelt mit seinen klaren Linien das urbane Lebensgefühl seiner Bewohner wider.


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Flair 134

Das Flair 134 ist ein Haus für die ganze Familie mit genügend Freiraum für jeden.


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Doppelhaus Behringen 116

Das Behringen 116 ist ein Klassiker, ein Synonym für gute Nachbarschaft und das Zusammenleben unter einem Dach.


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Den Keller richtig bauen - an Grundstück und Bedürfnisse denken

Haben sich die Bauherren dazu entschlossen ein Kellergeschoss zu bauen, wird zuerst ein Bodengutachten durch einen Fachmann erstellt.

Haben sich die Bauherren dazu entschlossen ein Kellergeschoss zu bauen, wird zuerst ein Bodengutachten durch einen Fachmann erstellt. Im Optimalfall handelt es sich um einen unproblematischen und einfach auszuhebenden Erdboden. Vor dem Bau sollten die zukünftigen Hausbesitzer in Ruhe überlegen, wie viel Platz und welche Räume sie benötigen. Im Kellergeschoss lassen sich viele unterschiedliche Räume, wie ein Waschraum, ein Heizungsraum, eine Sauna oder ein Lagerraum realisieren. Passen die wichtigsten Wohnfaktoren, wie Luftqualität und Licht, lassen sich zudem ein Gästezimmer, ein Fitnessraum, ein Partyraum oder ein Arbeitszimmer realisieren. Haben sich die Bauherren für die jeweiligen Räumlichkeiten entschieden sollten sie als Nächstes überlegen, wo sich diese in Zukunft befinden sollen.

In erster Linie ist ein Kellergeschoss ein zusätzlicher Raum, der über eine Treppe und/oder die Garage erreicht werden kann. Ob die Unterkellerung nur als Stauraum oder als zusätzlicher Wohnraum dient, hängt vom Grundstück und den Bedürfnissen der Hausbesitzer ab. Eines sollten Bauherren zusätzlich bedenken: Befindet sich das Haus in einem Überschwemmungsgebiet, ist das Kellergeschoss das erste, was mit Wasser vollläuft. Das Keller bauen ohne Baugenehmigung ist in Deutschland nicht möglich, jedoch sind die Bauherren beim Kellergeschoss weitaus weniger eingeschränkt als nach oben. Im Gegensatz zur Planung von oberirdischen Stockwerken wird der Tiefenbau durch den jeweiligen Bebauungsplan nicht eingeschränkt. Experten sind jedoch der Meinung, dass 2 unterirdische Ebenen auf keinen Fall wirtschaftlich sind.

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Den Keller trotz Grund- oder Schichtwasser bauen

Stellt sich durch das Bodengutachten heraus, dass das zukünftige Kellergeschoss im Wasser (Grundoder Schichtwasser) stehen wird, ist dies keine optimale Ausgangslage. Im Gegensatz zu früher müssen die Bauherren dennoch nicht auf ihre Unterkellerung verzichten. Es werden spezielle Abdichtungen benötigt, die dem hohen Wasserdruck dauerhaft standhalten. Die zukünftigen Hausbesitzer haben 3 Möglichkeiten:

Die Außenwände des Kellers werden aus wasserundurchlässigem Spezialbeton hergestellt und es wird keine zusätzliche Abdichtung benötigt. Die weiße Wanne ist eine kostengünstige und zeitsparende Variante für Grundstücke mit Grund- oder Schichtwasser. Vor dem Wannenbau muss eine individuelle raumklimatische und bauphysikalische Gesamtbetrachtung stattfinden. Im Rahmen dessen müssen Fachleute den Wasserdruck präzise einschätzen.

Bei dieser klassischen Variante wird eine dicke, schwarze Bitumenschicht als Abdichtung auf die Wände des Kellers aufgetragen. Zusätzlich werden Perimeter-Dämmplatten angebracht und diese bestehen aus speziellen, dämmenden Schaumstoffmaterialien. Die schwarze Wanne kommt in der heutigen Zeit eher selten zum Einsatz, denn sie gilt bautechnisch als veraltet und ist vergleichsweise kostenintensiv.

