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Wetterfeste Finanzierung mit ausreichend Eigenkapital

Kassensturz vor dem Bau

Soviel Eigenkapital wie möglich, so wenig Kredit wie nötig – so lautet die Goldene Regel der Baufinanzierung. „Zwar gibt es kein Patentrezept, aber einige grundsätzliche Eckpunkte“, sagt Jürgen Dawo“, Gründer von Town & Country  Haus, dem führenden Anbieter von Massivhäusern in Deutschland.


Am Anfang der Hausfinanzierung steht unweigerlich die persönliche Inventur, also ein umfassender Einkommens-, Vermögens- und Verbindlichkeiten-Check. Dieser gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen: Wie viel Eigenkapital steht zur Verfügung? Wie hoch muss das Baudarlehen sein? Und im Anschluss: Wo bekommt der Bauherr einen solchen Kredit oder mehrere Kredite her?

Konkret bedeutet dies ein Kassensturz über die vorhandenen Vermögenswerte, die als Eigenkapital in Frage kommen. Ehrlichkeit zu sich selbst ist dabei mindestens genauso wichtig wie ein gründliches Vorgehen.

Weil das Teuerste am Erwerb meist der Preis für das geliehene Geld ist, sollten Bauherren so viel Eigenkapital wie möglich einsetzen. Denn je höher das Eigenkapital, umso niedriger die Zinslast, und zwar in doppelter Hinsicht. Erstens wegen des geringeren Kreditbedarfs. Außerdem ist der Zinssatz bei den meisten Banken umso niedriger, je geringer der Kreditanteil am Beleihungswert ausfällt. Für die selbst genutzten vier Wände sind 15 Prozent der Gesamtkosten (somit inklusive der Erwerbsnebenkosten) als Eigenkapital ideal. Besser noch fünf bis zehn Prozentpunkte mehr.

Zu den Vermögenswerten, die Bauherren „verflüssigen“ können bzw. sollten, zählen in der Hauptsache Guthaben auf Spar- und Tages- sowie Festgeldkonten, Anteile an Investmentfonds, gegebenenfalls Rückkaufswerte kapitalbildender Lebensversicherungen, nicht zuletzt Bargeld und Edelmetalle in Münz- und Barrenform. Sämtliche dieser Vermögenswerte werfen derzeit kaum Erträge ab, so dass sie sehr gut als Eigenkapital für den Hauserwerb geeignet sind.

Infrage kommen ebenfalls zuteilungsreife Bausparverträge, angespartes Guthaben in einem Wohn-Riestervertrag, Darlehen von Verwandten oder dem Chef sowie der Wert des geplanten eigenen Arbeitseinsatzes, die sogenannte Muskelhypothek, auch Eigenleistung genannt. Ebenfalls erstklassiges Eigenkapital ist ein schuldenfreies Baugrundstück.

Tipp von Town & Country-Gründer Jürgen Dawo: „Setzen Sie nicht ihre gesamten verfügbaren Mittel als Eigenkapital ein. Halten Sie zwei bis drei Netto-Monatsgehälter verfügbar, damit Sie Geld für Möbel, den Umzug und Unvorhergesehenes übrig haben. Außerdem brauchen Sie einen  Sicherheitspuffer für Krankheit oder Arbeitslosigkeit.“