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Die beste Farbe für das Schwedenhaus ist Falunrot. Sie ist nach der mittelschwedischen Stadt und dem Herkunftsort der Farbe Falun benannt. Neben dem dekorativen Aussehen bietet Falunrot sehr guten Schutz vor Schädlingen und Witterungseinflüssen. Die Wetterschutzfarbe wird in Schweden bereits seit dem 18. Jahrhundert hergestellt und ist seit 1972 unter der originalen Bezeichnung Falu Rödfarg als eigene Marke eingetragen. 

Die Basis für traditionelles Falunrot war ein Abfallprodukt: der Schlamm aus den Kupferminen in Falun. Dieser Schlamm war reich an Eisen, Kupfer und Kieselsäure. Er wurde zunächst dafür verwendet, die Holzkonstruktionen in den Bergwerkstollen zu schützen. Mit Leinöl gemischt ergab der Schlamm eine einfache Holzfarbe, mit der die Bergleute ihre Hütten strichen. Leinöl, Kupfersulfat, Eisenoxid, Kieselsäure, Eisenvitriol sowie Wasser und Bestandteile von Getreide bilden heute die Inhaltsstoffe von Falunrot. Ein Anstrich hält für 15 Jahre. 

Danach sollten die Schalenbretter am Schwedenhaus angeschliffen und mit neuer Farbe bedeckt werden. Im NCS (Natural Color System) hat Falunrot die Bezeichnung S5040-Y80R. Es gibt keine exakte Entsprechung innerhalb des in Deutschland vorherrschenden Systems der RAL-Farben. Im Farbton sehr ähnlich ist die RAL-Farbe Schwedenrot (RAL 3103). Als Blauton mit typisch schwedischen Charakter bietet sich Enzianblau (RAL 5010) an. Beide Farbtöne sind als Wetterschutzfarben erhältlich, die sich gut für ein Schwedenhaus eignen.
 

Ein Schwedenhaus ist ein Fertighaus aus Holz im schwedischen Baustil. Die günstigste Variante ist das Schwedenhaus als Ausbauhaus. Ein Ausbauhaus hat den niedrigsten Grad an Fertigstellung und erfordert zahlreiche Eigenleistungen beim Innenausbau vom Bauherren. Dieser Variante steht das schlüsselfertige Haus gegenüber. Es ist teurer, dafür aber bei der Fertigstellung bezugsfertig. Ein zweiter Faktor des Preises ist die Größe. Größere Schwedenhäuser sind in der absoluten Summe teurer als kleinere, dafür aber beim Preis pro Quadratmeter günstiger. 

Für ein Schwedenhaus als Ausbauhaus können Bauherren Kosten von 1.250 bis 1.550 Euro pro Quadratmeter veranschlagen. Ein kleines Ferienhaus mit 50 Quadratmetern Wohnfläche kostet etwa 78.000 Euro. Ein mittelgroßes Schwedenhaus mit 150 Quadratmetern kostet ca. 200.000 Euro. Ein großes Modell mit 200 Quadratmetern Wohnfläche liegt preislich im Bereich von 250.000 Euro. 

Bei schlüsselfertigen Schwedenhäusern werden pro Quadratmeter Kosten zwischen 1.550 und 3.550 Euro fällig. Ein kleines Modell mit 50 Quadratmetern Wohnfläche ist für einen Preis in der Größenordnung von 150.000 Euro zu haben. Mittlere Ausführungen mit 150 Quadratmetern Fläche kosten etwa 280.000 Euro. Bei einem schlüsselfertigen Schwedenhaus mit 200 Quadratmetern werden etwa 325.000 Euro fällig. Alle genannten Preise stellen grobe Orientierungswerte dar. Abhängig von der Qualität der Schwedenhäuser finden interessierte Bauherren auch problemlos günstigere und hochpreisigere Modelle.
 

Ein Schwedenhaus ist der Traum vieler Menschen. Es steht für Naturverbundenheit und skandinavischen Charme. Außerdem ist es robust und widerstandsfähig, energieeffizient, gemütlich und unkompliziert. Das Schwedenhaus bietet viel Spielraum für Individualisten, da Größe und Ausstattung den persönlichen Wünschen angepasst werden können. Für die Außenfassade sind zahlreiche Farbtöne verfügbar. Traditionell ist es in einem roten Farbton gehalten, von dem die weißen Fenster hervorstechen. Es gibt aber auch Schwedenhäuser in grau, gelb, blau, grün oder schwarz. 

Die Baukosten sind in der Regel niedrig. Es besteht zudem die Möglichkeit, Fördermittel zu erhalten, da das Schwedenhaus höchste Energiestandards erfüllt. Wer in den Genuss von staatlichen Fördermitteln kommt, kann die Kosten für den Bau eines Schwedenhauses weiter senken. Die tatsächlichen Baukosten hängen von der Größe und der Ausstattung ab. Für das Schwedenhaus ist die Fertigbauweise typisch. Mit Holz wird ein Rohstoff verwendet, der in der Natur zur Verfügung steht und ständig nachwachsen kann. Die Montage des Schwedenhauses geht schnell vonstatten, da die einzelnen Bauteile bereits vorgefertigt sind. Außerdem ist keine konventionelle Heizung nötig. Der zeitliche Aufwand für den Bau eines Schwedenhauses ist ebenfalls begrenzt, da die einzelnen Bauteile, die der Hersteller liefert, vor Ort nur noch zusammengebaut werden müssen.

