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Passivhaus Lexikon

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad ist der Quotient aus der nutzbaren abgegebenen Arbeit und der zugeführten Brennstoffenergie. Im rechtslaufenden Wärmekraftprozess, also bei der Zuführung von Wärme zur Erzeugung mechanischer Energie, wird die theoretische Obergrenze des Wirkungsgrades durch den Carnot Wirkungsgrad gegeben. Der Carnot Wirkungsgrad ergibt sich aus der Temperaturdifferenz des Wärmeträgermediums im Anfangs- und Endstadium bezogen auf seine Anfangstemperatur. Aus diesem Grund liegt der Carnot-Wirkungsgrad prinzipiell immer unter 100 Prozent.

 

 

Bei elektrochemischen Verfahren, also zum Beispiel bei der Brennstoffzelle, ist die Stromerzeugung kein Wärmekraftprozess und sie unterliegt folglich auch nicht der Wirkungsgradbegrenzung. In Brennstoffzellen wird die chemische Energie der Brennstoffkomponenten direkt in elektrische Energie umgesetzt. Wirkungsgradangaben beziehen sich dann in der Regel auf Strom und/oder Wärme.

 

 

Der Wirkungsgrad von Solaranlagen berechnet sich aus der angegebenen Nutzleistung in Bezug auf den einfallenden Strahlungsfluss.