Steht die Unterkellerung laut Bodengutachten entweder nicht im Grundwasser oder handelt es sich um ein niedrig stehendes Grundwasser, eignet sich ein Hochkeller als Alternative. Der Hochkeller benötigt einen geringeren Erdaushub als eine klassische Unterkellerung, denn er ist etwas höher als der Boden. Die Fläche, die vor der Feuchtigkeit geschützt werden muss, ist dadurch kleiner und es lassen sich Kellerfenster einbauen. Die Fenster erhöhen die Wohnqualität in den Kellerräumen, sorgen für Tageslicht und eine gute Belüftung.

Viele Hausbesitzer haben Probleme mit Feuchtigkeit und Schimmel. Werden bestimmte Regeln eingehalten, lassen sich diese Probleme in den Kellerräumen zuverlässig vermeiden. In der Sommerzeit herrscht im Kellergeschoss eine recht hohe Luftfeuchtigkeit. Das Schwitzwasser entsteht durch die hohen Unterschiede zwischen der Innen- und der Außentemperatur. Zusätzliche Feuchtigkeit, die beispielsweise durch das Aufhängen von Wäsche entsteht, sollte in der Sommerzeit vermieden werden. Unabhängig von der Nutzung sollte der Keller so gut als möglich belüftet werden. In der Sommerzeit eignen sich dafür entweder die Nächte oder die späten Abendstunden. Tagsüber ist das Lüften keine gute Idee, denn die Luft ist warm und feucht und dadurch gelangt noch mehr Feuchtigkeit in die Räume. Nach Möglichkeit sollten sämtliche Außenwände im Kellergeschoss frei bleiben und keinesfalls mit M.belstücken oder anderen großen Gegenständen zugestellt werden. Dadurch wird gewährleistet, dass die Luft in den Räumlichkeiten richtig zirkulieren kann.

Nutzkeller oder Wohnkeller?

Bauherren, die sich für einen preiswerten Fertigkeller entscheiden, sparen Geld und Zeit.

Die Kellerwände werden entweder aus Ortbeton gegossen oder traditionell Stein auf Stein gebaut. Darüber hinaus lässt sich das Kellergeschoss aus Betonfertigelementen errichten. Bauherren, die sich für einen preiswerten Fertigkeller entscheiden, sparen Geld und Zeit. Ein Fertigkeller ist weitaus schneller erbaut als ein klassischer Keller und beschleunigt den gesamten Baufortschritt des Eigenheims rapide. Als Erstes werden die Kellerdecke und die Kellerwände fertiggestellt, danach folgen die Kellerdämmung und die Kellerabdichtung. An diesem Punkt sollten die Bauherren wissen, wie sie ihr zukünftiges Untergeschoss nutzen möchten. Soll es ein reiner Nutzkeller werden, der vorwiegend als Stau- und Lagerraum oder als Unterbringung für die Lüftungs- und Heizungstechnik verwendet wird, kann aus Kostengründen auf die Dämmung problemlos verzichtet werden. Soll das Kellergeschoss hingegen als zusätzlicher Wohnraum genutzt werden, ist eine zusätzliche Dämmung vonnöten. Zum Einsatz kommt in der Regel eine spezielle Wärmedämmung (Perimeterdämmung), die an den Außenwänden mit direkter Erdberührung angebracht wird. Ein vielseitig genutztes Kellergeschoss, welches sowohl als Stau- als auch als Wohnraum dient, kostet mehr Geld als ein klassischer Stauraumkeller. Darüber hinaus gibt es für einen Wohnkeller baurechtliche Vorschriften, denen die zukünftigen Hausbesitzer genügen müssen. In Deutschland muss ein Wohnkeller über eine entsprechende Raumhöhe verfügen. Die Mindesthöhe hängt vom jeweiligen Bundesland ab. In den meisten deutschen Bundesländern darf die Untergrenze von 2,30 Meter auf keinen Fall unterschritten werden, sonst erhalten die Bauherren keine Zulassung für den Wohnkeller.