Ein Schwedenhaus als Wohnhaus selber zu bauen, ist prinzipiell natürlich möglich. Das Vorhaben erfordert aber umfangreiche Vorkenntnisse und praktische handwerkliche Erfahrung, die Laien oft nicht besitzen. Die Schwierigkeit ist vor allem in den für Schwedenhäusern üblichen Bauformen begründet. Typisch ist die Holzrahmen- oder Holztafelbauweise. Beide sind deutlich komplexer als die Blockbauweise, die bei einem echten Schwedenhaus keine Verwendung findet. Hinzu kommt, dass Holz als natürlicher Baustoff für das Schwedenhaus ein Leben lang arbeiten wird. Mögliche räumliche Verschiebungen müssen bei der Installation von Rohren und Leitungen immer berücksichtigt werden. 

Wer gerne selber mit Hand anlegen möchte, kann sich für ein Schwedenhaus als Ausbauhaus entscheiden. Es handelt sich dabei um ein Fertighaus mit einem sehr niedrigen Grad an Fertigstellung. Der gesamte Innenausbau bleibt den Bauherren überlassen. Bereits diese Aufgabe erfordert ein hohes Maß an Wissen und viel Geschick. Wer wenig Erfahrung hat und auf verlässliche Qualität Wert legt, sollte die kompletten Arbeiten lieber ausgebildeten Fachleuten überlassen. Ein schlüsselfertiges Modell ist für die meisten Menschen die beste Entscheidung. Anders sieht es bei einem kleinen Schwedenhaus mit einem bis zwei Räumen aus, das als Gartenhaus genutzt wird. Mit der zugehörigen Montageanleitung und handwerklichem Geschick lässt sich ein solches Modell aus einem Bausatz gut selber errichten.

Im Innenbereich bietet das Schwedenhaus den Vorteil, dass gemaserte Holzoberflächen widerstandsfähiger gegen Spuren der Abnutzung sind als gestrichene oder tapezierte Steinwände. Wie oft gestrichen werden muss, entscheiden die Bewohner je nach Geschmack und Grad der Abnutzung selbst. Beim Außenanstrich gibt es verschiedene Meinungen, wie lang der Zeitraum zwischen zwei Anstrichen sein sollte. Eine wichtige Rolle spielt die verwendete Holzart. So ist etwa bei Baumaterialien wie nordische Kiefer oder Lärche nach dem Grundanstrich kein weiterer Anstrich mehr nötig. Diese Holzarten verfügen über einen natürlichen Eigenschutz, sie bilden bei Verwitterungsprozessen eine silbriggraue Patina. Ein Anstrich ist dadurch reine Geschmackssache und aus bautechnischen Gründen überflüssig. 

Wie oft ein Schwedenhaus gestrichen werden muss, hängt auch von der Wahl der Anstrichmittel ab. Bei der Verwendung von pigmentierter Lasur raten Experten alle vier bis sechs Jahre zu einem neuen Anstrich. Ein deckender Lackanstrich muss nur alle sechs bis zwölf Jahre erneuert werden. Noch seltener streichen müssen Sie, wenn Sie konstruktive Holzschutzmaßnahmen wie Bedachungsschutz, Wasserschnellabfluss durch Profile und Tropfkanten, ungehobeltes Holz und Spritzschutz vornehmen. Entscheidend für das Intervall zwischen zwei Anstrichen ist außerdem der Standort des Hauses. So muss die Wetterseite von Schwedenhäusern, die oft durch Niederschläge eingefeuchtet wird, am häufigsten gestrichen werden.

 

Als Variante des Fertighauses entsteht ein Schwedenhaus hauptsächlich in der Fabrik. Doch die wichtigste Vorarbeit ist die Planung des Gebäudes. Erst, wenn diese erfolgreich abgeschlossen ist, kann die Industrie das Haus herstellen. Dabei fertigen Arbeiter einzelne Module an. Es handelt sich dabei um größere Bauteile, die sich später auf der Baustelle schnell und leicht zusammensetzen lassen. Es kommt deshalb auf jeden Millimeter an. Ein typisches Modul ist zum Beispiel eine Außenwand, die bereits komplett mit Dämmmaterial, Brettern für die Fassade, einer Eingangstür und Fenstern ausgestattet ist. 

Sind alle benötigten Module für das Schwedenhaus fertig, verladen die Mitarbeiter sie der Reihe nach auf einen geeigneten Lkw, der sie bis an die Baustelle transportiert. Dort warten im Optimalfall bereits ein fertiges Fundament mit einer Unterkonstruktion und ein Baukran auf das Team, das nun mit der Montage beginnt. Wand für Wand und Etage für Etage werden errichtet. Innerhalb weniger Tage ist das Haus fertig und regendicht. Anschließend folgt der Innenausbau mit der Elektrik, den Wasserleitungen und dem Heizungssystem. Auch Treppen, Wand- und Bodenbeläge sowie Sanitäranlagen dürfen nicht fehlen. Nun können Sie auch schon einziehen und sich einrichten.

