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Holzhaus - Die wichtigsten Fragen

Farben und Pflege

Ein Holzhaus bedarf intensiver Pflege. Etwa alle drei Jahre wird es zudem erforderlich sein, das Haus neu zu streichen. Bei der Wahl der Farbe gibt es keine Einschränkungen. Hier sollten Sie sich von Ihrem persönlichen Geschmack leiten lassen. Es ist auch nicht nötig, nur eine Farbe auszuwählen. Sie können zwei oder mehrere Farben, die Ihnen gefallen, miteinander vermischen. So kann eine ganz neue Kombination entstehen. Ist das Holzhaus fertig gebaut, bedarf es verschiedener Arbeitsschritte, um den Rohstoff Holz zu schützen.

Holz besitzt offene Poren. Über sie kann sehr leicht Wasser eindringen. Die Folge ist, dass das Holz beschädigt wird, was sehr schnell negative Konsequenzen für das Haus haben kann. Es sind in der Regel verschiedene Beschichtungen erforderlich. Ganz wichtig ist eine wirksame Beschichtung gegen Brände. Holz ist ein brennbarer Rohstoff. Allerdings konnte die jahrelang bestehende Vermutung widerlegt werden, dass Holzhäuser leichter entflammbar sind als Häuser aus Stein oder anderen Rohstoffen. Das Risiko ist in etwa gleich hoch. Dennoch ist es unabdingbar, eine Brandschutzbeschichtung an dem Holzhaus anzubringen. Grundsätzlich ist es immer erforderlich, einem Haus aus Holz einen Erstanstrich zu geben. Das gilt insbesondere dann, wenn das Holz zur Blaufärbung neigt. Das ist eine natürliche Reaktion, die sich allerdings bei einem Holzhaus eher negativ auswirken kann. 

Es gibt verschiedene Typen von Holzhäusern. Einige dieser Häuser bestehen komplett aus Holz. Dazu gehören unter anderem die Massivholzhäuser, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Bisher waren sie vor allem im Norden oder im Süden Deutschlands verbreitet. Wie der Name bereits sagt, sind sie sehr massiv. Es wird außer Holz kein weiterer Rohstoff verwendet. Das Raumklima in solchen Häusern ist sehr gesund. Um das Haus funktionstüchtig zu halten, ist es von elementarer Bedeutung, dass es mit einer Isolierung und mit einer Dämmung versehen wird. Dabei spielt insbesondere die Wärmedämmung eine wichtige Rolle. Sie trägt dazu bei, dass es in dem Haus im Winter nicht zu kalt und im Sommer nicht zu warm wird. So können Energiekosten eingespart werden. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der von den meisten Personen sehr gut vertragen wird. Das gilt auch für Allergiker, denn Holz ist frei von Schadstoffen. 

Welche konkreten Schritte erforderlich sind, um das Holz gegen diverse Umwelteinflüsse zu schützen, ist von Fall zu Fall verschieden. Brandschutz, Nässeschutz, Schutz vor Schädlingen und dem Holzwurm - diese Dinge sind elementar.

Bevor eine Schicht Lack, Farbe oder Isolierung auf dem Holz aufgebracht werden kann, ist es sehr wichtig, dass die Oberfläche vorher bearbeitet wird. Wenn Sie dies unterlassen, müssen Sie damit rechnen, dass das Ergebnis sehr zu wünschen übrig lassen wird und dass die Isolierung ihre Wirkung ganz oder teilweise verfehlt. Das Anrauen der Oberfläche ist nicht nur erforderlich, wenn das Holzhaus das erste Mal gestrichen wird, sondern auch zu einem späteren Zeitpunkt, wenn alte Farb- oder Lackreste entfernt werden sollen. 

Ist das Holz entsprechend vorbereitet, kann die neue Farbe viel besser aufgenommen werden. Machen Sie sich im Vorfeld genau kundig, was konkret erforderlich ist. Sie brauchen keinesfalls die Befürchtung zu haben, dass die chemische Belastung durch die Verwendung von modernen Farben zu hoch ist. Es ist in der heutigen Zeit eher das Gegenteil der Fall. Bei der Herstellung der Holzfarben sind strenge umweltpolitische Vorgaben zu beachten. Das Gleiche gilt auch für die verschiedenen Lacke, die beim Bestreichen von einem Holzhaus genutzt werden können.

Viele Personen möchten sich gern für ein Holzhaus entscheiden, schrecken aber vor dem vermeintlich hohen Pflegeaufwand zurück. Es ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen, dass Sie einen gewissen Pflegeaufwand betreiben müssen, damit Ihr Haus lange schön aussieht und das Holz frei von Schädlingen bleibt. Wenn Sie ein Eigenheim beziehen möchten und sich für ein Holzhaus entscheiden, wird dies sicherlich kein Problem sein. 

Erkundigen Sie sich im Vorfeld genau, in welchen Abständen ein neuer Anstrich empfehlenswert oder sogar zwingend notwendig ist. Anschließend bleibt es Ihnen selbst überlassen, ob Sie den Anstrich in Eigenregie übernehmen oder einen Fachmann beauftragen möchten. Nicht jede Farbe oder jeder Lack eignet sich für jedes Holz. Außerdem steht Ihnen immer eine größere Auswahl an Möglichkeiten zur Verfügung. Das ist einerseits ein Vorteil, kann aber auch ein Nachteil sein. Es fällt nicht immer leicht, eine Auswahl zu treffen. 

Die Pflege des Holzhauses umfasst mehr als nur die Renovierung in regelmäßigen Abständen. Im Idealfall behalten Sie Ihr Haus an jedem Tag im Auge und schauen genau nach, ob alles in Ordnung ist oder ob es kleine Mängel gibt. Sollte dies der Fall sein, ist es immer ratsam, zeitnah entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten. Ist erst einmal ein größerer Schaden entstehen, ist der Aufwand für die Renovierung, das Streichen und Pflegen oder gar die Sanierung des Holzhauses wesentlich größer.

Die Zahl der Farben ist sehr groß. Es gibt spezielle Holzfarben. Sie kommen auf dem Holz besonders gut zur Geltung. Darüber hinaus gibt es auch einige Farben, die universell einsetzbar sind. Sie können damit sowohl das Holz als auch einen anderen Rohstoff bestreichen. Beachten Sie in jedem Falle die Gebrauchsanweisung und verwenden Sie die richtige Menge. Möchten Sie verschiedene Farben miteinander vermischen, kommt es zudem darauf an, dass Sie das richtige Verhältnis auswählen. 

