Ideen zum Wohlfühlen

Mit diesen Tipps ein gesundes Schlafklima fördern

Ein gesunder Schlaf ist die Basis für das Wohlbefinden und damit auch für die Lebensqualität. Menschen verbringen circa ein Drittel ihres Lebens im Bett. Deshalb ist es wichtig, im Schlafzimmer für ein gesundes Klima zu sorgen. Dieses lässt sich mit Hilfe von verschiedenen Maßnahmen fördern, damit Verbraucher an diesem Ort der Ruhe ausreichend Entspannung finden. Dieser Artikel verrät, wie es möglich ist mit wenigen Mitteln das Schlafzimmer zu einem gesunden Ruheort umzufunktionieren.

Bett, Matratze und Bettzeug: Die Basis für einen guten Schlaf

Für einen erholsamen Schlaf sind vor allem die Utensilien, die zu einem Bett gehören, ausschlaggebend. Matratzen in normalen Betten und Topper auf Boxspringbetten sind im besten Fall so nachgiebig, dass Schultern und Beckenbereich des Schläfers in der Seitenlage leicht einsinken. Am wichtigsten hierbei ist jedoch, dass die Wirbelsäule gerade liegt, um am nächsten Morgen nicht mit Rückenschmerzen in den Tag zu starten. Bevor sich Verbraucher beispielsweise für einen Topper für ein modernes und bequemes Boxspringbett entscheiden, ist Probeliegen ratsam. Eine Breite von 140 cm ist für ein Paar ausreichend, es darf aber natürlich auch breiter sein.

Ein anderer bedeutender Faktor ist die Bettdecke. Je nach Jahreszeit ist es möglich, auf dickere Winter- oder dünnere Sommerdecken zu setzen. Neben dem Bettzeug, das einen hohen Einfluss auf die Qualität des Schlafes hat, ist es wichtig viel Wert auf einen waschbaren Matratzenüberzug zu legen. Gerade Allergiker profitieren davon, da ihnen oft der Schlaf durch Staub oder Milben-Kot geraubt wird.

Die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und weitere Faktoren im Schlafzimmer

Ein wichtiges Kriterium für guten Schlaf ist die Raumtemperatur im Schlafzimmer. Der geeignetste Temperaturbereich liegt zwischen 16 und 18 Grad Celsius. Temperaturen unter 16 Grad können Schimmelbildung zur Folge haben. Wem dieser Bereich jedoch zu wenig Wärme bietet, dreht die Heizung auf eine Raumtemperatur von 20 Grad hoch, das ist vollkommen in Ordnung und gerade bei Menschen, die schnell frieren, ein Muss. Noch wichtiger als die umgebende Temperatur im Schlafzimmer, ist ausreichend Sauerstoff. Vor dem Schlafen gehen, ist es ratsam 15 Minuten lang das Fenster zu öffnen und für frische Luft zu sorgen. Ideal ist eine Luftfeuchte von 45 bis 65 Prozent, um eine optimale Sauerstoffversorgung im Schlafzimmer zu gewährleisten.

Zusätzlich wirken Aromen förderlich auf den Schlaf. Eine Aromatherapie kann wahre Wunder bewirken. Lavendelgeruch zum Beispiel hat sich als angenehmes und beruhigendes Schlafaroma erwiesen. Ob in Form einer Duftkerze oder eines Aromaöls bleibt jedem selbst überlassen. Ein anderer Faktor, der die Schlafqualität beeinflusst, ist die eigene Atemtechnik. Wer tief einatmet, gibt dem Körper ein Gefühl der Entspannung. In der Regel genügt es, drei Mal tief ein- und wieder auszuatmen, um dem Körper zu signalisieren, dass es an der Zeit ist die Systeme langsam, aber sicher herunterzufahren.