Das beste Holz für ein Schwedenhaus ist Fichtenholz. Fichte hat eine Rohdichte von 470 kg/m3. Das ist deutlich weniger als die Rohdichte von Harthölzern wie Eiche (670 kg/m3) oder Buche (690 kg/m3). Entsprechend höher ist der Anteil der eingeschlossenen Luftblasen. Das hat Vorteile bei der Wärmeisolierung im Schwedenhaus. Luft kann Wärme nur in viel geringerem Umfang weiterleiten als die Zellsubstanz des Holzes. Je höher der Luftanteil im Holz, desto geringer also der Wärmeverlust: ein Vorzug, der sich an den niedrigen Energiekosten für das Schwedenhaus bemerkbar macht. 

Die Aufnahmefähigkeit des Fichtenholzes von Grundierungen, Lasuren und Farben ist sehr gut. Darüber hinaus trocknet es sehr schnell und bildet trotzdem kaum Risse aus. Nach einer fachgerechten Behandlung mit Holzschutzmitteln ist Fichte witterungsbeständig. Nicht zuletzt überzeugt Fichtenholz im Vergleich zu anderen Holzarten durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Deshalb lässt sich ein Schwedenhaus aus Fichtenholz günstig bauen. 

In Skandinavien gewachsene Fichten werden auch als Nordische oder Skandinavische Fichten bezeichnet. Es handelt sich wie bei den Fichten in Mitteleuropa um Vertreter der Art Gemeine Fichte (Picea abies). Aufgrund des raueren Klimas zeigen sich im Holz Nordischer Fichten aber Unterschiede. Es hat einen höheren Anteil an Kernholz, ist geradfaseriger, elastischer und hat deutlich weniger Harzlöcher.

Bei einem Schwedenhaus handelt es sich um ein Fertighaus in Holzrahmen- oder Holztafelbauweise, das mit vertikal oder horizontal verlaufenden Brettern verkleidet ist. Die Architektur ist klar, effizient, kompakt und auf das Wesentliche reduziert. Verspielte und extravagante Elemente sind beim klassischen Schwedenhaus eher unüblich. 

Typischerweise haben Schwedenhäuser zwei Geschosse und ein flach geneigtes Satteldach. Über dem Eingangsbereich befindet sich oft ein dritter Giebel, der im 90-Grad-Winkel aus dem Hauptdach herausragt. Das typische Schwedenhaus ruht auf einer Bodenplatte und hat keinen Keller. Die fehlende Lagerkapazität wird durch Stauraum im Erdgeschoss oder durch niedrige Anbauten am Haus ausgeglichen. Üblich sind auch Terrassen aus Holz, die sich meist an der Frontseite des Hauses befinden. 

Die beliebteste Farbe für den Außenanstrich des Schwedenhauses ist Rot, insbesondere das original schwedische Falunrot. Es bietet neben einem attraktiven Farbton auch hervorragenden Wetter- und Schädlingsschutz. Als Alternative kann Wetterschutzfarbe mit dem Farbton Schwedenrot (RAL 3103) verwendet werden. Neben Rot sind auch Gelbtöne wie Ocker oder helle Blautöne wie Enzianblau (RAL 5010) für Schwedenhäuser gebräuchlich. Läden und Rahmen der Fenster sind beim Schwedenhaus in Weiß gehalten, zum Beispiel in Cremeweiß (RAL 9001).

Das Fundament eines Schwedenhauses besteht aus einem Kiesfeld und einer Bodenplatte, welche im besten Fall bereits eine dämmende Wirkung hat und verhindert, dass die Kälte aus dem Untergrund in das Haus dringt. Dadurch können Energie und Heizkosten gespart werden. Anschließend werden Schwellen für die Halterungen der Wände im unteren Geschoss aufgebracht. Wenn Sie sich an einen Anbieter wenden, der Sie beim Bau Ihres Schwedenhauses unterstützt, werden die vorgefertigten Wandteile angeliefert, in die Höhe aufgestellt und die einzelnen Module verbunden. 

Sollten Sie sich selbstständig um den Aufbau kümmern, übernehmen sie den Bau der einzelnen Wände natürlich selbst vor Ort auf der Baustelle. Nachdem die Außenwände stehen, können auch die Innenwände eingezogen werden. Diese bestehen im Normalfall ebenso wie die Außenwände aus hochwertigen natürlichen Materialien. Wenn das Erdgeschoss fertig ist, wird das obere Stockwerk in Angriff genommen. Hierfür wird zunächst eine stabile Decke eingezogen und dann ebenfalls die Außen- und Innenwände des Schwedenhaus aufgebaut. Ganz zum Schluss folgen Dachstuhl, Giebel, Dach sowie Fenster und Türen.

Das klassische Schwedenhaus wird in Holzständerbauweise errichtet. Diese Konstruktion hat sich in Skandinavien seit Generationen bewährt. Im Vergleich zum früher üblichen Blockbohlenbau ist die moderne Holzständerbauweise ein modifizierter Skelettaufbau mit stumpf aneinanderstoßenden Ständer-, Schwellen- und Rahmenkanthölzern. Die Flexibilität der Abstände zwischen den Holzständern ermöglicht eine offene, großzügige Bauweise. Durch den Einsatz des nachwachsenden Baustoffes Holz ist ein Schwedenhaus anderen Hausarten ökologisch überlegen. 