Den Keller ausbauen und erweitern

Durch den Kellerausbau gewinnen die Hausbesitzer zusätzlichen Raum zum Wohnen, Arbeiten und Spielen und können spezielle Räume realisieren. Soll das Kellergeschoss mit einem Badezimmer, einer Toilette oder mit einer Küche ausgestattet werden, erhöhen sich die Preise für einen Ausbau deutlich. Lässt sich der Kellerausbau in eigener Regie durchführen, müssen die Hausbesitzer nur die Materialkosten bezahlen. Wird der Kellerausbau von einem Architekten geplant, entstehen zusätzliche Kosten. Diese lassen sich durch Eigenleistung verringern oder sogar verhindern. Sind im Kellergeschoss Anschlüsse für Strom und Wasser vorhanden, die Wände isoliert und die Böden vorbereitet, lassen sich die Ausbaukosten deutlich senken. Jeder Kellerausbau ist ein vollkommen individuelles Vorhaben. Am häufigsten werden Kellerräume für folgende Zwecke verwendet:

Das Kellergeschoss oder ein Teil lässt sich zu einer eigenständigen Wohnung ausbauen. Diese kann vom eigenen Nachwuchs oder von Verwandten genutzt werden. Alternativ wird die Kellerwohnung vermietet und generiert zusätzliche Einnahmen.

In den vergleichsweise gro.zügigen Räumlichkeiten lassen sich viele Hobbys samt passender Geräte unterbringen. Ein eigenes Fitnessstudio, ein Tischtennisraum, ein Billardraum oder ein Hobbyraum mit einem Kickertisch sind unter anderem möglich.

Eine eigene Sauna oder ein Whirlpool sind in Kellerräumen besonders beliebt. Mit dem nötigen Kleingeld lässt sich ein richtiger Wellnessbereich mit Whirlpool, Sauna und Kneipp-Becken realisieren.

Wie wäre es mit einer Bar samt Hockern oder einem großen, hölzernen Stammtisch? In einem dafür eigens eingerichteten Kellerraum machen Familienfeste, Partys oder Männerabende besonders viel Spaß.

Selbstverständlich lassen sich die verschiedenen Zwecke individuell miteinander kombinieren. Viele Hausbesitzer haben im Kellergeschoss gleich mehrere Räume zum Trainieren, Spielen, Spaß haben und Erholen.

Das Kellergeschoss kann vielseitig und je nach Bedarf individuell genutzt werden. Ist kein Platz für eine eigenständige Garage vorhanden, lässt sich eine Garage im Kellergeschoss unter bestimmten Voraussetzungen realisieren. Zuerst benötigen die Hausbesitzer eine Baugenehmigung für ihre Garage und um diese sollten sie sich zeitnah kümmern. Des Weiteren sollten sich die Beschaffenheit des Bodens und der Baugrund für die Kellergarage eignen. Für eine Garage wird ein Raum mit einer Länge von mindestens 5,5 Metern und 3 Meter Breite benötigt. Darüber hinaus sollten die Hausbesitzer daran denken, dass sie genügend Platz für die Einfahrt in die Kellergarage haben. Die Einfahrt darf nicht zu steil sein und sollte auf der anderen Seite nicht zu viel Grundstücksplatz benötigen.

Ein Haus mit Keller bauen - Die Vor- und Nachteile in der Zusammenfassung

Vorteile:

eine größere Wohn- und Nutzfläche

genügend Stauraum für Geräte und Maschinen

Platz für sämtliche Hausanschlüsse und die Haustechnik

kühle Lagerung von Lebensmitteln

vielseitige Ausbau- und Nutzungsmöglichkeiten

zusätzlicher Wohnraum für Verwandte

vollwertige Kellerwohnungen generieren Mieteinnahmen

Häuser mit einem Kellergeschoss haben einen höheren Marktwert und erzielen höhere Verkaufspreise

 

Nachteile:

die Baukosten sind höher als bei Häusern mit Bodenplatte

es ist ein größerer Erdaushub erforderlich

der Hausbau dauert länger

ein barrierefreier Zugang ist nur durch zusätzliche Investitionen möglich

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Bungalow 131

Der Bungalow 131 hat es in sich – 5 Zimmer, zwei Kinderzimmer, zwei Bäder und clever nutzbarer Stauraum.


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Wintergartenhaus 118

Haus und Garten in einem – naturverbunden wohnen und leben im Wintergartenhaus.


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Landhaus 142

Das Landhaus 142 besticht durch sein ländliches Flair genauso wie durch seine zeitlose Eleganz.