Es ist von zentraler Bedeutung, dass die Holzfarbe das Material komplett abdeckt. Eine Ausnahme bildet der farblose Lack. Hier kommt es in erster Linie darauf an, dass das Holz geschützt wird. Es gibt aber auch Farben, die die Schutzfunktion des Holzes übernehmen können, zumindest teilweise. In der Regel werden Sie allerdings nicht umhin kommen, mehrere Schichten nacheinander aufzutragen. Das kann natürlich nicht direkt hintereinander geschehen, denn zuerst muss die eine Schicht trocken sein, bevor Sie die nächste Schicht auftragen können. Das Ziel muss es immer sein, das Holzhaus umfassend gegen Schäden aller Art zu schützen. 

Natürlich sollen die ästhetischen Aspekte niemals vernachlässigt werden. Schließlich möchten Sie noch lange Freude an Ihrem Holzhaus haben und es nicht nur gegen schädliche Umwelteinflüsse schützen, sondern nach Ihrem persönlichen Geschmack gestalten. Dazu gehört es auch, dass Sie die Farbe oder die Farben wählen, die Ihrem Wunsch entsprechen. Richten Sie Ihr Holzhaus anschließend so ein, dass es zusammen mit der aufgetragenen Farbe ein harmonisches Gesamtbild ergibt.

HOLZARTEN

In einem Holzhaus werden verschiedene Holzarten verbaut. Dabei handelt es sich in der Regel um Konstruktionsvollholz, Brettschichtholz oder Massiv-Holz. Das Material für diese Holzarten stammt von verschiedenen Bäumen wie zum Beispiel der Fichte, der Tanne, der Kiefer, der Lärche oder der Douglasie. Grundsätzlich ist es sehr wichtig, dass das Holz stabil und flexibel genug ist, um als Grundlage für die Konstruktion eines Holzhauses zu dienen. Außerdem ist die Optik nicht zu vernachlässigen, denn nur, wenn das Holzhaus ein ansprechendes Äußeres aufweist, stimmt das Gesamtbild, was wiederum die Grundlage dafür ist, dass das Haus auf Dauer zu einem Ort wird, an dem sich alle Personen - sowohl die Bewohner als auch die Gäste - wohlfühlen. Im folgenden sollen die einzelnen Holzarten kurz vorgestellt und ihre wichtigsten Eigenschaften beschrieben werden.

Das Konstruktionsvollholz wird sehr häufig für ein Fertighaus oder ein anderes Holzhaus verwendet. Es besitzt verschiedene Eigenschaften, die dazu beitragen, dass das Holz belastbar und langlebig ist. Außerdem sind die Anforderungen, die an das Konstruktionsvollholz gestellt werden, sehr hoch und gesetzlich geregelt. So darf die maximale Feuchte dieses Holzes nur 18 Prozent betragen. Dadurch ist es weitestgehend gegen Schädlingsbefall, Verwitterung oder andere negative Einflüsse geschützt. Darüber hinaus gelten strenge Anforderungen an die Oberflächenqualität des Konstruktionsvollholzes. Konstruktionsvollholz wird zum Beispiel aus dem Holz der Fichte oder aus dem Holz der Tanne gewonnen und entsprechend weiter verarbeitet. Das Konstruktionsvollholz dient als Basis für ein modernes Fertighaus, das lange genutzt werden kann und zahlreichen Umwelt- oder Witterungseinflüssen widerstehen kann.

Das Brettschichtholz ist eine weitere Holzvariante, die bei der Fertigung eines Holzhauses eine zentrale Rolle spielt. In der Praxis findet es insbesondere dort seine Anwendung, wo Holzhäuser industriell gefertigt werden. Ein entscheidender Vorteil von dem Brettschichtholz ist es, dass es eine tragende Konstruktion besitzt. Sie besteht aus mindestens drei Fasern, die parallel verlaufen. Getrocknete Bretter sind miteinander verklebt. Eine andere Variante sind Brettlamellen, die in der Regel aus Nadelholz bestehen. Die Herstellung des Brettschichtholzes läuft in mehreren Schritten ab. Zuerst findet eine Feuchtigkeitssortierung des Ausgangsmaterials statt. Das ist sehr wichtig, denn es kommt in jedem Falle darauf an, dass das Holz, das als Material für ein Holzhaus dienen soll, niemals zu feucht ist. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass Schädlinge eindringen. Das fertige Brettschichtholz hat den Vorteil, dass durch den schichtweisen Aufbau eine Homogenisierung entsteht. Dadurch ist die Tragfähigkeit sehr hoch. Dies ist wiederum die Voraussetzung dafür, dass das Holz sehr formstabil ist. Außerdem ist es weitestgehend gegen die Bildung von Rissen resistent.

In vielen Fällen wird ein Holzhaus aus Massivholz gefertigt. Massivholz ist robust, fest und belastbar. Es besitzt die passenden Eigenschaften, um Witterungseinflüssen oder anderen Umwelteinflüssen stand halten zu können. In der Regel dient getrocknetes Nadelholz als Ausgangsmaterial für das Massivholz. Es wird mit Hilfe von Alustiften zu einer massiven und diffusionsoffenen Mauer zusammen geführt. Besonders hervorzuheben ist der hohe Dämmwert. Er überschreitet zum Teil sehr deutlich den Wert, der für normales Vollholz typisch ist. Ein Holzhaus, das aus Massivholz besteht, findet sich in vielen Regionen von Deutschland. Das kann zum Beispiel ein Haus im alpenländischen Stil im Süden oder ein Haus im skandinavischen Stil im Norden sein. Diese Häuser beeindrucken durch ihre Robustheit und ihre Stabilität. Sie strahlen Festigkeit, Gemütlichkeit und Ruhe aus. Das kommt nicht von ungefähr, denn Massivholz ist der ideale Werkstoff, um ein Haus zu fertigen, das robust und von langer Lebensdauer ist. Die Wärmedämmung spielt eine zentrale Rolle. Entsprechende Dämmstoffe werden in dem Haus verbaut. Das Ziel ist es, eine harmonische Einheit der Dämmstoffe mit der Holzkonstruktion zu erreichen. Im Winter trägt eine gute Wärmedämmung wesentlich dazu bei, dass Heizkosten gespart werden. Wärme kann länger im Inneren des Hauses gespeichert werden.