Die Wandkonstruktion eines Schwedenhauses besteht aus zwei Schalen: Die äußere Schale ist die Fassade, welche das Haus vor Witterungseinflüssen schützt. Die innere Schale ist die Innenwand. Zwischen Fassade und Innenwand befindet sich die Dämmung. Die Holzständerbauweise ist eine effiziente, kostengünstige Methode, um ein Haus zu bauen. Die passgenaue, trockene Konstruktion aus speziellen Elementwänden weist herausragende natürliche Wärmedämmeigenschaften auf. Zudem lassen sich mit der Holzständerbauweise architektonische Merkmale und Sonderwünsche leicht und preiswert umsetzen. Somit genügt ein Schwedenhaus ein Leben lang den verschiedensten Anforderungen, Wünschen, Bedürfnissen und Nutzungskonzepten seiner Eigentümer.

Ein Schwedenhaus wird als Holzrahmenbau konstruiert. Der Holzrahmenbau - auch als Holzständerbau oder Holzriegelbau bezeichnet - ist eine kostengünstige und effiziente Bauweise. Sie beruht auf einem tragenden Holzrahmen aus senkrechten Pfosten und waagerechten Verbindungen, den Riegeln. Die Pfosten werden auf der Bodenplatte beziehungsweise der Oberseite der Kellerdecke montiert. Ein Keller ist für ein Schwedenhaus zwar nicht typisch, unterkellerte Modelle sind mittlerweile aber am Markt zu finden. Pfosten und Riegel sind beim Holzrahmenbau dicker ausgeführt als für die Statik nötig wäre. Die zusätzliche Stärke verlängert die Zeit, die ein Holzhaus im Brandfall dem Feuer widerstehen kann. 

Die Zwischenräume im Holzrahmen werden mit Dämmstoffen wie Steinwolle oder Holzwolle aufgefüllt. Nach innen wird der Holzrahmen mit Gipskarton- oder Holzfaserplatten verschlossen. Auf der Außenseite kommen ausschließlich Holzfaserplatten zum Einsatz. Die Verschalung mit senkrecht oder waagerecht verlaufenden Brettern bildet den äußeren Abschluss. Mit einem Anstrich in original schwedischem Falunrot erhält das Schwedenhaus dann seinen unverkennbar skandinavischen Charakter. 

Eine sehr ähnliche Konstruktionsweise für ein Schwedenhaus wird als Holztafelbau bezeichnet. Er ist bei mehrgeschossigen Gebäuden üblich und unterscheidet sich durch einen höheren Grad der Vorfertigung vom Holzrahmenbau. Decken- und Wandelemente werden im Holztafelbau vollständig gedämmt und mit Leitungen sowie seitlicher Beplankung am Bauplatz angeliefert. Entsprechend kurz ist die Bauzeit vor Ort.

Ein Schwedenhaus bietet dank seiner Bauweise und der verwendeten Materialien beste Voraussetzungen für ein Energiesparhaus. Schwedenhäuser bestehen immer aus Holz. Der nachwachsende Rohstoff zeichnet sich durch hervorragende natürliche Wärmedämmung aus. Doch nicht alle Holzarten sind gleichermaßen geeignet. Für ein Schwedenhaus wird Fichtenholz mit einem besonders niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten verwendet. Der Wärmedurchgangskoeffizient, auch bekannt als U-Wert, gibt an, wie viel Wärme durch einen Baustoff nach außen gelangt. Fichtenholz hat einen geringeren U-Wert als Eichen- oder Buchenholz und einen wesentlich geringeren U-Wert als Beton oder Ziegelsteine. 

Die Holzrahmenbauweise für ein Schwedenhaus macht die Unterbringung wärmewirksamer Dämmmaterialien wie Holzwolle besonders einfach und günstig. Darüber hinaus ist die gefühlte Temperatur in einem Schwedenhaus aus Holz höher als in einem gemauerten Haus. Die Bewohner können die Heizung für ein gleiches Temperaturempfinden um rund vier Grad niedriger einstellen, zum Beispiel auf 18 Grad statt auf 22 Grad. Daraus ergibt sich ein Einsparpotenzial bei den Heizkosten von 20 Prozent. 

Zugleich sind die Wände inklusive der Dämmschicht rund 15 cm dünner als bei gemauerten Häusern. Ein Schwedenhaus bietet bei gleicher Grundfläche also deutlich mehr Wohnraum. Viele Schwedenhäuser erfüllen den KfW-Standard 55 oder sogar den strengeren KFW-Standard 40 der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Das bedeutet: Der primäre Energiebedarf dieser Schwedenhäuser beträgt pro Jahr maximal 55 beziehungsweise 40 kWh/m2.

Natürlich muss auch ein Schwedenhaus gedämmt werden. Im Hohen Norden wird es schon recht früh im Jahr kalt, weshalb es notwendig ist, die Wärme im Inneren einzuschließen und den Winter draußen zu halten. Dementsprechend sorgfältig sollte die Dämmung des Schwedenhauses geplant und ausgeführt werden, sonst belaufen sich die Heizkosten später auf eine zu hohe Summe. 

Das beim Bau verwendete Holz besitzt im Normalfall durch die hohe Faserdichte bereits einen hohen Dämmfaktor. Unterstützt wird dieser durch die Verwendung von weiteren rein natürlichen Dämm-Materialien. Dabei können mineralische Stoffe wie Steinwolle oder Holzfaser verwendet werden. Im Trend liegen aktuell auch Naturfasern wie Flachs oder Hanf. 