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Keller FAQ

Von der Planung über den Bau bis hin zum Schutz vor Nässe und Versicherungsthemen: Rund um den Keller gibt es so einige Fragen zu beantworten.

Feuchtigkeit sorgt in vielen Kellern für Probleme und ist auch alles andere als empfehlenswert. Die Nässe kann für Feuchtigkeitsflecken, abblätternden Putz und Schimmelbefall sorgen und langfristig die Bausubstanz angreifen. Daher sollte ein Keller abgedichtet werden. Die beste Lösung ist es, Abdichtungsarbeiten von außen vorzunehmen, um so zu verhindern, dass Wasser in die Räume dringt. Alternativ lässt sich ein Keller aber auch von innen abdichten. Dies empfiehlt sich allerdings vor allem bei Kellerräumen mit weniger als 60 Prozent Luftfeuchtigkeit. Andernfalls kann eine Innenabdichtung dazu führen, dass die Feuchtigkeit an den Wänden kondensiert, was wiederum der Nährboden für Schimmel ist.

Nässe im Keller kann verschiedene Gründe haben. Zunächst einmal besteht die Möglichkeit, dass in dem Raum eine generelle hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Da die Kellerwände in der Regel kalt sind, kondensiert die feuchte Luft an ihnen und es entsteht Nässe. Dies passiert vor allem immer dann, wenn der Keller falsch oder gar nicht belüftet wird. Darüber hinaus gibt es auch externe Feuchtigkeitsquellen. Oft dringt Wasser durch beschädigtes Mauerwerk ein, was besonders bei Starkregen ein Problem darstellt. Auch Hochwasser, defekte Drainagen oder ein Wasserrohrbruch können dafür verantwortlich sein, dass es nass wird.

Inwiefern ein Kellerfenster nützlich ist, hängt immer vom konkreten Haus und der gewünschten Nutzung ab. Sind die Kellerräume beispielsweise als Wohnraum geplant, sollten sie in jedem Falle Fenster haben. Diese müssen zudem den Anforderungen der EnEV (Energieeinsparverordnung) entsprechen. In Nutzräumen kann sich ein Kellerfenster ebenfalls empfehlen, da so die Möglichkeit geschaffen wird, richtig zu lüften. Alternativ lässt sich die Belüftung aber auch über ein Belüftungssystem realisieren. Zudem ist ein Keller mit Fenstern teurer als ein Keller ohne. Die Kostenfrage spielt bei der Entscheidung also ebenfalls eine Rolle. Ein Mittelweg stellt ein sogenannter Lichtschacht dar.

Aufgrund ihrer Lage sind Kellerfenster einen beliebten Einstiegspunkt für Einbrecher. Sobald das Fenster groß genug ist, um von einer Person für einen Einstieg genutzt zu werden, sollte es daher auch extra gesichert sein. Am einfachsten lässt sich eine solche Sicherung über Fenstergitter erreichen. Sind diese erst einmal im Putz verankert, muss ein Einbrecher einen erheblichen Aufwand betreiben, um durch das Kellerfenster in das Haus zu gelangen. Vor dem Kauf der Gitter sollte allerdings darauf geachtet werden, dass es sich um spezielle Sicherheitsgitter handelt, welche sich nicht einfach durchsägen lassen. Zudem bieten sich an dunklen Ecken den Hauses zusätzlich Lampen mit Bewegungsmeldern an. Dies verhindert, dass ein Einbrecher unbeschwert im Dunklen arbeiten kann.

Keller werden in der Regel nicht separat versichert und es gibt auch keine eigene Kellerversicherung. Stattdessen greift hier die normale Hausratsversicherung, auch wenn diese häufig Kellerräume nicht explizit erwähnt. Bei einem Feuer, Einbruch oder einem Wasserschaden sind Gegenstände in Kellern also genauso von der Versicherung abgedeckt wie im restlichen Haus. Die Voraussetzung dafür ist, dass es sich bei dem Keller um einen Raum handelt, der ausschließlich von dem Versicherungsnehmer oder seinen Angehörigen genutzt wird.

