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Projekt „Erfurter Seelensteine“ des Trägerwerkes Soziale Dienste in Thüringen erhält Förderung im Rahmen des Town & Country Stiftungspreises

„Mit dem Engagement für Kinder- und Jugendhilfe, gehören die „Erfurter Seelensteine“ genau zu den Projekten, die wir mit unserem Stiftungspreis unterstützten möchten“, erklärte Frau Schmack-Siebenlist-Hinkel, Kuratorin der Stiftung FamilienSinn und ehrenamtliche Botschafterin der Town & Country Stiftung.

Das Projekt hatte sich – neben weiteren 364 Projekten - für den dritten Town & Country Stiftungspreis beworben. Dadurch erhält das Projekt „Erfurter Seelensteine“ nicht nur eine Förderung in Höhe von 500 Euro, sondern auch die Möglichkeit, den mit 5.000 Euro dotierten Stiftungspreis für Thüringen zu gewinnen.

Das Ziel des Projektes ist es, Angebote zur Hilfe für Kinder und Jugendliche anzubieten, die mit psychisch kranken Eltern zusammenleben.

In einer eigenen Erhebung hat das Trägerwerk der Sozialen Dienste in seinen Einrichtungen in Erfurt allein 129 Kinder von psychisch erkrankten Eltern ermittelt. 80 % von ihnen leben bei ihrer alleinerziehenden Mutter, die meist von der Erkrankung betroffen ist.

Die Idee der "Erfurter Seelensteine" ist die Einführung einer kostenträger-übergreifenden ambulanten, intensiven, flexiblen und effizienten Unterstützung der Hilfe zur Selbsthilfe für betroffene Kinder.

Bereits zum dritten Mal vergibt die Town & Country Stiftung im Rahmen der Ausreichung des Preises Fördergelder in Höhe von mehr als 255.000 Euro. Gefördert werden gemeinnützige Einrichtungen, Vereine, Organisationen und Projekte, die sich für benachteiligte Kinder einsetzen. Insgesamt mehr als 350 Bewerbungen werden mit einer Förderung in Höhe von jeweils 500 Euro unterstützt. Unter ihnen wählt eine Jury eine Einrichtung aus jedem Bundesland aus, die eine weitere Förderung in Höhe von jeweils 5.000 Euro erhält. Damit möchte die Stiftung kranke und benachteiligte Kinder unterstützen und gleichzeitig ehrenamtliches Engagement würdigen: „Mit den zahlreichen Förderungen generieren wir Aufmerksamkeit für die meist ehrenamtlichen Projekte und richten so den Blick der Öffentlichkeit auf dieses wichtige Element unserer Gesellschaft“, erklärt Stiftungsvorstand Christian Treumann.

Neben der Förderung benachteiligter Kinder, engagiert sich die Town & Country Stiftung auch für unverschuldet in Not geratene Bauherren und Eigentümer von selbstgenutzten Einfamilienhäusern. Diesen soll mit Stiftungsgeldern in schwierigen Situationen bei der Erhaltung ihres Eigenheimes geholfen werden. Ermöglicht wird die Arbeit der Town & Country Stiftung ganz überwiegend durch Zuwendungen der Lizenzpartner des Town & Country Franchise-Systems.