Da ein Schwedenhaus auch ein Symbol für Nachhaltigkeit ist, werden meist keine synthetischen Stoffe wie Styropor oder Schaumstoff verwendet. Eine Möglichkeit stellt dies jedoch auch dar. Ob für ein Schwedenhaus eine Innendämmung, Außendämmung oder ein mehrschichtiges System bevorzugt wird, ist letztlich eine Entscheidung, die beim Hausbesitzer oder Hersteller liegt.

 

Die grundsätzliche Überlegung gilt dem künftigen Wohnzweck: Soll das Schwedenhaus ganzjährig als Wohnsitz dienen oder als Wochenendhaus zur Erholung? Wer dauerhaft im skandinavischen Stil wohnen möchte, braucht mehr Stauraum als der Freizeitbewohner. Traditionell ist das Schwedenhaus nicht unterkellert, natürlich ist der Bau eines Kellers aber möglich. Es ist ebenerdig, besonders häufig und beliebt ist die eineinhalbgeschossige Ausführung. Die Dachschrägen und der Platz unter der Treppe bieten die Möglichkeit, Utensilien und Vorräte platzsparend unterzubringen. Schlafräume, Arbeitsplatz und Ruheecken, also alle Wohnbereiche, in denen sich nicht groß bewegt wird, sind ebenfalls ideal, um die Schrägen perfekt auszunutzen. Im Erdgeschoss bietet sich die Möglichkeit für einen Hauswirtschaftsraum. 

Der große Vorteil des Schwedenhauses ist, dass die Raumeinteilung frei wählbar ist. Tragende Wände benötigt diese Architektur nicht. Verändern sich die Bedürfnisse an den Wohnraum, ist ein Umbau oder Anbau möglich. Deshalb ist ein Schwedenhaus auch als Generationenhaus geeignet, wenn örtliche Bauvorschriften einen Anbau zulassen. Typisch für Skandinavienhäuser sind Überdachungen. Bereits der Eingangsbereich kann zum Sitzplatz werden, Verglasungen an überdachten Terrassen sorgen für zusätzlichen, ganzjährigen Wohnraum. Viel Beachtung muss der Wärmedämmung gelten. Ein hoher Energiestandard ist längst eine Selbstverständlichkeit, auch Niedrigenergiehäuser sind möglich. Aus dem Energiestandard kann sich der Anspruch auf Fördermittel ergeben, ein wichtiger Punkt für Bauherren.

Schwedenhäuser erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Gründe liegen auf der Hand, denn ein Schwedenhaus ermöglicht eine naturnahe Lebensweise, ist robust, widerstandsfähig und energieeffizient. Es kann höchsten Ansprüchen genügen und lässt sich sehr leicht errichten. Als Ausgangsrohstoff dient Holz, ein Rohstoff, der in der Natur unbegrenzt vorkommt und laufend nachwächst. Eine nachhaltige und ökologische Lebensweise ist in einem Schwedenhaus sehr gut möglich. 

Zweifellos erinnert das Schwedenhaus an Skandinavien. Typisch ist die rote Außenfassade mit den weißen Fensterrahmen. Es gibt aber auch zahlreiche andere Varianten, denn nichts ist so individuell wie moderne Schwedenhäuser. Eine gute Wärmedämmung ist vorhanden. Außerdem wird die Feuchtigkeit sehr gut reguliert. Das Holz, das in dem Haus verbaut wird, ist bei der Lieferung der Fertigteile bereits vorgetrocknet. So entfällt ein langwieriger Trocknungsprozess, was viel Zeit einspart. 

Schwedenhäuser eignen sich sehr gut, um alternative Energiequellen zur Wärme- und Stromerzeugung zu nutzen. Das kann unter anderem Solar- oder Erdwärme sein. So lassen sich erhebliche Kosten einsparen. Der Staat fördert die Nutzung alternativer Energiequellen durch Zuschüsse oder durch zinsgünstige Kredite. Ansprechpartner ist in der Regel die KfW.

Ein Schwedenhaus kann als Doppelhaus gebaut werden. Wer sich für ein Doppelhaus entscheidet, kann nicht nur Grundstückskosten, sondern auch Betriebs- und Erschließungskosten einsparen. Zwar lassen sich hier keine allgemeinen Aussagen treffen, im Normalfall kostet ein Grundstück jedoch, auch wenn es größer ist, weniger als zwei Grundstücke. Ein Doppelhaus kann aus unterschiedlichen Gründen gebaut werden. In der Regel entsteht dieser Wunsch, wenn zwei Familien in unmittelbarer Nähe wohnen möchten. In der benachbarten Doppelhaushälfte können zum Beispiel auch Großeltern oder erwachsene Kinder einziehen. 

Ein Schwedenhaus lässt sich relativ schnell zusammenbauen. Das liegt daran, dass es vorgefertigte Bauteile gibt, die vom Hersteller geliefert werden. Ist das geschehen, kann das gewünschte Schwedenhaus vor Ort errichtet werden. Diese Vorgehensweise ist identisch, unabhängig davon, ob ein einzelnes Haus, eine Doppelhaushälfte oder ein komplettes neues Doppelhaus errichtet werden soll. Die Kosten für den Ausbau richten sich nach Größe, Ausstattung und Raumaufteilung des Hauses.