Durch ungedämmte Kellerböden und -wände geht in vielen Häusern unnötig viel Energie verloren. Aus diesem Grund ist eine Dämmung in den Kellerräumen sehr sinnvoll. Welche Dämmungmöglichkeiten dabei infrage kommen, hängt von der geplanten Nutzung des Kellers ab. Handelt es sich um einen reinen Nutzkeller, reicht eine sogenannte Deckendämmung. Bei dieser geht es primär darum, sicherzustellen, dass die Wärme im Erdgeschoss möglichst nicht in den Keller entweicht. Sollen die Kellerräume auch als Wohnraum genutzt werden, dann empfiehlt sich auch die Dämmung des Bodens und der Wände.

Aufgrund der Tatsache, dass viele Keller unbeheizt sind, stellt ihre Decke ein großes Wärmeleck da, durch das viel Energie verloren geht. Aus diesem Grund sollte eine Kellerdecke in jedem Falle gedämmt werden. Die Maßnahme gehört dabei zu den vergleichsweise einfach und günstigen Energiesanierungen, die in einem Haus vorgenommen werden können. Bei Neubauten ist eine Deckendämmung in Kellern mittlerweile Standard. So müssen Neubauten die Vorgaben der Energieeinsparverordnung erfüllen. Altbauten sind dagegen nicht rechtlich verpflichtet, eine Kellerdämmung nachzurüsten. Aufgrund des Sparpotenzials und der steigenden Energie- und Wärmekosten ist dies aber oft empfehlenswert.

Um zu verhindern, dass die feuchte Luft im Kellerräumen an den kühlen Decken und Wänden kondensiert und so feuchte Stellen entstehen, welche wiederum den Nährboden für Schimmel darstellen, kann es sich anbieten, den Keller zu beheizen. Wie warm die Kellerräume sein sollen, hängt dabei davon ab, wie sie genutzt werden. Als Faustregel empfehlen sich Temperaturen im Bereich von 15 bis 16 Grad. Wer sich allerdings dafür entscheidet, seinen Keller zu beheizen, sollte auch auf eine entsprechende Dämmung im Vorfeld achten, um keine Energie zu verschwenden. Bei Kellerräumen, die kaum genutzt werden, ist das Beheizen in der Regel unnötig teuer. Hier sollte eher darauf geachtet werden, dass die Feuchtigkeit im Raum relativ gering ist, indem beispielsweise regelmäßig gelüftet wird.

Das Lüften des Kellers wird in vielen Häusern vernachlässigt, was sich schnell zu einem Problem entwickeln kann. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit in den Kellerräumen ist das Lüften hier mindestens genauso wichtig wie im Rest des Hauses. Beim Lüften empfiehlt sich das sogenannte Stoßlüften. Die Fenster werden also nur für eine kurze Zeit komplett geöffnet, damit ein Luftaustausch stattfinden kann. Besonders im Sommer sollte auf die kurze Lüftungsdauer geachtet werden, wobei es sich zudem empfiehlt, nur am Morgen zu lüften. Warme Sommerluft enthält viel Feuchtigkeit, die dann wiederum an den kalten Kellerwänden kondensiert. Je kühler die Luft desto geringer ist die Luftfeuchtigkeit.

Bevor ein Keller gebaut werden kann, gilt es, eine ganze Reihe von Dingen zu beachten. Zunächst einmal sollte die Frage beantwortet werden, ob Kellerräume überhaupt benötigt werden. Nicht jedes Haus muss auch automatisch einen Unterbau haben. Ein solcher ist nur sinnvoll, wenn eine Nutzungsabsicht besteht. Andernfalls kann man sich die Kosten und den Aufwand sparen. Darüber hinaus kann auch nicht überall ein Keller gebaut werden. Sind diese Fragen beantwortet, geht es anschließend darum, welches Unternehmen die Bauarbeiten übernimmt und wie hoch die Kosten am Ende ausfallen. Hier spielen auch die geplante Nutzung, die veranschlagte Bauzeit und die verwendeten Baustoffe eine Rolle.

Der Keller ist bei einem Hausbau ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Wie teuer es konkret wird, hängt dabei immer von dem jeweiligen Fall ab. So spielen zum Beispiel die Größe der Fläche, der vorhandene Untergrund und das verwendete Material eine Rolle. Als Richtwert kann man bei einem Haus von circa 150 Quadratmeter Fläche aber von rund 50.000 Euro ausgehen. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass auch eine einfache Bodenplatte, die anstatt eines Kellers gebaut werden kann, ebenfalls Kosten verursacht und bei ähnlichen Voraussetzungen um die 20.000 Euro kostet.

