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Miete oder Eigenheim? Was ist die bessere Altersvorsorge?

In einem Land, in dem die Devise "Schaffe schaffe Häusle bauen" gilt, träumt die Mehrheit der Deutschen vom Eigenheim. Dieses sollte am besten einen kleinen Garten beinhalten und möglichst viele Wohnträume, die man im Laufe seines Lebens so ansammelt, erfüllen. Die Realität sieht jedoch anders aus. Vermieter freuen sich über langjährige Mieter und die Mietpreise explodieren, vor allem in den Ballungszentren. Deutschland hat mit etwas mehr als 50 Prozent ein außergewöhnlich niedrige Wohneigentumsquote in Europa.

Laut einer Umfrage geben 56 Prozent aller Deutschen an, dass sie sich nicht in der Lage glauben, aufgrund beschränkter finanzieller Mittel jemals ein Eigenheim bauen zu können. Dabei sind die Bedingungen für die Baufinanzierung derzeit besser als je zuvor: dank der historisch niedrigen Zinsen ist der Hausbau auch für Normalverdiener erschwinglich und zu mietähnlichen Konditionen möglich.

Das Eigenheim ist eine der besten Altersvorsorgen. Fakt ist: Die heutigen Arbeitnehmer werden später Probleme bekommen, sofern sie nicht über eine private Altersvorsorge verfügen - die gesetzliche Rente reicht nicht aus, um einen Haushalt zu versorgen. Wer dann noch mit unberechenbaren Mietpreise konfrontiert wird, läuft Gefahr von Altersarmut bedroht zu sein.

Wie die Miete im Alter zum Problem wird

Im Alter entspannt und mietfrei das Eigenheim genießen.

Wenn man den Berufseinstieg gerade hinter sich hat, ist eine Mietwohnung praktisch. Sie liegt meist zentral und ermöglicht einen kurzen Weg zur Arbeit. Problematisch wird es allerdings, wenn man im Alter immer noch zur Miete wohnt. Denn daraus ergeben sich Probleme, die viele in jungen Jahren nicht bedenken.

Je älter man wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass gesundheitliche Probleme auftreten. Dies können beispielsweise Gehbehinderungen sein, sodass barrierefreies Wohnen den Alltag erleichtern würde. Doch barrierearme Mietwohnungen sind in Deutschland derzeit Mangelware. Oft muss der Wohnraum umgebaut werden - da eine Mietwohnung jedoch kein Eigentum darstellt, kann innerhalb der Wohnung auch nichts ohne Zustimmung des Vermieters verändert werden. 

Hinzu kommt die finanzielle Belastung, die später schwer auf den Schultern der Mieter lasten wird, da Mietpreise in der Vergangenheit kontinuierlich angestiegen sind und sich dieser Trend in der Zukunft fortsetzen wird. Besonders hart trifft das all diejenigen, deren Rente weit unter ihrem bisherigen Einkommen liegt.

Eine Mietwohnung ist obendrein kein sicherer Wohnraum - kommt es zu Nachlässigkeiten seitens des Mieters (z. B. alters-/krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage, die Fenster zu putzen) oder ernsthaftem Streit mit dem Vermieter, kann es im schlimmsten Fall sein, dass die Wohnung gekündigt wird. Die Wohnungssuche in einem angespannten Markt und der Wechsel der gewohnten Umgebung, sind insbesondere im Alter eine große Belastung.

Rein rechnerisch gesehen ist es ohnehin so: Wenn alle Mietsausgaben zusammenrechnet werden, die man im Laufe seines Lebens als Mieter hatte, hätte man sich davon meistens eine eigene Immobilie leisten können. Mieter wirtschaften in die Tasche des Vermieters, statt in ihre eigene. 

Die Lösung: Eigenheim zu mietähnlichen Konditionen bauen

Die Kosten für den Bau eines Eigenheims werden oft überschätzt. Gute Konditionen und eine clevere Finanzplanung ermöglichen die Finanzierung zu mietähnlichen Konditionen.