Ein Bungalow ist ein ebenerdiges Haus, das weder einen Keller, noch ein Obergeschoss besitzt. Er war insbesondere in den 1960er-Jahren sehr beliebt und erlebt in letzter Zeit eine Renaissance. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn der Bungalow ist barrierefrei und kann mit einer Terrassentür versehen werden. Außerdem ist es unter Umständen möglich, den Garten des Hauses von jedem Zimmer aus zu erreichen. Viele Personen verwenden den Bungalow als Zweitwohnsitz. Er ist aber auch als Erstwohnsitz tauglich und bietet zahlreiche Annehmlichkeiten. 

Viele Haustypen lassen sich als Bungalow erbauen. Dazu gehört auch das Schwedenhaus. Es besteht aus Holz und ist entweder in roter Farbe oder in einem anderen Farbton gehalten. Das Falunrot erinnert an Skandinavien und dabei insbesondere an seine Heimat Schweden. Die Vorteile, die ein Schwedenhaus bietet, gelten auch für den Bungalow. Das bedeutet, dass er energieeffizient, robust und wertbeständig ist. Schwedenhäuser werden aus Holz - einem nachwachsenden Rohstoff - hergestellt. Die Bauzeit ist sehr kurz: Die einzelnen Bauteile sind vorgefertigt, werden vom Hersteller geliefert und müssen vor Ort nur noch zusammengesetzt werden.

 

Lange Zeit war die Meinung weit verbreitet, dass ein Schwedenhaus nicht so wertbeständig wie ein Massivhaus oder ein anderes Haus ist. Dies konnte jedoch inzwischen eindeutig widerlegt werden. Beim Bau eines Schwedenhauses sind verschiedene technische Anforderungen zu erfüllen, die in der ÖNORM B 2320 festgelegt sind. 

In der Regel wird ein Schwedenhaus aus Holz gefertigt. Traditionell eignet sich zum Beispiel das Holz der Fichte sehr gut, denn hierbei handelt es sich um einen sehr langsam nachwachsenden Rohstoff. Dem steht eine lange Lebensdauer gegenüber. Schwedenhäuser zeichnen sich durch eine gute Wärmedämmung aus. Aus diesem Grunde können in der kalten Jahreszeit zum Teil beträchtliche Kosten eingespart werden. Außerdem erfüllen die meisten Schwedenhäuser hohe ökologische Standards. Sie können mit alternativen Quellen - zum Beispiel Solar- oder Erdwärme - beheizt werden. Es lassen sich sowohl die Heizkosten als auch die Stromkosten auf Dauer deutlich reduzieren.

 

Gemütliches Wohnen in einem Schwedenhaus ist eine Lebenseinstellung. Dieser Haustyp verzaubert mit skandinavischem Flair und dem Gefühl von natürlicher Freiheit. Der Baustoff Holz kommt ökologischen Ansprüchen entgegen. Zudem gleicht kein Haus dem anderen. Der Bauherr kann zwischen zahlreichen Stilen, Größen und Gestaltungsmöglichkeiten wählen. Auf Wunsch lässt sich eine Garage integrieren, eine Veranda oder ein Wintergarten anbauen. Im Vergleich zum Balkon oder zur Terrasse kann man einen Wintergarten auch bei schlechtem Wetter und in der kalten Jahreszeit nutzen. Ein Schwedenhaus bietet für die Gestaltung des zusätzlichen Wohn- und Arbeitsraumes beste Voraussetzungen. 

Die skandinavische Architektur eröffnet die einzigartige Möglichkeit, die Ideen vom vielseitig nutzbaren Wintergarten unkompliziert und kostengünstig umzusetzen. Durch den großzügig verglasten Anbau nach eigenen Vorstellungen wird aus einem schlichten Schwedenhaus ein außergewöhnlich schönes Unikat. Der Wintergarten vergrößert nicht nur die Wohnfläche, sondern wertet das Haus auch optisch auf. Große Glasfronten verwöhnen in alle Richtungen mit viel Licht und einem weiten Blick ins Grüne.

Für ein Schwedenhaus ist die Holzrahmbauweise typisch. Das bedeutet, dass das Schwedenhaus einerseits aus Holz besteht, andererseits durch die Fertigteilbauweise hergestellt wird. Aus diesem Grunde ist es vergleichsweise einfach, das Haus selbst auszubauen. Für Personen, die über genügend Zeit und etwas handwerkliches Geschick verfügen, dürfte dies kein Problem sein. 

Es gibt viele Gründe, ein Schwedenhaus auszubauen. Eventuell wird mehr Platz benötigt oder die Strukturierung der Räume soll geändert werden. Außerdem ist es denkbar, auf ein ebenerdiges Haus ein zusätzliches Geschoss aufzubauen. In all diesen Fällen ist eine gute Planung das A und O. Schwedenhäuser haben den großen Vorteil, dass sie aus Modulen zusammengebaut sind. Sie können direkt an die gewünschte Adresse geliefert und dort verbaut werden. Dadurch wird dem Bauherrn viel Arbeit erspart. 

Schwedenhäuser sind etwas für Individualisten. Sie können ganz nach den persönlichen Wünschen gebaut und gestaltet werden. Auch zu einem späteren Zeitpunkt können jederzeit bauliche Veränderungen vorgenommen werden. Wer dies in Eigenregie tut, kann viel Geld einsparen, sollte sich aber mit der Materie auskennen.

