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Presseinformation

Karrierefrau auf dem Bau

Sylvia Wagner lernt das Bauhandwerk von der Pieke auf: Nach Ausbildung zur Bauzeichnerin und Maurerin gründet sie ein eigenes Unternehmen und verhilft als Partnerin von Massivhausanbieter Town & Country jedes Jahr über 40 Familien zu ihren eigenen vier Wänden. Dabei setzt sie sich mit Konzept sowie viel Enthusiasmus und Durchhaltevermögen nicht nur in einer Männer-Domäne und gegen die Herausforderungen des Marktes durch. Als zweifache Mutter bringt sie auch Familie und Beruf unter einen Hut.


Dass Sylvia Wagner einmal auf dem Bau landen wird, stand für die heute 42-jährige schon früh fest. Die Liebe zur Branche wurde ihr quasi in die Wiege gelegt. „Meine Eltern betrieben damals bereits seit 25 Jahren ein Bauunternehmen“, blickt Sylvia Wagner zurück. „Mein Ziel war es von Anfang an, dieses Unternehmen einmal zu übernehmen und die Familientradition fortzuführen.“ Nach ihrer Realschulzeit machte die im bayrischen Traitsching lebende Unternehmerin eine Ausbildung zur Bauzeichnerin und direkt im Anschluss eine Lehre zur Maurerin.


Raue Zeiten. Sylvia Wagner wusste zwar nur zu gut, auf was sie sich da einließ. „Als ich Ende der 1980er Jahre meine Ausbildung absolvierte, waren Frauen auf dem Bau exotische Ausnahmen und wenig akzeptiert. Viele hatten Vorurteile und ich musste mich nicht nur ein Mal richtig durchbeißen und mich bei den männlichen Kollegen immer wieder aufs Neue beweisen.“ Aufgeben, kommt für Sylvia Wagner während dieser Zeit nicht in Frage. Sie ist überzeugt von dem, was sie tut, und glaubt fest daran, in der Baubranche noch viel bewegen zu können. 1990 schließt sie die Meisterprüfung im Bauhandwerk ab – mit Auszeichnung. „Von dieser frühen Erfahrung auf dem Bau profitiere ich noch heute“, resümiert Sylvia Wagner. Neben dem Fachwissen erfährt sie hier vor allem, dass es auf soziale Kompetenz ankommt. „Tagtäglich habe ich es heute mit über 18 Gewerken zu tun. Da ist nicht nur organisatorisches Geschick gefragt, sondern auch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Menschen.“


Zukunftsweisendes Markenkonzept


Mit einem Planungsbüro für das Bauwesen startet Sylvia Wagner 1990 in die Selbstständigkeit. Wenig später übernimmt sie zusammen mit ihrem Mann die Geschäftsführung des elterlichen Betriebes, der neben der Baufirma auch über eine Zimmerei verfügt. „Wir waren schon damals auf schlüsselfertiges Bauen von Ein- und Zweifamilienhäusern spezialisiert. Das Geschäft lief auch sehr gut. Immer häufiger trat dann jedoch die Situation auf, dass potenzielle Bauherrn an der Finanzierung ihres Traumhauses scheiterten oder das damit verbundene Risiko scheuten. Ein Phänomen, das noch heute die Baubranche prägt und dazu führt, dass immer weniger gebaut wird“, so Wagner. „Dabei ist der Wunsch nach Eigenheim in Deutschland ungebrochen – damals wie heute. Mir wurde schnell klar, dass ich ein innovatives Konzept brauchte, um in Zukunft dauerhaft erfolgreich sein zu können.“


Im November 2000 erhält sie von einem Außendienst-Mitarbeiter der Firma Ytong den zukunftsweisenden Hinweis auf den Massivhausanbieter Town & Country. Die Idee, Ein- und Zweifamilienhäuser nach dem Baukastenprinzip unter einem vorgegebenen Markendach zu bauen, gefällt ihr von Anfang an. Wie bei einem Autokauf entscheidet sich hier der Bauherr zunächst für ein bestimmtes Modell und plant dann die Ausstattung und legt Extras fest. Das spart Kosten. „Town & Country konzentriert sich auf eine ganz bestimmte Zielgruppe: Normalverdiener und Familien mit Kindern. Diese sollen sich ihren Traum vom Eigenheim zu mietähnlichen Konditionen erfüllen können“, erläutert Wagner. „Hinter diesem Ansatz stehe ich nicht nur aus persönlicher, sondern auch aus gesellschaftlicher Sicht. Ein Haus ist schließlich gerade für die meisten Menschen der vielleicht wichtigste Teil der eigenen Altersvorsorge.“


