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Fördergelder für den Hausbau

Die staatliche Förderbank KfW hat ein Herz für Bauherren und unterstützt diese mit zinsgünstigen Darlehen.

Raus aus der Miete, rein ins Eigenheim – diesen Wunsch haben viele Familien. Das Leben in den eigenen vier Wänden verspricht nicht nur besonders hohen Wohnkomfort, sondern wird angesichts unsicherer Renten und steigender Mieten auch ein zunehmend wichtiger Baustein der privaten Altersvorsorge.

Sogar der Staat belohnt Familien für die Investition in die eigenen vier Wände. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine staatliche Förderbank und bietet verschiedene bundesweite Förderprogramme für den Bereich Bauen, Wohnen und Sanieren an. Für angehende Häuslebauer am interessantesten sind das KfW-Wohneigentumsprogramm (124) und das Programm Energieeffizientes Bauen (153).

Wer sich Fördergelder für den Hausbau sichern möchte, muss diese auf jeden Fall vor dem ersten Spatenstich beantragen, noch besser wäre vor Abschluss des Kaufvertrages. Der Antrag auf KfW-Förderung wird von der Bank beantragt, die auch die Finanzierung des Hausbaus übernimmt. Die Baufinanzierungs-Experten prüfen, ob alle Anforderungen für das jeweilige Förderprogramm erfüllt sind und leiten den Antrag dann an die KfW weiter. Nach rund zwei Wochen teilt die KfW mit, ob die beantragten Fördergelder für den Hausbau bewilligt sind.

KfW-Wohneigentumsprogramm

Das KfW-Wohneigentumsprogramm (KfW 124) richtet sich an alle, die in die eigenen vier Wände investieren wollen. Ob Eigentumswohnung, Bestandsimmobilie oder Hausbau – jeder hat die Möglichkeit, Fördergelder beim Kreditanstalt für Wiederaufbau zu beantragen.

Im Rahmen des Wohneigentumsprogramms erhalten Bauherren ein zinsgünstiges Darlehen über max. 100.000 Euro. Die günstigen Zinsen sind 10 Jahre gesichert und die Laufzeit kann bis zu 25 Jahre betragen.

In Abhängigkeit von der gewählten Zinsbindung werden bis zu 3 tilgungsfreie Anlaufjahre gewährt.

KfW-Programm „Energieeffizientes Bauen“

Mittlerweile ist jedes neugebaute Town & Country Haus ein Energiesparhaus. Wer jedoch in eine besonders energieeffiziente Bauweise investiert, wird von der KfW im Rahmen des Förderprogramms „Energieeffizient Bauen“ (Kredit 153) unterstützt. Wer sich für den Bau eines sogenannten KfW-Effizienzhauses entscheidet, muss bestimmte Vorgaben und Richtwerte erfüllen. Die Begleitung durch einen Experten für Energieeffizienz kann mit bis zu 4.000 Euro extragefördert werden.

Für den Bau eines KfW-Hauses stellt die Förderbank ein zinsgünstiges Darlehen von bis zu 120.000 Euro je Wohneinheit zur Verfügung. Der günstige Zinssatz von 0,75 Prozent kann bis zu 10 Jahre gesichert werden. Je nach gewähltem Energieeffizienzstandard gewährt die KfW-Bank einen Tilgungszuschuss – für den Bau eines KfW-55 Hauses beträgt dieser 15 Prozent der Darlehenssumme, also maximal 18.000 Euro. Für ein KfW-40-Effizienzhaus gibt es 20 Prozent, für ein KfW-40-plus-Effizienzhaus ganze 25 Prozent Tilgungszuschuss auf die Darlehenssumme. Den Zuschuss bekommen Bauherren nach erfolgreichem Abschluss des Vorhabens gutgeschrieben.