 

Ein klassisches Schwedenhaus vermittelt Gemütlichkeit und das Gefühl vom einfachen Leben. Es hat zumeist ein Satteldach, manchmal ein Mansarddach, eine schöne Veranda und Fenster mit weißen Fensterrahmen. So kommt der Charakter dieser schönen, bunten Holzhäuser besonders gut zur Geltung. Fensterläden sucht man an den typisch skandinavischen Gebäuden fast immer vergebens. Dafür gibt es energiesparende, vor Lärm und Zugluft schützende, 3-fach verglaste Wärmeschutzfenster. Diese verfügen idealerweise über die für Schweden typischen, nach außen öffnenden Dreh-Kipp-Beschläge. Klare Fenster- und Türaufteilungen verleihen dem Schwedenhaus eine zeitgemäße Handschrift. 

Die Fenster eines Schwedenhauses bestehen aus Holz, einem Verbund aus Holz und Aluminium oder aus Kunststoff, mit oder ohne Sprossen. Auf Wunsch des Bauherren lassen sich die Fenster und Türen selbstverständlich mit optisch passenden Rollläden oder Klapp-Fensterläden ausstatten, welche zusätzlich isolieren, der Regulierung des Tageslichtes dienen und die Sicherheit erhöhen. Jede Möglichkeit sticht durch besondere Merkmale hervor, wobei sich auch beim fertigen Schwedenhaus die Gelegenheit bietet, Ergänzungen vorzunehmen.

Es ist möglich, ein Schwedenhaus am Hang zu bauen. Dabei müssen allerdings bestimmte Grundsätze beachtet werden. Vor der Ausführung empfiehlt es sich, ein geologisches Gutachten einzuholen. Es soll die Frage klären, ob das Grundstück geeignet ist und wenn ja, welche Besonderheiten zu beachten sind. 

Der Mangel an Grundstücken führt in vielen Fällen dazu, dass Kompromisse bei der Auswahl gemacht werden müssen. Oftmals befinden sich die Grundstücke am Hang. Hier stellt sich die Frage, welche Probleme auftreten können. Aus diesem Grunde ist ein geologisches Gutachten sehr wichtig. Erst dann sollte mit den Tiefbauarbeiten begonnen werden. Ist alles geklärt, kann das Schwedenhaus errichtet werden. 

Wer sich dafür entscheidet, ein Haus am Hang zu bauen, sollte auf die Ausrichtung achten. Insbesondere die Südlage hat einen entscheidenden Vorteil, denn sie ermöglicht den Einbau einer Photovoltaikanlage zur Gewinnung von Energie aus Sonnenlicht. Das gilt natürlich nicht nur für ein Schwedenhaus, sondern auch für andere Hausmodelle.

 

Die Lebensdauer von Holzhäusern wie dem Schwedenhaus wird oft deutlich unterschätzt. Tatsächlich bleiben die Häuser inklusive der Fassaden bei guter Pflege mindestens ein Jahrhundert intakt. Nach Schätzungen von Experten können die aktuell als Fertighäuser errichteten Modelle sogar bis zu 200 Jahre alt werden und dabei gut bewohnbar bleiben. Damit stehen sie Massivbauten aus Beton in nichts nach. 

Der regelmäßige Außenanstrich mit Wetterschutzfarbe ist neben einer sauber ausgeführten Konstruktion die wichtigste Voraussetzung für eine lange Lebensdauer der Holzverkleidung. Zusätzlich zum verlässlichen Schutz vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung verhindern die Farben auch den Befall durch Schädlinge, die das Holz zersetzen könnten. Eine handelsübliche Lackfarbe sollte in einem Rhythmus von fünf Jahren erneuert werden. Das ebenso berühmte wie für Schwedenhäuser beliebte Falunrot hält sogar bis zu 15 Jahre. 

Einen wichtigen Einfluss auf die Haltbarkeit der Holzverkleidung übt auch der konstruktive Holzschutz aus. Je weiter die Dachseiten über die Fassade hinausreichen, desto besser ist das Holz vor Witterungseinflüssen geschützt. Die Lage ist für die zu erwartende Lebensdauer des Hauses und der Fassade ebenfalls ein wichtiger Faktor. An kalten und feuchten Standorten mit stehender Luft ist das Schwedenhaus einer stärkeren Belastung ausgesetzt als an warmen und sonnigen Plätzen mit ausreichend Luftzirkulation.

 

Schwedenhäuser können in Holzständerbauweise oder mit Wänden aus Massivholz errichtet werden. Das Schwedenhaus in Holzständerbauweise zeichnet sich durch einen mehrschaligen Wandaufbau aus. In der Regel ist die Konstruktion mindestens zweischalig: Außen befindet sich die Fassade, die das Haus vor Witterungseinflüssen schützt. Dahinter schließen sich die Dämmung und die Innenwand an. Gefertigt werden die Wände aus Holzständern, Holzfaserdämmung und Gipsfaserplatten. Je nach Geschmack kann die Fassade mit Holzverschalungen ausgestattet oder verputzt werden. Wände in Holzständerbauweise werden vorgefertigt zum Aufbauort geliefert. 

