Town & Country in Social Media

Instagram Youtube pinterest
Kategorie: Allgemeine News

Nichts mit Öko: Tiny Houses bekommen ein vernichtendes Urteil

So beliebt die kleinen Häuschen sind, gerade stehen Tiny Houses auch etwas in der Kritik.

Tiny Houses gelten als besonders nachhaltig: Errichtet auf kleinstem Raum verbrauchen sie nur wenig Ressourcen und Energie. Doch sind die Minihäuser wirklich so ökologisch, wie die Hersteller versprechen?

Die einen sehen in ihnen eine günstige Möglichkeit, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Für andere sind sie der Inbegriff für eine nachhaltige und bewusstere Lebensweise: Tiny Houses. Auf kleinster Wohnfläche bieten sie alles was man zum Leben braucht: von der Küchenzeile mit Sitzecke über die Schlafnische bis hin zum Bad mit Dusche. Auch in Deutschland finden die trendigen Minihäuser immer mehr Anhänger. Dabei sind sie längst nicht so ökologisch, wie versprochen.

Unterm Strich eine gute Bilanz?

Die Rechnung klingt einfach: Je kleiner das Haus ist, desto weniger Energie wird benötigt. Doch die Praxis sieht oft anders aus: Energieexperten haben festgestellt, dass die beliebten Tiny Houses deutlich mehr Heizenergie pro Person verbrauchen als ein modernes Einfamilienhaus nach Gebäudeenergiegesetz (GEG). Entscheidend für den Energiebedarf ist nicht die zu beheizende Fläche, sondern die Außenoberfläche. Und die fällt bei einem Tiny House im Verhältnis zum Gebäudevolumen sehr groß aus. Zudem ist die Außenhülle meist schlechter gedämmt als bei einem klassischen Einfamilienhaus. Um einen GEG-konformen Wärmeschutz zu erreichen, benötigt man eine Dämmstärke von mindestens 20 cm. Da die Minihäuser jedoch mobil und damit schmal und leicht bleiben sollen, wird gerne am Wandaufbau gespart. Möglich wird die Unterschreitung der vorgegebenen Werte durch die Ausnahmeregelung für Ferienhäuser. Soll das Tiny House als ständiger Wohnsitz dienen, dann muss es alle Anforderungen erfüllen, die an herkömmliche Neubauten gestellt werden!

Hoher Flächenverbrauch

Doch die vergleichsweise schlechte Energiebilanz ist nicht der einzige Kritikpunkt am Tiny House. Oft wird behauptet, dass klassische Einfamilienhäuser sehr flächenintensiv sind. Dabei beanspruchen freistehende Tiny Houses sogar noch mehr Platz. Um tatsächlich Fläche einzusparen, müssten mehrere Tiny Houses an- und übereinander gebaut werden. Doch das entspricht nicht der Idealvorstellung vom Wohnen im Grünen, jenseits der Hektik der Stadt.

Lieber gleich ein Haus von Town & Country Haus

Wer sich den Traum vom klimafreundlichen Eigenheim erfüllen möchte, der kann sich ruhigen Gewissens auch für ein modernes, kleines Einfamilienhaus entscheiden. Bei Town & Country Haus erhalten Bauherren ein energiesparendes Massivhaus zu mietähnlichen Konditionen. Flexibel bleiben sie dabei trotzdem: Denn während ein Tiny House mit der Zeit an Wert verliert, schafft man sich mit einem Massivhaus eine sichere Wertanlage für die Zukunft.