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Geld für benachteiligte Kinder in Gera

Die Town & Country Stiftung unterstützt mehrere Kinderhilfsprojekte in Gera. Insgesamt 2500 Euro erhielten fünf Vereine in der Stadt.

Gera. Fünf Projekte erhalten eine Unterstützung von jeweils 500 Euro. Gestern und heute überreichten Mitarbeiter von Town & Country symbolische Schecks an die Vereine. Gleich zwei Projekte auf einen Streich beschenkte Sandra Herrmann am Dienstag. 500 Euro überreichte die Mitarbeiterin des Hausbauunternehmens jeweils an den Verein Schlupfwinkel und Sorgentelefon Gera für das Ferienlager für benachteiligte Kinder und an den Stadtverband des Deutschen Kinderschutzbundes für die Ferienakademie Schlaufüchse.

Auch wiederkehrende Projekte werden gefördert

Herrmann erklärt: "Wir wollen etwas für Gera tun." 80 Häuser habe die Firma im vergangenen Jahr in Gera gebaut, aus der Stadt flösse also viel Geld in die Stiftung des Hausbauunternehmens. "Deshalb wollen wir hier auch Geld verteilen", sagte die Mitarbeiterin von Town & Country. Jährlich schüttet die Stiftung Gelder an Projekte aus, die Kindern zugute kommen. Der Deutsche Kinderschutzbund in Gera und der Verein Schlupfwinkel und Sorgentelefon profitieren zum ersten Mal von diesen Spendengeldern. Vermittelt zwischen den beiden Vereinen und der Stiftung hat André Werner, Mitarbeiter im Schlupfwinkel und Sorgentelefon Gera.

Anke Fehrensen vom Deutschen Kinderschutzbund lobte die unkomplizierte Art der Antragsstellung, in der auch wiederkehrende Projekte wie die Kinderakademie Beachtung fänden. In diesem Jahr dreht sich bei diesem Projekt alles um besondere Sportarten: Start war mit einem einführenden Teil, weiter geht es mit einem Workshop zu Capoeira, einer brasilianische Mischung aus Tanz und Kampfkunst. Weitere Kurse für dieses Jahr sind in Vorbereitung. Sie sollen sich mit Klettern, Tischtennis oder Rollhockey beschäftigen.

Die Ferienakademie Schlaufüchse läuft bereits seit mehreren Jahren. Jeweils an einem Sonnabend im Monat wird von April bis November eine Veranstaltung für Sechs- bis 14-Jährige angeboten. Jedes Mal wird ein anderes Thema von verschiedenen Seiten aus beleuchtet. Die Natur, Berufe und "kleine Forscher" waren bereits dran. Insbesondere im Stadtteil Bieblach sei das Projekt eine Erweiterung und Bereicherung der bestehenden Angebote. "Die Akademie gibt den Kindern viel", sagt Fehrensen. "Die Kinder, die wir mit den Schlaufüchsen erreichen, sind auf Bildung, wie wir sie anbieten, angewiesen."

Ebenfalls seit Jahren, genauer zum 16. Mal, bietet der Verein Schlupfwinkel und Sorgentelefon ein Ferienlager für benachteiligte Kinder an. Ziel ist es, Kinder und Jugendlichen aus Familien mit komplexen Problemen die Teilnahme an einem Ferienlager in den Sommerferien zu ermöglichen. Auf diese Weise erlebten sie eine Auszeit von Problemen und Verantwortung in der Familie.

Das Ferienlager ist jedes Jahr in der ersten Woche der Sommerferien an der Aumatalsperre bei Weida. 26 Jugendliche im Alter von zehn bis 15 Jahre waren diesmal dabei. "Für sie ist die Ferienfreizeit immer der absolute Höhepunkt", erklärt Silvia Krause vom Verein. 500 Euro ist nach ihrer Aussage eine Menge Geld, mit der sich für das Projekt viel machen lässt.

Drei weitere Vereine wurden bedacht

Die Sterbe- und Trauerbegleitung der Hospizbewegung Gera begleitet und betreut sterbende und schwerst kranke Kinder und Jugendliche. Das Projekt, das mit 500 Euro unterstützt wurde, widmet sich vor allem Geschwisterkindern betroffener Kinder und Jugendlicher.

Für die Förderung der Nachwuchsarbeit setzt sich der OTG 1902 Gera ein. Im geförderten Projekt möchte der Sportverein Nachwuchssportler und im Besonderen finanziell schwächer gestellte Kinder unterstützen – unter anderem mit Ausrüstung. Die Kinder erhalten ein Training, bei dem sie sich individuell sportlich weiterentwickeln können und das ihnen auch soziale Kompetenzen vermitteln soll.

Ebenfalls um Sport geht es beim fünften Verein, der sich über 500 Euro freut. Die Gera Soccer Talents bieten jedes Jahr drei bis vier Fußballcamps während der Ferienzeiten an. Ziel der Veranstaltungen ist, Kindern mit unterschiedlicher sozialer Herkunft sowie mit und ohne Migrationshintergrund eine sinnvolle sportliche Beschäftigung mit Betreuung und Versorgung zu bieten.

 

Quelle:http://www.tlz.de/