Eine weitere Möglichkeit für die Wandkonstruktion des Schwedenhauses ist die Massivholzwand. Diese besteht ausschließlich aus Holz, welches in mehreren Schichten übereinander liegt. Das Holz kann von verschiedenen Baumarten stammen. Im Unterschied zur Holzständerbauweise sind bei der Massivholzwand keine Dämmschichten zwischen den Wandplatten eingebaut. In ihrem Inneren ist sie mit Luftkammern versehen, über welche die Dämmung erfolgt. Da die Wände des Schwedenhauses aus dem natürlichen Baustoff Holz errichtet sind, bieten sie eine natürliche Dämmung und damit eine positive Ökobilanz. Die Massivholzwand wird beim Schwedenhaus größtenteils vor Ort aufgebaut. Wie bei der Wand in Holzständerbauweise, kann ihre Fassade verputzt oder mit Holzverschalungen gestaltet werden.

 

Es gibt verschiedene Gründe, warum es sich lohnt, ein Schwedenhaus zu bauen. Das Schwedenhaus ist energieeffizient, steht für eine naturverbundene Lebensweise und bietet viel Raum für Individualisten. In der Gestaltung des Schwedenhauses ist der Bauherr weitestgehend frei. Einige Häuser sind mit einer Wohnfläche von 80 bis 100 m2 ausgestattet, andere sind deutlich größer. Selbst eine Villa kann als Schwedenhaus gebaut werden. 

In der Regel verfügt ein Schwedenhaus über zwei Stockwerke und wird ebenerdig gebaut. Typisch ist die rote Farbe an der Außenfassade, die durch weiße Fensterrahmen unterbrochen wird. Das ist jedoch kein Muss, denn es gibt Schwedenhäuser in allen erdenklichen Farbtönen. Die Ausstattung kann sich erheblich voneinander unterscheiden. Schwedenhäuser verfügen über eine gute Wärmedämmung und Feuchtigkeitsregulation. 

Im Sommer bleibt es angenehm kühl und im Winter wird es kuschelig warm. Holz ist ein natürlicher Rohstoff, der unbegrenzt vorhanden ist. Schwedenhäuser stehen für eine umweltbewusste Lebensweise, erfüllen höchste Energiestandards und sind gemütlich. Sie sind langlebig, sehr belastbar und halten zahlreichen Witterungseinflüssen stand.

 

Ein entscheidendes Argument für ein Schwedenhaus ist der Baustoff Holz, der als nachwachsender
Rohstoff ökologisch vertretbar ist. Holz wächst in der Region, dadurch sind die Transportwege für
das Material vergleichsweise kurz. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern kann auch die Baukosten
senken. Von Vorteil ist auch die Energieeffizienz von Holzhäusern. Nach modernen Standards
errichtete Schwedenhäuser lassen sich einfach und effektiv dämmen. Dadurch sinken die Heizkosten
und der Geldbeutel wird auf lange Sicht geschont. Neben einem wirkungsvollen Wärmeschutz bietet das
Schwedenhaus einen hervorragenden Schallschutz. Ein weiterer Pluspunkt sind die vielen
Gestaltungsmöglichkeiten der Holzbauweise, die von der Blockbohlenbauweise bis hin zur
Holzrahmenkonstruktion reichen. Auf diese Weise kann jeder Bauherr seinen individuellen Traum vom
Schwedenhaus verwirklichen.

Schwedenhäuser benötigen viel Pflege, da Holz witterungsanfällig ist. Schwachstellen der
Holzbauweise sind vor allem Schäden durch Baufehler. Falsche Planung und Materialverarbeitung
können zu mangelnder Luftdichtheit und durch Feuchtigkeit verursachten Schäden führen. Im Laufe
der Zeit nimmt die Holzfassade des Schwedenhauses einen grauen Farbton an, wenn sie unbehandelt
bleibt. Dieser Nachteil ist eher ein ästhetisches Problem als ein baulicher Mangel und kann durch
Lackieren behoben werden. Allerdings muss in diesem Fall alle zwei bis drei Jahre nachlackiert
werden, was hohe Kosten nach sich zieht.

Ein typisches Schwedenhaus besteht aus Holz. Dennoch ist es grundsätzlich möglich, ein Schwedenhaus ohne Holz zu bauen, denn dieser Begriff ist gesetzlich nicht geschützt. So kommt es in der Praxis vor, dass ein Fertighaus aus anderen Materialien hergestellt wird und von seinen äußerlichen Merkmalen nicht von einem Schwedenhaus zu unterscheiden ist. Ein Fertighaus hat viele Vorteile. Die Bauzeit ist kurz, denn die einzelnen Teile müssen nur noch entsprechend zusammengesetzt werden. 

Als Materialien können zum Beispiel Ziegel, Beton oder Leichtbeton verwendet werden. Sofern es gewünscht ist, lässt sich ein Fertighaus so gestalten, dass es nicht von einem Schwedenhaus zu unterscheiden ist. Die Fassade kann in rot oder in einer anderen Farbe gestaltet werden. Davon setzen sich die weißen Fensterrahmen ab. In diesem Zusammenhang ist es eher nachrangig, woraus das Haus gefertigt wurde. Die Hauptsache ist, dass es stabil und wertbeständig ist. Soll ein Fertighaus in Eigenregie erbaut werden, ist es zwingend erforderlich, dass diese Arbeit von Profis übernommen wird.

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