Eine ruhige Umgebung zum Wohlfühlen schaffen

Die ruhige Umgebung ist für einen erholsamen Schlaf sehr wichtig. Verschiedene Tests haben gezeigt, dass das Bedienen elektronischer Geräte vor dem Schlafengehen sehr störend ist und dazu führt, dass Menschen schlechter in den Schlaf finden. Daher ist es empfehlenswert elektrische Geräte wie Fernseher, Tablet, Laptop und Handy circa 60 Minuten vor dem Zubettgehen nicht mehr zu verwenden. Diese Geräte haben grundsätzlich sowieso nichts im Schlafzimmer verloren. Sie verursachen Geräusche oder blinkende Lichter. Diese Faktoren wirken störend beim Schlafen, da unser Organismus unterbewusst permanent wach und in Alarmbereitschaft bleibt. Außerdem ist es sinnvoll, tickende Uhren und summende Geräte aus dem Schlafbereich zu entfernen. Straßenlärm und ein schnarchender Partner lassen sich hingegen nur mit Ohrenstöpseln bewältigen.

Für manche Verbraucher sind leise Nebengeräusche wichtig, um in den Schlaf zu gleiten. In solchen Fällen eignen sich entweder CDs mit entsprechenden Geräuschen wie Wellenrauschen oder bei Bedarf auch Hörbücher des Lieblingsautors. Ein Faktor, der ebenfalls maßgeblich zu einer ruhigen Umgebung beiträgt, ist die Raumfarbe. Gut gewählt wirkt sie sich beruhigend auf den Schlafrhythmus aus. Es kommt hierbei darauf an, sich für eine Farbe zu entscheiden, die Ruhe und Frieden ausstrahlt. Ratsam ist es auf eine glänzende Farbe zu verzichten, da diese eher störend wirkt.

Ökologische Bauweise zur Förderung des Raumklimas

Menschen, die sich schon vor dem Bau der eigenen Vier Wände mit dem Thema gesunder Schlaf und Ökologie beschäftigen, stellen ziemlich schnell fest, dass es facettenreiche Möglichkeiten gibt das eigene Heim angenehm zu gestalten. Einen Aspekt stellt der Boden des Hauses dar. Durch einen Holzboden ist es möglich ein gemütliches Raumklima zu erzeugen. In Zeiten der Nachhaltigkeit spielen Dämmstoffe eine übergeordnete Rolle beim Hausbau, weshalb es ein energieeffizientes Energiesparhaus nicht nur Vorteile für ein gutes Klima bringt. Grundsätzlich dienen Dämmstoffe als Kälteschutz. Oft kommen Glasfaser, Pappel oder andere Holzarten zum Einsatz. Für Allergiker empfehlen sich alternative Dämmstoffe wie Hanf- oder Kokosprodukte. Diese fördern nicht nur einen gesunden Schlaf, sondern sorgen ebenso für ein modernes Interior Design.

Allgemeine Ratschläge

Allgemeine Ratschläge gibt es für einen gesunden Schlaf in großer Vielfalt. Nicht alle sind für jeden Menschen umsetzbar, da es oftmals schwierig ist, sich von liebgewonnen Gewohnheiten zu verabschieden. Allerdings versprechen die folgenden Tipps eine Verbesserung der Schlafqualität:

  • Kein Alkohol vor dem Zubettgehen: Zwar fällt es durch den Alkohol leichter in den Schlaf zu gleiten, allerdings sind Qualität und Dauer nicht annährend so ausgewogen wie im nicht-alkoholisierten Zustand. Wenn der Alkohol im Blut abgebaut ist, wachen Menschen laut Studien häufig auf, obwohl sie noch nicht ausgeschlafen sind.
  • Verringerung von Koffein am Nachmittag oder Abend: Zwar gewöhnt sich der Körper an die Koffeinzufuhr, allerdings ist es bewiesen, dass ein später Kaffee zu einem unruhigen Schlaf führen kann. Am besten trinken Verbraucher ihren Kaffee am Morgen, sodass das Koffein seine Wirkung zum Schlafgehen bereits verloren hat.
  • Mehr Sport treiben: Sportliche Menschen schlafen besser. Wer sich regelmäßig bewegt, erholt sich über Nacht effektiver. Ein paar Minuten Bewegung am Tag und der Körper dankt es mit gesundem sowie erholsamem Schlaf.

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