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Die Lüftung beim Passivhaus

Jedes Passivhaus ist mit einem speziellen Lüftungssystem ausgestattet. Dieses sorgt für eine kontrollierte Wohnraumbelüftung. Alle ein bis vier Stunden findet ein kompletter Luftaustausch im Passivhaus statt. Als Bewohner merkt man davon jedoch nichts: die Lüfter sind geräuschlos und es zieht auch nicht wie bei einem weit geöffneten Fenster.

Das Lüftungssystem im Passivhaus führt frische, vorgewärmte Luft meistens über Wohn- und Schlafräume in das Haus. Von dort wird die Frischluft dann über Überstromöffnungen weiterverteilt in Küche, Bad und Flur. Die Abluft wird über sogenannte Wärmeübertrager, die auch für die Wärmerückgewinnung im Passivhaus zuständig sind, nach draußen abgeleitet.

Auch wenn im Passivhaus stets für frische Luft gesorgt wird, kann natürlich auch klassisch über ein geöffnetes Fenster gelüftet werden. Jedoch ist ein richtiges Lüftungsverhalten wichtig, damit die Temperatur im Passivhaus nicht unnötig stark abgesenkt oder erhöht wird. 

So sollte im Passivhaus stets nur Stoßlüftung erfolgen. Steht das Fenster den ganzen Tag auf Kipp zieht im Sommer unnötige Wärme und im Winter überflüssige Kälte in das Passivhaus. Um die Temperatur wieder auszugleichen, muss das Passivhaus dann mehr Energie aufwenden, als eigentlich notwendig.

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