SCHALLSCHUTZ

Der Schall kann in einem Holzhaus auf verschiedenem Wege übertragen werden. Es muss zwischen dem Luftschall, dem Trittschall und dem Körperschall unterschieden werden. Während der Luftschall durch Gespräche und Musik entsteht, kommt der Körperschall oder der Trittschall durch Bewegungen in den Räumen zustande. Ähnlich wie in jedem anderen Haus ist es auch in einem Holzhaus sehr wichtig, dass geeignete Maßnahmen zur Schallbegrenzung und zum Schallschutz ergriffen werden. Das ist eine entscheidende Voraussetzung, um die Wohnqualität langfristig zu gewährleisten.

Gespräche oder Musik lösen in den Räumen Schallwellen aus. Diese Schallwellen werden auf die Wände und die Decken übertragen und von dort weiter geleitet. Hierbei wird vom Luftschall gesprochen. Davon zu unterscheiden ist der Körperschall oder der Trittschall. Beide Schallarten entstehen direkt an dem Ort, wo sie zustande kommen, also zum Beispiel auf dem Boden, wo eine Person entlang läuft. In der Regel wird der auf diese Weise erzeugte Trittschall oder Körperschall in Luftschall umgewandelt. Die Verbreitung finden auf ähnliche Weise statt, wie dies bei den Schallformen ist, die durch Gespräche oder Musik zustande kommen.

Grundsätzlich bietet ein Holzhaus gute Voraussetzungen, um einen Schallschutz einzurichten. Dies liegt insbesondere an dem mehrschichtigen Aufbau von Wänden und Decken. Dafür können von vornherein solche Material ausgewählt werden, die am besten passen. Das sollte bereits im Vorfeld oder während der Baumaßnahmen geschehen. Unter bestimmten Umständen lässt sich ein Schallschutz aber auch nachträglich einbauen oder ein bereits vorhandener Schallschutz verbessern. Dabei kommt es sowohl auf den Schutz der Wände, als auch auf den Schutz der Decken an. Dafür sind in der Regel zwei- oder mehrschichte Wand- und Deckenaufbauten am besten geeignet. 

Vor der Entscheidung für einen Schallschutz müssen bestimmte Vorüberlegungen getätigt werden. Dabei geht es darum, den Ist-Zustand zu erfassen und die Ziele festzulegen. Ein System, das einen wirksamen Schallschutz gewährleisten soll, besteht nicht nur aus einem, sondern aus mehreren Teilen, die harmonisch aufeinander abgestimmt werden. Außerdem muss das Schallschutzsystem sowohl an der Decke als auch an den Wänden eingerichtet werden. Dabei kommt es darauf an, Lücken oder Körperschallbrücken zu vermeiden. Das kann unter anderem durch den Aufbau von Holzdecken geschehen, die mit einer Trittschalldämmung versehen sind. Darüber hinaus bietet es sich in vielen Fällen an, Trocken- oder Nassestrich einzusetzen, um die Lücken zu schließen.

Der Schallschutz muss an der Außenwand beginnen und in die Innenbereiche eines Hauses ausgedehnt werden. Aus diesem Grunde muss ein besonderes Augenmerk auf die Gestaltung der Außenfassade gerichtet werden. Holzständer sorgen für eine gute Abschirmung der Innenräume des Hauses gegen den Lärm von außen. Massivholzwände stellen einen wirksamen Schutz gegen den Körperschall dar. Der Übergang von der Wand zur Geschossdecke ist ein ganz sensibler Ort. Hier wirkt sich die Bodenbeschaffenheit gravierend auf die Schalldämmwerte aus. Außerdem kommt es darauf an, einen guten Flankenübergang zu schaffen. Hierfür sind verschiedene Maßnahmen geeignet, wie zum Beispiel der Einbau von biegeweichen Vorsatzschalen. Außerdem kann es in vielen Fällen notwendig werden, elastische Anschlüsse oder einige Holzweichfaserplatten einzubauen. Darüber hinaus könnte bei einem Holzhaus eine Hanfdämmung als Schallschutz in Betracht gezogen werden. 

Wandaufbau 

Ein Holzhaus kann unterschiedlich aufgebaut sein. Es gibt fertige Bausätze, Häuser, die nur teilweise aus Holz bestehen und Holzhäuser, die durch eine rustikale Bauweise gekennzeichnet sind. Oftmals weisen die Holzhäuser Merkmale auf, die für die jeweilige Region typisch sind. Das ist zum Beispiel in den Alpen oder im Norden Deutschlands der Fall. Eine große Vielfalt zeichnet die Holzhäuser aus. Grundsätzlich kann zwischen dem Holzrahmenbau, dem Holzmassivbau und dem Blockbau unterschieden werden.

Typisch für den Holzrahmenbau ist die Holzständer Bauweise. Hier übernehmen Holzständer die Traglast des Holzrahmensystems. Die Konstruktion der Wand beruht auf der Verbindung von senkrechten Holzständern mit horizontalen Rahmen. Zwischen den Holzständern befindet sich eine Holzfaser Wärmedämmung. Sie erzeugt einen guten Dämmwert, sodass die Temperatur im Haus auch in der kalten Jahreszeit als angenehm empfunden werden kann. Im Sommer wird es nicht zu heiß. Als Material für das Holzhaus kann unter anderem die Gipskartonplatte, die Holzwerkplatte und die Holzfaserplatte verwendet werden. In der Regel erfolgt der Aufbau von innen nach außen. Es ist aber auch ein Aufbau von außen nach innen möglich. Hier werden Putzträgerplatten aus Holzfaser und mineralische Außenputze verwendet. Weitere Materialien, die in einem Holzhaus verarbeitet werden können sind Lehmbauplatten, Massivbauplatten, Holzständer mit Holzfaserdämmerung, Holzfaserplatten und Verschalungen. 

Holzhäuser, die in Massivbauweise gefertigt wurden, beeindrucken durch ihre natürliche Bauweise und ihre Rustikalität. Sie verbreiten eine Atmosphäre von Ruhe, Festigkeit und Gelassenheit. Das Material ist langlebig, witterungsbeständig und belastbar. Es werden unter anderem Wandscheiben aus Brettschichtholz und Brettstapelelemente verwendet. Obligatorisch ist nicht nur eine Wärmedämmung, sondern auch ein effektiver Schallschutz. Er schirmt die Räume im Inneren des Hauses gegen Geräusche von außen ab. Das Wohnen in einem Holzhaus wird als sehr angenehm empfunden. Das Raumklima ist ausgeglichen, denn im Winter ist es nicht zu kalt und im Sommer nicht zu warm. Das Holz ist aufgrund seiner besonderen Eigenschaften umfassend gegen Feuchtigkeit geschützt. Wird die Konstruktion des Hauses nicht von innen nach außen, sondern von außen nach innen durchgeführt, kommen Putzträgerplatten aus Holzfaser und mineralische Außenputze zum Einsatz, andernfalls werden Gipskartonplatten, Brettsperrholz, Holzfaserdämmungen und Verschalungen verwendet.