Sich für den Bau eines Kellers zu entscheiden, kann mehrere Vorteile haben und auch die höheren Kosten rechtfertigen. Gerade bei kleineren Häusern bilden Kellerräume praktisch ein extra Stockwerk, das weiteren Wohnraum bietet. Zusätzlicher Stauraum kann ebenfalls nie schaden, gerade wenn das Haus auch keinen wirklich großen Dachboden vorweisen kann. Vielfach werden die Kellerräume zudem für die Haustechnik wie Boiler oder Heizkessel genutzt. Zuletzt spiegelt sich ein Keller auch immer der Wert eines Hauses wieder.

Keller haben vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. In den meisten Häusern werden sie als Stauraum genutzt. So lassen sich beispielsweise Konserven, Kartoffeln und andere Vorräte hervorragend den kühlen Räumen lagern. Aber auch als Abstellort für das Fahrrad oder wenn es Dinge im Haus gibt, die einfach nirgendwo sonst aufbewahrt werden können, ist ein Kellerraum ideal. Praktisch sind Keller auch als Waschhaus inklusive Bereich, um Wäsche an regnerischen Tagen zum Trocknen aufzuhängen, sowie als Ort für den Heizkessel oder den Boiler. Eine Nutzung als Wohnraum bietet sich ebenfalls an. So können sowohl herkömmliche Schlafzimmer als auch Bäder in Kellern ohne Probleme untergebracht werden.

Wer sich für den Bau eines Kellers entscheidet, muss sich auf eine längere Bauzeit einstellen. Als Richtwert für einen Kellerbau kann man von rund vier bis sechs Wochen ausgehen. Der Verzicht auf den Keller verringert die Gesamtbauzeit eines Hauses entsprechend. Jedoch muss man sich auch bei einer einfachen Bodenplatte rund zwei Wochen gedulden, bevor die Arbeiten fortgesetzt werden können. Der Unterschied macht also zwischen zwei und vier Wochen aus. Zudem kann noch die eine oder andere Woche im späteren Innenausbau hinzukommen. Dies hängt davon ab, wofür die Kellerräume genutzt werden sollen. Im Falle einer klassischen Nutzung als Stau- und Technikraum ist mit keiner weiteren Verzögerung zu rechnen.

Grundsätzlich spielt die Wahl des Haustypens eigentlich keine Rolle, ob ein Keller gebaut oder nicht gebaut werden kann. Kellerräume eignen sich für Fertig- und Massivhäuser und finden sich sowohl unter Ein- als auch Mehrfamiliengebäuden. Allerdings gibt es unterschiedliche Kellerarten. Ähnlich wie bei Häusern bieten auch bei Kellern Unternehmen Fertigkeller an. Diese müssen nicht erst vor Ort in Beton gegossen werden, stattdessen werden vorproduzierte Platten verbaut.

In Deutschland gibt es für viele Dinge konkrete DIN-Normen und auch der Keller gehört dazu. Entsprechend dürfen nur bestimmte Steine für den Bau verwendet werden. Zugelassen sind die sechs Steinarten Mauerziegel, Kalksandstein, Porenbeton-Blockstein, Leichtbeton-Hohlblöcke, Leichtbeton-Vollstein und Betonstein. Diese Vorgaben gelten sowohl für den Fall, dass der Bau von Fachleuten vorgenommen wird als auch für alle Heimwerke, die selbst Hand anlegen möchten.

Bauunternehmen, die sich auf den Hausbau spezialisiert haben, bauen in der Regel auch den Keller. Zudem gibt es Unternehmen, die sich konkret auf Kellerräume fokussieren. Für welches Unternehmen man sich entscheidet, hängt von den eigenen Vorstellungen hab. Auf der einen Seite kann es nie schaden, einen echten Experten die Arbeiten übernehmen zu lassen. Gerade bei schwierigen Böden oder hohem Grundwasser ist dies meist die bessere Wahl. Alternativ kann es aber auch eine gute Idee sein, alle Arbeiten inklusive des Kellers von einem Bauunternehmen vornehmen zu lassen, da so der Koordinationsaufwand sinkt. Eine weitere Option ist es, auf Hersteller von Fertigkellern zu vertrauen. Bei Fertigkellern kommen vorproduzierte Betonplatten zum Einsatz, was die Gefahr von Komplikationen beim Bau und auch die Bauzeit selbst senkt.

