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Kategorie: Pressemitteilungen

Bundestagswahl 2013: Für Bauherren keine politischen Impulse zu erwarten

Entscheidend für den Bau eines Massivhauses sind: Niedrige Zinsen, stark steigende Mieten und die private Altersvorsorge

Für Bauherren ist der Ausgang der Bundestagswahl weitestgehend bedeutungslos. Ausschlaggebend für den Erwerb eigener vier Wände ist nicht die denkbar unwahrscheinliche Neuauflage der staatlichen Eigenheim-Förderung. Entscheidend sind vielmehr wirtschaftliche Aspekte wie das anhaltend billige Baugeld sowie die individuelle Karriere- und Familienplanung insbesondere von Paaren zwischen 30 und 40 Jahren. “ Auch in der neuen Legislaturperiode des Deutschen Bundestages wird es keine Neuauflage der Eigenheim-Zulage geben”, ist Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus, Deutschlands führendem Anbieter von Eigenheimen, überzeugt. Und fügt hinzu: “Solche Subventionen waren schon in der Vergangenheit fragwürdig und sind heute erst recht nicht zeitgemäß.”


Auch ohne staatliche Förderung gibt es seit einigen Jahren einen starken Trend zum Bau eigener vier Wände. So hat Town & Country Haus im Geschäftsjahr 2012 über seine rund 300 Lizenzpartner 3.187 Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft. 
Für Bauherren ist nach der Bundestagswahl vor der Bundestagswahl. Heißt: “Die entscheidenden Kriterien für den Bau eines Eigenheims werden in den nächsten Jahren die gleichen wie in der jüngeren Vergangenheit sein”, sagt Jürgen Dawo. Diese sind: Starke Mietsteigerungen, insbesondere in den deutschen Großstädten. Diese machen vor allem normal verdienenden Familien mit Kindern zunehmend zu schaffen. In Metropolen wie Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München betragen die Kaltmieten je Quadratmeter Wohnfläche 10 Euro und mehr in akzeptablen Lagen. Bei 80 Quadratmetern Wohnfläche, die eine Familie mit ein oder zwei Kindern benötigt, sind das im Monat mindestens 800 Euro plus Nebenkosten.


“Derzeit lässt sich ein komfortables Eigenheim zu mietähnlichen Konditionen finanzieren”, weiß Town & Country-Gründer Jürgen Dawo. Denn jene knapp 10.000 Euro Jahreskaltmiete reichen bequem, um die Annuität, also Zins und Tilgung, eines Baukredits in Höhe von rund 200.000 Euro zu bestreiten. Werden dann noch die voraussichtlichen Mietsteigerungen von zwei Prozent im Schnitt der kommenden Jahre berücksichtigt, kann das Baudarlehen sogar höher sein.

 

Motivation für Hausbau ist auch Angst vor Inflation und Euro-Crash


Die Geldentwertung in Deutschland betrug zuletzt wieder deutlich weniger als zwei Prozent. Auch um die Krisenstaaten Portugal, Spanien und Italien ist es jüngst etwas ruhiger geworden. Doch fest steht zugleich, dass zumindest für Griechenland ein weiteres Hilfspaket geschnürt werden wird, möglicherweise inklusive des erneuten Schuldenschnitts. Doch “obwohl das Umfeld in punkto Konjunktur und Staatsschuldenkrise spürbar besser ist als noch vor einem und erst recht vor zwei Jahren, sind die Menschen in Deutschland weiter verunsichert”, glaubt Jürgen Dawo. Deshalb bevorzugen sie statt Geldvermögen Sachwerte. Hier speziell Wohneigentum als den Sachwert schlechthin. Immobilien gelten als inflationssicher und krisenresistent. Das Eigenheim ist somit auch künftig die verlässliche Risiko-Versicherung für das eigene (Geld)Vermögen.
Günstige Finanzierung. Obwohl die Hypothekenzinsen in jüngster Zeit in praktisch allen Laufzeiten bis 0,5 Prozentpunkte zugelegt haben, ist Baugeld nach wie vor historisch günstig. Bei einer 10- oder 15-jährigen Festschreibung liegt der Bauzins aktuell mehr als zwei Prozentpunkte unter seinem langfristigen Schnitt. Dies bedeutet: Bei zum Beispiel 200.000 Euro Darlehen sparen Bauherren jährlich mindestens 4.000 Euro Zinsen. Die Ersparnis summiert sich bei 10-jähriger Zinsfestschreibung auf rund 40.000 Euro, bei 15-jähriger Zinsbindung sogar auf zirca 60.000 Euro. Für Town & Country-Gründer Jürgen Dawo “einer der wichtigsten Gründe, das Mieterdasein aufzugeben und ein Eigenheim zu bauen.”

 

Massivhaus beliebt als private Altersvorsorge

 

Millionen Menschen in Deutschland realisieren diese durch das Ansparen von Geldvermögen – beispielsweise über die Riester-Rente, die Basis-Rente oder die betriebliche Altersvorsorge. “Durch die Finanzmarkt- und die europäische Staatsschuldenkrise ist das Vertrauen der Menschen in eher Geld-orientierte Vorsorgeangebote deutlich gesunken – zugunsten solider Sachwerte wie der selbst genutzten Immobilie”, erklärt Jürgen Dawo. Mittlerweile sei mietfreies Wohnen im Eigenheim die mit Abstand beliebteste und begehrteste Form der eigenen Altersvorsorge.

 

Politik wird Wünsche der Bauherren nicht erfüllen


Zugleich hätten Bauherren, ist Town & Country-Gründer Jürgen Dawo überzeugt, Wünsche an die Politik, die die neue Bundesregierung per Gesetzgebung nicht erfüllen könne. Hintergrund: Insbesondere in den Metropolen und in deren Einzugsgebieten fehle es an bezahlbaren Grundstücken, damit Familien mit durchschnittlichem Haushaltseinkommen und Kindern Wohneigentum bilden können. “Hier sind Städte und Gemeinden gefordert, durch die verstärkte Erschließung von Bauland der Wohnungsnot in den Metropolen und der damit verbundenen Mietexplosion Herr zu werden”, ist Jürgen Dawo überzeugt.