Beim Blockhausbau handelt es sich um die älteste und die traditionellste Form des Hausbaus. Das Holzhaus wird Blockbalken für Blockbalken hergestellt, wobei die einzelnen Blockbalken mit Nut und Feder befestigt werden. Die Blockbalken sind ausgesprochen belastbar und können selbst extremen Witterungsbedingungen und ständigen Temperaturschwankungen standhalten. Die statische Stabilität von einem Blockhaus wird durch die Befestigung der aufeinander gesetzten Balken an den Enden erreicht. Dazu werden Gegenbalken verwendet.

Vor- und Nachteile 

Ein Holzhaus hat zahlreiche Vorteile. Es kann entweder vollständig oder überwiegend aus Holz gefertigt sein. Der Holzanteil ist unterschiedlich hoch. Bei einem Blockhaus ist er am höchsten, denn es besteht zu 100 Prozent aus Holz. Anders sieht es bei einem Holzrahmen Haus aus. Hier ist lediglich der Rahmen aus Holz, der Rest des Hauses ist aus anderen Materialien gefertigt. Holz ist ein lebendiger Rohstoff, der die Möglichkeit hat, ständig nachzuwachsen. Aus diesem Grunde entscheiden sich viele Personen für ein Holzhaus, die Wert auf eine naturnahe Lebensweise legen.

Ein traditionelles Haus besteht in der Regel komplett oder zu großen Teilen aus Stein. Hier werden besondere Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit auf dem Grundstück gestellt. Das ist zwar auch bei einem Holzhaus der Fall. Es lässt sich aber in der Regel selbst auf schwierigen Bodenverhältnissen errichten. Außerdem ist das Holzhaus leichter als Stein. Oftmals gibt es sogar deutliche Unterschiede. Die Wände des Holzhauses sind ebenfalls dünner als die Wände von einem traditionellen Steinhaus. Aufgrund der Tatsache, dass viele Holzhäuser eine Wärmedämmung besitzen, verbrauchen Sie viel weniger Energie als Steinhäuser. Im Winter kann die Wärme lange gespeichert werden. Dies hat zur Folge, dass es in der Regel niemals zu kalt wird. Im Sommer ist es in den meisten Holzhäusern ebenfalls sehr angenehm. Die Belüftung ist gut und es kann nicht zu warm werden. 

Ein weiterer entscheidender Vorteil von einem Holzhaus sind die guten Isoliereigenschaften. Außerdem ist es sehr vorteilhaft für Allergiker, in einem Holzhaus zu wohnen, denn hier gibt es keinen Hausstaub, der zu Problemen führen kann. Im Haus herrscht in der Regel nicht nur ein natürliches, sondern auch ein sehr gesundes Klima, das von vielen Personen als angenehm empfunden wird.

Auch wenn die Vorteile überwiegen, sollte nicht verschwiegen werden, dass das Leben in einem Eigenheim aus Holz einige Nachteile haben kann. So positiv die Tatsache zu sehen ist, dass Holz ein in der Natur nachwachsender Rohstoff ist, so negativ wirkt sich dies in einigen Punkten aus. Das Holz, das für den Bau des Hauses verwendet wird, ist zahlreichen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Es ist zwar grundsätzlich belastbar und widerstandsfähig, dies hat jedoch seine Grenzen. Wird Holz nass, können sich sehr schnell Schimmelpilze bilden. Auch der Holzwurm hat leichten Zutritt. Hier ist es Sache der Hausbesitzer, darauf zu achten, dass das Haus regelmäßig gepflegt, auf Schäden überprüft und vorhandene Schäden rechtzeitig beseitigt werden. So ist gewährleistet, dass das Material Holz lange einsatzfähig ist. 

Da es sich beim Holz um einen lebendigen und natürlichen Rohstoff handelt, muss die Tatsache berücksichtigt werden, dass es sich in Bewegung befindet. Es ist sehr wichtig, dass sich am Haus genügend Ablaufleitungen für das Wasser befinden. Ansonsten kann sich das Wasser im Holz festsetzen und dort zu Schäden führen. Dies gilt es zu verhindern.

Diese Frage lässt sich nicht leicht beantworten. Es ist jedoch unübersehbar, dass sich gerade in den letzten Jahren viele Personen für das Wohnen in einem Haus entschieden haben, das entweder teilweise oder komplett aus Holz besteht. Es gibt traditionelle Massivholzhäuser, die schon von ihrer äußeren Erscheinung sehr beeindruckend sind. Sie besitzen eine lange Tradition in bestimmten Regionen wie zum Beispiel in Bayern oder in Skandinavien. Massivholzhäuser sind modern und traditionell zugleich. Besonders schnell lässt sich der Bau von einem Fertighaus aus Holz realisieren. Hier benötigen die Interessenten nur das passende Grundstück und schon kann es losgehen mit der Planung und mit dem Bau. 

Dennoch sollte die Entscheidung für oder gegen den Bau von einem Haus aus Holz niemals leichtfertig getroffen werden. Es erfordert immer eine gewisse Vorbereitung, das Abwägen der Vor- und Nachteile sowie die Prüfung der individuellen sowie der baulichen Voraussetzungen. Die Finanzierung will geregelt sein. Das gilt nicht nur für die Errichtung, sondern auch für einen späteren Zeitpunkt, wenn bauliche, energetische oder ästhetische Maßnahmen zur Modernisierung geplant sowie zeitnah in die Tat umgesetzt werden sollen. 

Lange Zeit waren viele Experten der Meinung, dass die Holzhäuser höheren Brandgefahren als andere Häuser ausgesetzt sind. Das ist jedoch nicht der Fall. Entsprechende Bedenken konnten widerlegt werden. Insgesamt kann festgehalten werden, dass die Vorteile von einem Holzhaus sicherlich überwiegen. Es ist einerseits sehr schnell zu errichten, andererseits aber auch mit einem gewissen Pflegeaufwand verbunden. Freunde der naturnahen Lebensweise kommen mit einem Haus, das aus Holz gefertigt wurde, auf jedem Fall auf ihre Kosten.

