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Miete oder Eigenheim? Lohnt sich der Hausbau für Familien?

Alles scheint perfekt: guter Job, schöne Hochzeit und das erste Kind ist unterwegs – höchste Zeit für eine größere Wohnung. War die Suche nach einem neuen Zuhause früher ein spannendes Projekt, ist die Suche nach einer bezahlbaren Mietwohnung derzeit häufig eine Qual. Schnell stellen sich Paare und junge Familien dann die Frage: Miete oder Eigenheim?

Der Markt für Mietwohnungen ist vor allem in Ballungszentren wie Berlin, Hamburg und München überhitzt. Selbst für Normalverdiener wird es immer schwieriger eine angemessene Wohnung für eine bezahlbare Miete zu finden. Aber auch in attraktiven kleineren Städten wächst die Wohnungsnot.

In den vergangenen Jahren stiegen die Mieten um mehr als 10 Prozent. Zwar verlangsamt sich die Entwicklung derzeit, aber politische Maßnahmen wie die Mietpreisbremse bleiben wirkungslos. Laut dem Immobilienportal immowelt.de liegt die durchschnittliche Miete für eine Wohnung derzeit bei rund 7,60 Euro pro Quadratmeter, die Durchschnittsmiete für ein Haus bei rund 1.400 Euro. Bei solchen Kosten ziehen viele Familien den Vergleich zwischen Miete und Eigenheim.

Eigenheim zu mietähnlichen Konditionen

Viele Mieter träumen vom Eigenheim - auch weil die Mietpreise auf einem Rekordhoch sind und weiter steigen.

Während die Mieten in Deutschland auf einem Rekordhoch sind, befinden sich die Zinsen auf historisch niedrigem Niveau. Das führt dazu, dass Kredite für ein Eigenheim derzeit zu sehr guten Konditionen möglich sind. Der Unterschied zwischen monatlicher Miete und der Rate für ein Eigenheim wird dadurch immer kleiner.

Eine Forsa-Studie hat ergeben, dass mehr als 80 Prozent der Befragten das Eigenheim der Mietwohnung vorziehen würden. Auf der anderen Seite befürchten insbesondere Normalverdiener-Familien, sich das Eigenheim nicht leisten zu können.

Bedenkt man jedoch, dass aktuell viele rund 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete ausgeben, ist die Finanzierung eines Eigenheims unproblematisch. Verbraucherzentralen raten für eine Eigenheim-Finanzierung nicht mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens auszugeben. Das ist also nicht viel mehr als die monatliche Miete.

Ein grobes Rechenbeispiel zeigt: bei einem Bruttogehalt von 3.000 Euro pro Monat, kann ein verheiratetes Paar mit zwei Kindern eine monatliche Kreditrate von circa 870 Euro stemmen. Das kann für die Finanzierung eines Eigenheims ausreichen.

Kosten für ein Eigenheim werden überschätzt

Mit der richtigen Finanzierung ist ein Eigenheim zu mietähnlichen Konditionen möglich.

Auf den ersten Blick scheinen beim Vergleich Miete oder Eigenheim die Kosten für eine Mietwohnung geringer. Natürlich muss beim Bau eines Eigenheims neben dem Preis für das Haus, mit Baunebenkosten, Notargebühren und Grunderwerbsteuer gerechnet werden. Hierbei handelt es sich aber um einmalige Kosten. Die laufenden Kosten für ein Eigenheim sind vergleichbar mit denen einer Mietwohnung.

Ob Eigenheim oder Mietwohnung: es fallen Kosten für Strom, Wasser, Heizung und Müllabfuhr an. Diese können bei einem neugebauten Eigenheim sogar geringer sein, als bei einer schlecht sanierten Altbauwohnung. Abgaben wie die Grundsteuer müssen Eigenheimbesitzer und Mieter gleichermaßen zahlen, denn Vermieter reichen solche Kosten über die Nebenkostenabrechnung an ihre Mieter weiter.

Wer die finanziellen Risiken eines Hausbaus scheut, kann sich an große und erfahrene Bauunternehmen wenden. Town & Country Haus bietet nicht nur Massivhäuser zu einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis an, sondern unterstützt seine Bauherren auch bei der Baufinanzierung und der Suche nach einem geeigneten Grundstück. Dank eines umfangreichen Hausbau-Schutzbriefes werden die Risiken vor, während und nach dem Bau minimiert.

Eigenheim bietet langfristige Perspektive

Wer ein Eigenheim besitzt wirtschaftet in seine eigene Tasche und nicht in die des Vermieters.

Die Frage ist natürlich, ob sich die Investition in ein Eigenheim langfristig lohnt. Angesichts der derzeitigen Wohnungsnot und den unsicheren Perspektiven für Mieter, stehen Eigenheimbesitzer finanziell besser da.

Während die monatliche Tilgung eines Kredites stets die Investition in das eigene Vermögen ist, muss ein Mieter neben der monatlichen Belastung noch Geld sparen. Das erfordert eine große Disziplin. Während der Eigenheimbesitzer im Rentenalter mietfrei wohnen kann, muss der Mieter von seiner Rente weiterhin seine monatlichen Wohnkosten decken können. Hinzukommt, dass in einer Zeit niedriger Zinsen andere Formen der Geldanlage weniger lukrativ sind. Wer auf ein Eigenheim als Geldanlage verzichten will, kann meist nur in Aktien investieren, um ein Vermögen aufzubauen – das ist jedoch risikoreicher als die Investition in ein Eigenheim.

Ob Eigenheim oder Mietwohnung ist natürlich nicht ausschließlich eine Frage des Geldes. Der Komfort, die Umgebung und viele weitere weiche Faktoren spielen mindestens eine genauso wichtige Rolle. Vielleicht liegt ein Eigenheim weniger zentrumsnah, aber dafür genießt man die Vorzüge des Landlebens. Auch können Bewohner eines Eigenheims sicher sein, dass keine plötzliche Kündigung im Briefkasten liegt mit der Begründung des Eigenbedarfs des Vermieters.

Fazit:

Wer sich nach Unabhängigkeit und Wohnkomfort sehnt, bereit ist Verantwortung zu übernehmen und sich längerfristig an einen Ort zu binden, für den ist ein Eigenheim die richtige Alternative zur Mietwohnung.

Wer auf das Wohnen in der Innenstadt nicht verzichten kann, sich nicht an eine Immobilie binden will und sich zutraut auf andere Weise Geld für die Altersvorsorge bzw. die eigene Vermögensbildung anzusparen, für den ist die Miete besser geeignet als ein Eigenheim.

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