Mehr als 300 Häuser in zehn Jahren


Den Schritt in die Franchise-Partnerschaft Ende 2000 hat Sylvia Wagner bis heute nicht bereut. Bereits im ersten Jahr baut sie 15 Häuser. In Seminaren lernt sie worauf es im Vertrieb und bei der Erstellung ankommt. Daneben stehen Themen rund um die Unternehmens- und Personalführung auf der Agenda. Mit diesem Know-how im Gepäck, steigert die engagierte Unternehmerin Jahr für Jahr ihren Umsatz. Parallel mit dem Unternehmensaufbau geht die Familiengründung einher. Mit großem Organisationsgeschick und hohem persönlichen Einsatz gelingt es, Beruf und Familie mit zwei Kindern unter einen Hut zu bekommen. Inzwischen acht und 14 Jahre alt, sind ihre Kinder heute „aus dem Gröbsten raus“. „Einfach ist das natürlich nicht immer gewesen“, erinnert sich Sylvia Wagner an so manchen 16-Stunden-Tag. „Ich habe mich jedoch nie beirren lassen.“


Bis heute hat Sylvia Wagner insgesamt 335 Häuser gebaut. Jedes Jahr kommen rund 40 Häuser hinzu. „Es macht mir noch heute großen Spaß, andere Menschen dabei zu unterstützen, sich ihren Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen.“ Im nächsten Jahr steht das 370. Richtfest an – pünktlich zu ihrem eigenen zehnjährigen Betriebsjubiläum. Mit dieser Erfolgsbilanz zählt Sylvia Wagner zu den Spitzenunternehmern bei Town & Country, die mit über 2.500 verkauften Häusern pro Jahr zu den führenden Anbietern von Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland zählen.


Die hohe Innovationskraft des Franchise-Gebers und die kontinuierliche Anpassung des Produkt- und Dienstleistungsangebots an veränderte Marktbedingungen und Kundenanforderungen verschaffen Sylvia Wagner Wettbewerbsvorteile in ihrer Region und unterstützen sie in der Kundengewinnung. Meilenstein war z.B. die Einführung der drei Hausbau-Schutzbriefe, die im Kaufpreis eines jeden Hauses enthalten sind und den Bauherrn zusätzliche Sicherheit verschaffen. Aber auch Einkaufsvorteile durch Gemeinschaftseinkauf, die Ausrichtung der Hauspalette auf Energiesparhäuser sowie überregionale Marketingmaßnahmen zur Steigerung der Markenbekanntheit helfen der Unternehmerin, in der seit Jahren kriselnden Baubranche ihren Marktanteil weiter auszubauen. „Wir stehen für ein ganzheitliches Konzept“, fasst Wagner zusammen. „Unsere Bauherren können sich nicht nur vor und während der Bauphase auf uns verlassen, sondern auch danach.“ Wer unverschuldet in Not gerät, wird beispielsweise von einer im letzten Jahr gegründeten Stiftung unterstützt. Wie alle Town & Country-Partner ist auch Sylvia Wagner mit eigenem Kapital beteiligt.


Gegen Krisenzeiten gewappnet


„Als Einzelkämpferin könnte ich dies so alles nicht leisten“, weiß Sylvia Wagner um die Vorteile der Franchise-Partnerschaft. „Was aber nicht heißen soll, dass ich keine richtige Unternehmerin bin. Schließlich liegt die Umsetzung des Konzepts komplett in meinen Händen und damit bin ich auch alleine für Erfolg und Misserfolg verantwortlich.“ Mit ihren sieben Mitarbeitern kann sie im Arbeitsalltag auf ein schlagkräftiges und eingespieltes Team zurückgreifen – auch hier herrscht ein hohes Maß an Frauenpower. Zusammen mit den lokalen Subunternehmen bei der Umsetzung der Bauvorhaben, wächst die Mannschaft schnell auf insgesamt 80 bis 90 Personen. „Als Unternehmerin trage ich auch eine soziale Verantwortung. Gerade in Krisenzeiten ist es mir wichtig, dass mein Unternehmen solide aufgestellt und belastbar ist.“ Um sich gegen Wirtschaftskrise und die harte regionale Wettbewerbssituation von über 50 Bauunternehmen zu behaupten, tauscht sich Sylvia Wagner auch regelmäßig mit den anderen Partnern des Systems aus. „Hier wird auf Augenhöhe miteinander diskutiert, ohne in einer Wettbewerbssituation zu stehen. Dabei kann jeder vom anderen profitieren.“


Auch privat wünscht sie sich nicht nur ein glückliches Familienleben und Gesundheit für ihre Kinder, sondern engagiert sich auch für andere Menschen. So hat sie gemeinsam mit ihrem Sohn Alexander eine Patenschaft für ein Kind in Indien übernommen und unterstützt darüber hinaus diverse Kinderhilfsprojekte im In- und Ausland sowie die Leukämie-Stiftung von José Carreras. „Wer anderen Menschen hilft, wird auch selbst davon profitieren. Davon bin ich überzeugt.“