Pflege

Ein Holzhaus erfreut sich großer Beliebtheit. Dies gilt unabhängig davon, um welche Form des Holzhauses es sich handelt. Es gibt unter anderem Fertighäuser, Blockhäuser und Häuser, die nur aus einer Holzfassade bestehen. In den allermeisten Fällen wird hochwertiges und robustes Holz verarbeitet. Es trägt zu einem gesunden Raumklima bei und wird als sehr angenehm empfunden. Außerdem wird das Thema Umweltschutz groß geschrieben, denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Auch das ist ein Grund, warum sich immer mehr Personen für ein Holzhaus entscheiden.

Bevor die Wahl getroffen wird, ist es sehr wichtig, dass einige Faktoren beachtet werden. So sollten bereits während der Bauzeit verschiedene Maßnahmen in die Wege geleitet werden, um das Holzhaus zu pflegen und den Rohstoff gegen Verwitterung oder Verfall zu schützen. Außerdem lässt sich das Eindringen des Holzwurmes oder verschiedener Nager verhindern. Was im konkreten Fall zu tun ist, lässt sich nicht immer allgemeingültig beurteilen. Hier kommt es darauf an, welches Holz verwendet wird, wie groß das Haus ist und um welche Form es sich handelt. Ein Fertighaus oder ein Blockhaus braucht eine andere Pflege als ein Massivhaus oder ein Haus, das aus einer Holzfassade in Kombination mit anderen Materialien gefertigt wurde. Generell kann der Schutz und die Pflege von einem Holzhaus in verschiedene Bereiche unterteilt werden. Dabei handelt es sich um die Wärmedämmung, den technischen Holzschutz und den Feuchtigkeitsschutz.

Die Dämmung ist ein sehr wichtiges Thema, wenn es um die Pflege von einem Holzhaus geht. Das hat verschiedene Gründe. Wird das richtige Material zur Dämmung verwendet, trägt das zu einem guten Raumklima bei. Nicht zuletzt wird Holz vor Feuchtigkeit geschützt. Bei der Auswahl des geeigneten Materials für eine Dämmung ist mit Bedacht vorzugehen. Es muss zu der Holzart passen, die in dem Haus verarbeitet worden ist. Außerdem kommt es auf die richtige Menge an. Dann ist es in den Räumen des Hauses im Winter angenehm warm und wird im Sommer nicht zu heiß. Mit dem Aufbau des Hauses muss das passende Dämmmaterial verarbeitet werden. Das ist die Aufgabe der Firma, die für den Hausbau verantwortlich zeichnet.

Damit eine lange Haltbarkeit gewährleistet ist, kommt es darauf an, dass die Holzart für den jeweiligen Zweck geeignet ist. Chemischer Holzschutz wird nicht überall, sondern nur dort verwendet, wo es unbedingt notwendig ist. Physikalische und konstruktive Maßnahmen werden im Vorfeld getroffen.

Ist das Haus errichtet und wurden alle wichtigen Faktoren beim Aufbau beachtet, ist es damit noch nicht getan. Gerade ein Haus aus Holz, das aus einem natürlichen Rohstoff gefertigt wurde, ist zahlreichen Einflüssen ausgesetzt und bedarf einer regelmäßigen Pflege und Wartung. Dazu gehört unter anderem die Reinigung, das Auftragen von Holzschutzmitteln und das Streichen. Oberflächliche Verschmutzungen sowie organische Substanzen, die sich sehr leicht auf dem Holz absetzen können, müssen mit einem Besen oder einer Bürste gereinigt werden. Dabei kommt es darauf an, nicht nur die großen Flächen zu behandeln, sondern auch in die Ecken und die Winkel zu gehen. Darüber hinaus ist es dringend geboten, das Holz in regelmäßigen Abständen auf den Befall von Insekten oder Schimmel zu untersuchen. Nicht zu unterschätzen ist der natürliche Prozess der Verwitterung, der bei sämtlichen Holzhäusern zu beobachten ist.

Einige Holzarten haben die Möglichkeit, sich auf natürliche Art und Weise gegen den Prozess der Verwitterung zu wehren. Sie bilden eine silbergraue Patina. Das ist nicht immer der Fall und oftmals nicht ausreichend. Hier müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden wie zum Beispiel die Nutzung von Lasur oder das Überstreichen des Holzes mit Farbe oder Öl. Es gibt spezielle Anstriche, die das Eindringen von Schädlingen, von Feuchtigkeit und Wasser, von Pilzen, Mikroorganismen oder Pilzen verhindern können. Sie müssen auf die jeweilige Holzart abgestimmt und in der richtigen Menge verwendet werden.

 

Energiesparen 

Es gibt gute Gründe sich für ein Holzhaus zu entscheiden. Dabei spielt selbstverständlich das Thema Umweltschutz bei vielen Käufern eine wichtige Rolle. Neben dem Umweltschutz bei den Baumaterialien sollte aber auch der Energieverbrauch grundsätzlich in den Fokus rücken. Die Frage ist, wie sparsam im Energieverbrauch ein Holzhaus ist und wie Sie diese Werte gegebenenfalls noch beeinflussen können.

Grundsätzlich sind Holzhäuser in den meisten Fällen sogar sehr energieeffizient. Denn Holz besitzt einen hervorragenden Dämmwert und ist damit normalen Massivhäusern aus Stein sogar weit überlegen. Allerdings muss das Holz für diese Eigenschaften eine gewisse Dicke aufweisen. Das bedeutet, dass vor allem die immer beliebter werdenden Blockhäuser enorm energieeffizient sind und aus diesem Grund von den meisten Käufern erworben werden. Sie können also bereits bei der Bauplanung maßgeblich darüber entscheiden, wie energieeffizient Ihr neues Haus in Zukunft werden soll.

Holzhäuser können in vielen verschiedenen Bauformen gebaut werden. Welche Form gewählt wird, entscheidet häufig maßgeblich über die Energiebilanz der Gebäude. Massive Holzhäuser wie die immer moderner werdenden Blockhäuser beispielsweise können eine sehr gute Energiebilanz aufweisen, während Gebäude, bei denen nur die Rahmen aus massivem Holz bestehen, ohne eine zusätzliche Dämmung keine sonderlich guten Energiewerte aufweisen können. Es gilt also passend zum gewählten Baustil die eventuell gewünschte Dämmung anzupassen und somit für die positive Energiebilanz zu sorgen.