Die Tiefe eines Kellers ist je nach Bauvorhaben unterschiedlich. Generell ist es auch möglich, mehrere Kelleretagen zu bauen, allerdings steigen in solchen Fällen die Kosten deutlich. Je tiefer in den Boden gebaut wird, desto teurer wird das Unterfangen. Einschränkungen können maximal durch den Bebauungsplan oder die geologischen Gegebenheiten bestehen. Wer besonders ausgefallene Wünsche hat, sollte sich an das zuständige Bauamt wenden. Da ein Hausbau aber ohnehin durch die Behörden genehmigt werden muss, haben diese in jedem Falle das letzte Wort.

Das Grundwasser spielt bei der Planung des Kellers eine wichtige Rolle. Da Wasser der natürliche Feind des Kellers ist, sollte es möglichst vermieden werden. Im Falle eines hohen Grundwasserspiegels ist dies jedoch nur schwer möglich. Hohes Grundwasser bedeutet, das ein normaler Kellerbeton nicht ausreicht. Dieser hält dem Druck des Wassers nicht stand, was dazu führt, dass schon bald Feuchtigkeit in die Räume eindringen wird. Wer trotzdem einen Keller bauen möchte, benötigt eine sogenannte Weiße Wanne. Hier wird besonders wasserundurchlässiger Beton genutzt. Der Bau ist also grundsätzlich möglich, eine Weiße Wanne kann jedoch zwischen 10.000 und 20.000 Euro mehr kosten.

Kellerräume gehören zu den etwas komplexeren Abschnitten des Hausbaus, daher sollten nur Profi-Heimwerker sich mit dem Gedanken beschäftigen, den Bau selbst zu übernehmen. Laien und selbst fortgeschrittene Handwerker sollten die Arbeiten Experten überlassen und ihre Energie an anderen Stellen investieren. Wer sich dafür entscheidet, selbst aktiv zu werden, sollte immer daran denken, dass auch Heimwerker die vorgeschriebenen DIN-Normen für den Bau erfüllen müssen. Es darf also nicht einfach drauf losgebaut werden. Eine Alternative sind Unterstützungsarbeiten, bei denen man sich in Teilen am Bau beteiligt und den Experten unter die Arme greift. Dies bietet sich besonders für Personen an, die schon einiges an Erfahrung haben. Auf diese Weise lässt sich ebenfalls Geld sparen, während man gleichzeitig immer einen Profi zur Hand hat.

Kellerausbau

Um das unterste Geschoss aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken, ist eines in den meisten Fällen erstmal nötig: den Keller ausbauen.


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Teilkeller

Für Bauherren, die vor der Entscheidung für oder wider eine Unterkellerung stehen, stellt der Teilkeller eine Kompromisslösung dar.


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Fertigkeller

Moderne Fertigkeller stehen für geringe Baukosten und einen niedrigen zeitlichen Aufwand.


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Wohnkeller

Ob raumfüllende Hobbys, Einliegerwohnung oder zusätzliche Kinderzimmer - mit einem Wohnkeller schafft eine Baufamilie zusätzlichen Wohnraum.


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Nutzkeller

Es wird grundsätzlich zwischen einem Wohnkeller und einem Nutzkeller unterschieden. Das hat Auswirkungen auf die Bauweise und die Kosten des Hauses.


zum Nutzkeller

Mitbaukeller

In Abgrenzung zum Ausbaukeller übernimmt der Bauherr beim Mitbaukeller zusätzlich zum Innenausbau elementare Bauabschnitte in Eigenleistung.


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Keller oder Bodenplatte?

Die Frage, ob der Neubau mit Keller oder doch nur mit einer einfachen Bodenplatte errichtet wird, kann weitreichende Konsequenzen haben.


Keller oder Bodenplatte?

Wohnkeller oder Nutzkeller?

Ein unterkellertes Haus bietet zahlreiche Vorteile – allerdings gerade in finanzieller Hinsicht auch einige Nachteile.


Wohnkeller oder Nutzkeller?