Wer frühzeitig in ein Eigenheim investiert, wird dieses in der Regel bis zum Renteneintritt abbezahlt haben und genießt dann die Vorteile des mietfreien Wohnens im Alter.

Die derzeit günstigen Zinsen ermöglichen einen Hausbau zu mietähnlichen Konditionen. Mit der Unterstützung eines professionellen Baufinanzierungsberaters kann eine optimale Finanzierungsstrategie entwickelt werden, die auf die individuellen Bedürfnisse des Bauherren zugeschnitten sind. Selbst mit wenig oder keinem Eigenkapital lässt sich der Traum vom Eigenheim verwirklichen.

Mietfreies Wohnen lohnt sich dabei immer. Wer clever wirtschaftet, richtet sich die Kreditratenzahlung so ein, dass die monatliche Rückzahlung an die Bank ungefähr der Höhe einer Monatsmiete entspricht. So ändern sich die Ausgaben für den Wohnraum nicht - der Unterschied ist jedoch, dass das Geld nicht in die Tasche des Vermieters fließt, sondern in das Eigenheim.

Sobald der Kredit der Bank getilgt ist, ist man frei und verfügt über ein Eigenheim, welches, abgesehen von den Nebenkosten, keine finanzielle Belastung mehr darstellt. Es kann nach Lust und Laune gestaltet werden - spontaner Bau eines Wintergartens oder altersgerechter Umbau sind nur ein paar der Optionen.

Eigenheim bietet viele Vorteile

Beim Bau eines Eigenheims kann Optik und Funktionalität, zum Beispiel mit einer bodengleichen Dusche, verbunden werden.

Das Eigenheim hat zahlreiche Vorzüge im Vergleich zur Mietwohnung - sowohl in jüngeren Jahren als auch im Alter.

Das eigene Massivhaus oder Fertighaus ermöglicht es, ungestört zu wohnen. Es gibt keine Nachbarn, auf die Rücksicht genommen werden muss. Nicht nur für Paare, sondern auch junge Familien ist dieser Aspekt Gold wert. Kinder können spielen und Krach machen, so lang und viel sie wollen. Statt sich den Wohnraum mit den Geschwisterkindern teilen zu müssen, kann jedes Kind ein eigenes Kinderzimmer bekommen.

Umbaumaßnahmen sind jederzeit möglich, da man keine Regelungen im Mietvertrag mehr beachten muss. Es kann nach Herzenslust gestrichen, verändert und angebaut werden.

Vor dem Hintergrund der Altersvorsorge ist es ein großer Vorteil, die Wohnfläche individuell planen zu können. Eine offene Küche, ein barrierearmes oder behindertengerechtes Bad und flache Schwellen in Wohnräumen sind möglich. 

Auch hinsichtlich des Werts ist ein Eigenheim eine gute Vermögensanlage. Dies gilt sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Eigentumswohnungen. Die Nachfrage nach Wohnraum wird nie versiegen und wenn das erstandene Objekt im Alter nicht selbst genutzt wird, kann es trotzdem für Geldfluss sorgen - durch Vermietung sichern Eigentümer sich ein passives Einkommen, welches dauerhaft besteht.

Die Vorteile im Überblick:

mietfreies Wohnen im Alter

barrierefreie und individuelle Planung des Wohnraums


günstige Zinskonditionen/finanzielle Belastung gleich Mietwert


kein Ärger mit Nachbarn oder Vermieter

mehr Platz zum Wohnen

Umbaumaßnahmen jederzeit möglich

gutes Anlageobjekt

Möglichkeit der Vermietung

mehr Privatsphäre

mehr Platz für Kinder 


Fazit

Nie war der Markt für Bauherren attraktiver als er derzeit ist - nicht nur aufgrund der niedrigen Zinsen für Kredite. Eine Investition ist in jedem Fall lohnenswert, da die Mieten langfristig unberechenbar sind und der Mangel an Wohnraum vor allem in Ballungszentren immer gegeben sein wird.

Wer sich frühzeitig mit dem Thema Eigenheim beschäftigt, muss sich zumindest um das Wohnen im Alter keine Sorgen mehr machen.

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