Der große Vorteil ist, dass moderne Holzhäuser, welche in massiver Bauweise gefertigt werden, in der Regel kaum zusätzliche Dämmung benötigen. Da der Werkstoff Holz über sehr gute Dämmwerte verfügt und die Außenwände in der Regel entsprechend dick sind, liegt der Wärmeverlust bei diesen Gebäuden grundsätzlich bereits sehr niedrig. Es kommt vor allem auf die Verarbeitungsqualität der Holzhäuser an, ob eine weitere Dämmung überhaupt notwendig ist. Wenn Sie sich für ein massives Blockhaus entschieden haben, so bleibt ein solches Gebäude im Winter auch ohne Dämmung angenehm warm und hält im Sommer die größte Hitze fern. 

 

Vor allem bei älteren und gebrauchten Immobilien kann es notwendig werden, das Holzhaus auch nachträglich noch zu dämmen. Allerdings sollten Sie sich vorher darüber informieren, wo die aktuellen Schwachstellen der Immobilie liegen. Denn vor allem ältere Gebäude haben häufig ein Problem mit der allgemeinen Dämmung. Gibt es bereits Feuchtigkeitsschäden oder zieht es im Haus aufgrund der falschen Bauweise, müssen diese Probleme vor der eigentlichen Dämmung in Angriff genommen werden. Denn Baufehler sind bei älteren Holzhäusern sehr häufig zu finden und können auch mit einer gezielten Nachdämmung nicht einfach behoben werden. Oftmals sind also zunächst einmal Sanierungsarbeiten fällig, ehe mit der Dämmung der Gebäude begonnen werden kann. Hier empfiehlt es sich mit einem Bausachverständigen das Haus zu prüfen und den gesamten Energieverlust des Hauses umfassend zu dokumentieren.

Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit sowohl von Innen als auch von Außen ein Haus zu dämmen. Welche Variante Sie wählen, hängt maßgeblich vom Aufbau des Hauses, aber auch von dessen Bauweise ab. Klassische Holzhäuser im Blockbohlen-Stil werden oftmals von außen so natürlich wie möglich belassen. Hier kann es tatsächlich sinnvoll sein, lieber im Innenraum zu dämmen, auch wenn dadurch die Wohnfläche schrumpft. Ist das Haus allerdings von außen verkleidet und somit überhaupt nicht mehr als Holzhaus zu erkennen, können Sie selbstverständlich auch ganz klassisch von außen dämmen. Wichtig ist, dass Sie vorher genau prüfen, ob eine Dämmung notwendig ist und ob es Gründe gibt, welche gegen eine Dämmung sprechen könnten.

Selbstverständlich sind Sie nicht darauf angewiesen, dass der Energieverbrauch einzig und allein durch die Dämmung des Hauses und durch die guten Dämmwerte des Holzes bestimmt wird. Denn Sie können auch aktiv bei der Planung des Hauses und der Einrichtung den Energieverbrauch weiterhin senken. Wir haben für Sie verschiedene Möglichkeiten zusammengefasst, welche ebenfalls dazu beitragen können, das Haus besonders sparsam und somit ökologisch zu gestalten. Als angenehmer Nebeneffekt profitieren Sie langfristig auch finanziell von diesen Entscheidungen, da der niedrige Energieverbrauch in Ihrem Holzhaus selbstverständlich auch die Energiekosten nachhaltig sinken lässt. So sparen Sie Monat für Monat bares Geld, was zur Attraktivität vieler Holzhäuser zusätzlich beiträgt.

Wenn Sie mit Ihrem Holzhaus effektiv die Fensterflächen auch zum Energiesparen nutzen möchten, sollten Sie unter anderem an die Ausrichtung des Hauses und die Ausrichtung der Fenster denken. Denn die Nordseite wird bei einem Haus in der Regel kaum von der Sonne berührt und ist dementsprechend im Winter besonders kalt. Hier können kleine Fensterflächen den Energieverlust bereits minimieren. Anders sieht es auf der Südseite des Hauses aus. Sind hier große Fensterflächen verbaut, kann die im Winter tief stehende Sonne die Räume sehr lange erhellen. Dies bietet nicht nur eine angenehme Atmosphäre, sondern auch den Vorteil, dass sich die Räume durch die Sonne aufheizen und Sie somit weniger Heizenergie verbrauchen. Wenn Sie diese Punkte beispielsweise bei der Bauplanung direkt berücksichtigen, wird das Energiesparen im Holzhaus nochmals deutlich einfacher.

Auch bei der Auswahl der Fenster sollten Sie nicht zu sparsam sein. Denn wenn Ihr Gebäude bereits aufgrund der Bausubstanz enorm sparsam ist, sollten Sie dies durch die gezielte Fensterauswahl ergänzen. Moderne und sparsame Fenster mit Mehrfachverglasung sorgen nicht nur für einen äußerst geringen Wärmeverlust, sondern überzeugen zudem auch durch den guten Schallschutz. Somit profitieren Sie gleich mehrfach durch die Wahl einer solchen Verglasung. Wir raten zudem, bei Holzhäusern Fenster mit Holzrahmen zu wählen, um ein einheitliches Bild zu erreichen und zugleich von den guten Dämmeigenschaften des Holzes zu profitieren. Je nachdem, wie Sie die Außenfassade gestalten, kann allerdings auch die Kombination aus Aluminium und Holz für den perfekten Anblick sorgen und zugleich den Pflegeaufwand minimieren.

So sparsam Holzhäuser auch sein mögen, gerade aus diesem Grund eignen sich diese Gebäude hervorragend, um auch im Bereich Heizung und Energiegewinnung auf moderne und sparsame Lösungen zu setzen. Wenn Sie sich für eine Immobilie in Holzbauweise entschieden haben, sollten Sie genau überlegen, wie Sie die verschiedenen Systeme optimal miteinander kombinieren. So profitieren Sie aufgrund der sehr guten Dämmung beispielsweise besonders stark von Flächenheizungen, welche aufgrund der geringen Vorlauftemperatur mit viel weniger Energie betrieben werden können. Das verbessert nicht nur allgemein den ökologischen Fußabdruck, sondern sorgt zusätzlich für alltägliche Ersparnisse, welche sich auf Dauer finanziell deutlich bemerkbar machen.

