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Town & Country Stiftung hilft todkranken Kindern

Im Juni 2014 wurde es im Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz offiziell: Die Town & Country Stiftung, die ihren Stiftungssitz in Hörselberg-Hainich hat, unterstützt den gemeinnützigen Trägerverein des Kinderhospizes mit 10.762,50 €.

"Wir sind immernoch ein wenig sprachlos und freuen uns sehr über die Zuwendung der Town & Country Stiftung", so Marion Werner geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Kinderhospizvereins. "Jetzt kann ein lang gehegter Traum für unsere Gäste umgesetzt werden, der ohne die Hilfe der gemeinnützigen Stiftung nicht hätte realisiert werden können", so Werner weiter.

Wo die Spende Verwendung finden wird steht auch schon fest: So wird damit der Bau eines großen Aquariums im "Sternstundenhaus", dem Herzstück in der Einrichtung, finanziert. "Wir wollten dort helfen, wo Hilfe dringend gebraucht wird. Beim Kinderhospiz ist das der Fall, deshalb helfen wir hier gern", so Christian Treumann, Vorstand der Town & Country Stiftung.

"Das Aquarium wird nicht nur zum Wohlfühlen unserer Gäste beitragen, vielmehr ist es ein therapeutisches Element, welches die Sinne unserer kleinen kranken Gäste anregen wird", so Marion Werner.  So wird das Aquarium baulich so errichtet, dass Kinder ob im Rollstuhl oder Pflegebett es problemlos berühren und damit den Fischen folgen können. So werden nicht nur Sinne, sondern  vielmehr auch die Motorik spielerisch trainiert.

Das Spendengeld kam bei der Ausreichung des 1. Town & Country Stiftungspreises im November letzten Jahres im Erfurter Kaisersaal zusammen.  Die Arbeit der Town & Country Stiftung wird durch die finanziellen Zuwendungen ermöglicht, die die Lizenzpartner  des Town & Country Franchise-Systems der Stiftung regelmäßig zukommen lassen; ein beredeter Beweis für das soziale Engagement erfolgreicher Unternehmer in Deutschland.

Mehr als 22.000 Kinder- und Jugendliche sind in Deutschland von einer tödlichen, lebenslimitierenden Krankheit betroffen. Das stationäre Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz gibt den betroffenen Familien die Möglichkeit bis zu 28 Tage im Jahr hier zusammen einzuziehen. Das ganzheitliche Pflege- und Betreuungskonzept bietet nicht nur die liebevolle und optimale Pflege für das schwer kranke Kind, vielmehr ist es eine umfassende Familienhilfe. Die Entlastungsaufenthalte stärken das gesamte Familiensystem, schaffen neue Kraft bei den betroffenen Eltern für die oftmals sehr aufwendige 24-Stunden-Pflege des kranken Kindes und fördern auch die gesunden Geschwisterkinder.

25 fest angestellte Mitarbeiter und viele ehrenamtliche Helfer arbeiten aktuell dort. Der gemeinnützige Trägerverein ist dauerhaft zu einem Höchstmaß auf Spenden angewiesen, um sein wichtiges Hilfsangebot aufrechterhalten zu können. Mehr als 800.000 Euro werden an Spenden pro Jahr benötigt, um allein den Betrieb der sozialen Einrichtung sicherzustellen, da die gesetzliche Finanzierung hierzu nicht ausreicht. Mehr als 260 betroffene Familien aus dem gesamten Bundesgebiet nutzten seit der Einweihung des Kinder- und Jugendhospizes im November 2011, das stationäre Hilfeangebot des Trägervereins.