 Eine gute Möglichkeit die Energieeffizienz im Holzhaus zu unterstreichen, ist der Einsatz von gezielten Belüftungssystemen. Diese sorgen nicht nur dafür, dass im Innern des Hauses in allen Räumen ein regelmäßiger Luftaustausch stattfindet, sondern können zudem mit einer Wärmerückgewinnung gekoppelt werden. Das bedeutet, dass die Wärme der Abluft genutzt wird, um die angesaugte, frische Luft wieder zu erwärmen, ehe diese in die Innenräume geleitet wird. Ein enormer Vorteil, welcher den Charakter des Holzhauses nochmals zusätzlich unterstreicht und dessen Energiewerte nochmals zusätzlich verbessert.

Aufgrund der sehr guten Energieeffizienz bei gut gebauten Holzhäusern profitieren Sie enorm von sparsamen und daran angepassten Heizungssystemen. Ein Holzhaus eignet sich beispielsweise sehr gut für Erdwärme-Heizungen, welche beispielsweise durch eine entsprechend dimensionierte Solaranlage ergänzt wird. Somit senken Sie nicht nur nachhaltig den Energieverbrauch Ihres Holzhauses, sondern sparen zudem auf lange Sicht bares Geld. Die guten Dämmwerte beim Holzhaus erlauben es, mit nur wenig Energieeinsatz auch im tiefsten Winter eine angenehme Wärme zu genießen.

Sanieren

Ein Holzhaus erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Personen aller Altersgruppen. Dies hat seine Gründe, denn Holz ist ein natürlicher Rohstoff, der sich gut in einem Haus verarbeiten lässt. Gegenüber einem Haus aus Stein hat ein Holzhaus zahlreiche Vorteile. Es ist relativ schnell erbaut und bezugsfertig. Wer bereits seit längerer Zeit ein Holzhaus bewohnt, hat nicht selten den Wunsch, das Innere und das Äußere des Hauses zu modernisieren. Dabei sind verschiedene Schritte erforderlich.

Zuerst sollte sich der zukünftige Bauherr darüber klar werden, ob es Veränderungen am Bauwerk, optische Veränderungen oder eine Kombination aus beidem geben soll. Oftmals wird letzteres der Fall sein. Neben rein baulichen Sanierungsmaßnahmen gibt es zahlreiche energetische Maßnahmen, die für ein modernes Holzhaus sinnvoll sind. Dabei kann es sich zum Beispiel um den Einbau der Wärmedämmung oder einer Schallisolierung, das Abdichten von Fenstern und Türen oder das Erneuern derselben handeln.

Unter diese Rubrik fallen alle Maßnahmen, die das stützende Gebälk, die Balkenverbindungen, die Verzapfungen und Verschraubungen untereinander sowie die statische Belastbarkeit betreffen. Es ist von elementarer Bedeutung, dass das Haus belastbar genug ist, um seinen festen Stand zu bewahren. Ist das nicht gegeben, sind alle anderen Maßnahmen nachrangig. Je nachdem, wie lange das Haus bereits steht und wie groß die vorhandenen Mängel sind, müssen mehr oder weniger umfangreiche Sanierungsarbeiten stattfinden. Es ist die Aufgabe eines Experten, den konkreten Sanierungsbedarf zu ermitteln. 

Balkenverbindungen oder stützende Gebälke müssen bei schweren Schäden komplett ausgetauscht werden. Bei kleineren Veränderungen genügt es in der Regel, wenn sie repariert werden. Absplitterungen oder Unebenheiten müssen abgetragen, undichte Stellen ausgebessert und Ersatzteile eingesetzt werden. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig und richten sich sowohl nach der Art und dem Umfang der Schäden als auch nach dem Typ und der Form des Hauses. Besondere Anforderungen werden an die Sanierung des Dachstuhls gestellt. Gerade bei älteren Häusern kann es Sinn machen, das Dach komplett zu sanieren und neu aufzubauen. Auf diese Weise lässt sich neuer Platz schaffen.

 

Bauliche Maßnahmen an der Grundsubstanz des Hauses stellen die Basis dar. Ist an diesem Punkt alles in Ordnung, kann über weitere Maßnahmen nachgedacht werden. Dazu zählen insbesondere energetische Modernisierungen oder ökologische Maßnahmen. Bei Holz handelt es sich um einen nachwachsenden Rohstoff, der eine naturnahe Lebensweise ermöglicht. Aus diesem Grunde liegt es nahe, ein besonderes Augenmerk auf die Ökologie zu werfen. Die Wärmedämmung spielt in diesem Zusammenhang eine ganz besondere Rolle. Ist sie nicht bereits vorhanden, empfiehlt es sich dringend, darüber nachzudenken. Darüber hinaus bestehen zahlreiche Möglichkeiten, die Wärmedämmung von einem Holzhaus nachzurüsten und auf den aktuellsten Stand zu bringen. Dazu werden spezielle Materialien verwendet, die in das Bauwerk integriert werden müssen. Eine Wärmedämmung kann dafür sorgen, dass in einem Holzhaus immer angenehme Temperaturverhältnisse herrschen. Das bedeutet, dass es im Winter nicht zu kalt und im Sommer nicht zu warm wird. 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Schallschutz. Ähnlich wie in vielen anderen Häusern oder Wohnungen wird Schall auf vielfältige Art und Weise übertragen. Hier sollte entsprechend gegengesteuert werden. Ein sehr wichtiger Faktor in diesem Zusammenhang ist die Mehrschaligkeit. Das bedeutet, dass zwischen dem Trägerholz und der Verkleidung verschiedene Schichten eingebaut werden müssen. Darüber hinaus ist es in vielen Fällen aus Brandschutzgründen erforderlich, Innenverkleidungen aus entzündungshemmenden Materialien anzubringen.

 

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Energiekosten zu senken. Fenster und Türen müssen dicht und aus geeigneten Materialien gefertigt sein. Das Gleiche gilt für das Dach und die Außenwände. Nicht zuletzt stehen in vielen Fällen Modernisierungen der Heizungsanlagen und der Lüftung an. Optische und ästhetische Aspekte spielen eine sehr wichtige Rolle. Sie tragen entscheidend dazu bei, dass sich die Bewohner und die Gäste in einem Haus wohl fühlen. Natürlich ist es von entscheidender Bedeutung, dass zuerst die Statik und die Energiebilanz stimmt. Die farbliche und die ästhetische Gestaltung ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, ein Holzhaus zu modernisieren und sowohl die technische als auch die energetische Ausrüstung auf den neuesten Stand zu bringen. Es hängt vom Alter sowie dem baulichen Zustand des Hauses ab, welche Maßnahmen im konkreten Fall sinnvoll sind. Insgesamt ist es immer zu empfehlen, auf allen Ebenen anzusetzen. Das Haus kann in einem neuen Glanz erstrahlen, seine Funktion erfüllen und zu einem Ort der Lebensfreude, Ruhe und Geborgenheit werden.

 

Versicherung

Genau so wie jedes andere Haus muss ein Holzhaus gegen verschiedene Gefahren abgesichert werden. Holz ist ein Rohstoff, der vergleichsweise leicht brennen kann. Das hat dazu geführt, dass viele Experten davon ausgingen, dass das auch bei einem Holzhaus der Fall ist, was sich zum Glück nicht bestätigt hat. Das Risiko ist bei einem Haus aus Holz und bei einem Haus aus Stein in etwa gleich groß. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe von weiteren Gefahren, denen ein Holzhaus ausgesetzt ist. Aus diesem Grunde ist es zwingend erforderlich, für ein Holzhaus eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen. Das gilt für den Fall, dass das Haus bereits fertigt gebaut ist. Während der Bauphase ist unter anderem eine Bauherrenhaftpflicht und eine Bauleistungsversicherung erforderlich.

Das Angebot an Versicherungen und Tarifen ist sehr groß. Aus diesem Grunde fällt es alles andere als leicht, den Überblick zu behalten. Eine Versicherung mit dem gleichen Leistungsspektrum kann teuer oder preiswert sein, je nachdem, wie die Konditionen der Anbieter sind. Im Internet gibt es verschiedene gute Vergleichsportale, die es den Interessenten ermöglichen, sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen und das richtige Angebot auszuwählen. In der Regel ist es problemlos möglich, den Versicherungsvertrag online abzuschließen oder zumindest online alle Unterlagen anzufordern. Über das genaue Vorgehen werden die Interessenten informiert, die sich für ein bestimmtes Angebot entschieden haben oder die sich noch in ihrem Entscheidungsprozess befinden.

 

Ein absolutes Muss ist eine Gebäudeversicherung. Der Sinn und Zweck davon ist in etwa vergleichbar mit der Hausratversicherung für eine Wohnung. Die Hausratversicherung greift jedoch bei einem Eigenheim nicht. Hier tritt die Wohngebäudeversicherung an die entsprechende Stelle. Sie sichert den Hausrat und das Gebäude gegen verschiedene Risiken ab. Dazu gehören Brände ebenso wie Wasser, Einbrüche, Diebstahl, Vandalismus oder andere Schäden. Über den genauen Umfang und die Höhe der Versicherungsleistungen werden die Kunden informiert. Es gibt nicht nur Unterschiede bezüglich der eingeschlossenen Leistungen, sondern auch bezüglich der Höhe der Leistungen, die im Ernstfall zu zahlen sind. Wer ein Holzhaus gegen diverse Risiken absichern möchte, tut gut daran, die Versicherungssumme nicht zu knapp zu wählen. Andernfalls muss er alle Kosten, die die Versicherungssumme übersteigen, im Schadensfall aus eigener Tasche zahlen. Das kann sehr teuer werden. 

Bei einer Gebäudeversicherung spielt es in der Regel nur eine untergeordnete Rolle, welcher Haustyp abgesichert werden soll. Die Versicherer haben spezielle Bauartklassen konzipiert. Zu einem früheren Zeitpunkt war es üblich, dass ein Holzhaus mit einem erhöhten Feuerrisiko belegt worden ist. Das ist heute nicht mehr der Fall. Entscheidend für die Höhe des Versicherungsbeitrages sind der Standort des Hauses, das Baujahr, die Zahl der Kubikmeter des umgebauten Raumes sowie eventuell weitere Faktoren. Wer einen Vergleich durchführt und in Ruhe überlegt, bevor er einen Versicherungsvertrag unterzeichnet, kann viel Geld sparen. Es ist sehr wichtig, dass die Gebäudeversicherung maximale Leistungen erbringt, die dem Wiederherstellungswert des Holzhauses entsprechen, unabhängig davon, von welcher Schadensart das Haus betroffen ist. Ansonsten sind die Kosten nicht gedeckt. Das gilt es zu vermeiden.

 

Ist das Holzhaus noch im Bau, greift die Wohngebäudeversicherung nicht. Dann obliegt es dem Bauherren, eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abzuschließen. Auch hier gilt es, aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Angeboten das Richtige auszuwählen. Ein Online Versicherungsvergleich kann Klarheit verschaffen, welche Versicherungsgesellschaften eine Bauherrenhaftpflicht zu welchen Konditionen anbieten. Die Bauherrenhaftpflicht soll alle Schäden abdecken, die auf der Baustelle anderen zugefügt werden können. Das sind sehr unterschiedliche Schäden. Grundsätzlich kann eine Einteilung in Personenschäden und Sachschäden vorgenommen werden. Es ist sehr wichtig, auf eine ausreichende Höhe der Versicherung zu achten.

Gerade bei Personenschäden ist das elementar. Hier kann es sehr schnell passieren, dass die Schadenshöhe in den sechs- bis siebenstelligen Eurobereich gelangt. Erleidet eine Person einen Unfall und wird dadurch berufsunfähig, muss der Bauherr ohne eine ausreichende Bauherrenhaftpflicht alle Kosten aus eigener Tasche bezahlen. Ist die Versicherungssumme zu niedrig, muss er die Summe selbst zahlen, die nicht durch die Versicherung abgedeckt ist. Ist der Bau beendet und das Holzhaus bezugsfertig, hat die Bauherrenhaftpflicht ihren Zweck erfüllt. Nun gilt es, eine geeignete Wohngebäudeversicherung abzuschließen.

Ähnlich wie die Bauherrenhaftpflicht ist die Bauleistungsversicherung während der Bauphase ein Muss. Sie deckt die Schäden ab, die in dem Haus, das sich noch im Bau befindet entstehen können, seien dies Schäden durch Wasser, Feuer, Witterungseinflüsse oder andere unvorhergesehene Ereignisse. Auch hier gilt es, dass es diverse Angebote gibt, die auf einem Online Versicherungsportal verglichen werden können.

 

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