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Die Preise für ein schlüsselfertiges Blockhaus hängen von der Größe, Ausstattung und Art des Hauses ab. Am teuersten sind Naturstammhäuser. Bei diesem Typ Blockhaus bestehen die Wände aus Baumstämmen ohne Rinde, die an der Ober- und Unterkante abgeflacht sind. Die Rohbaukosten für ein Naturstammhaus belaufen sich auf 960 bis 1.700 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. In der schlüsselfertigen Variante sind zwischen 1.200 und 1.900 Euro pro Quadratmeter zu zahlen. 

Wählt der Bauherr ein Blockhaus aus zugeschnittenem und vorbehandeltem Holz, fallen die Kosten rund 20 Prozent geringer aus. Daraus ergibt sich ein Quadratmeterpreis für den Rohbau von 768 bis 1.360 Euro und für das schlüsselfertige Haus von 960 bis 1.520 Euro. Noch günstiger sind Blockhäuser in Fertigbauweise. Sie sind weitgehend vormontiert und müssen am Bauplatz nur noch zusammengesetzt werden. Die Kosten belaufen sich für ein schlüsselfertiges Haus auf 750 bis 1.250 Euro pro Quadratmeter. Wer die Gestaltung des Innenraumes selber übernimmt, kann noch einmal den Preis nach unten drücken. Für ein solches Blockhaus als Ausbauhaus sollte sich nur entscheiden, wer über umfassende handwerkliche Erfahrung verfügt. 

Bei der entsprechenden Wahl der Fenster und Türen ist es möglich, ein Blockhaus zu finden, dass den Vorgaben für den Effizienzhaus-Standards KfW 40 oder KfW 55 entspricht. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährt für diese Häuser zinsvergünstigte Kredite.

 

Ursprünglich galt die Blockhausbauweise als besonders günstige Bauweise. Die hohe Qualität der neuen Blockhaus-Generationen und die erhöhten Ansprüche an Langlebigkeit, Wärme- und Schallschutz und Stabilität führten jedoch zu einem Anstieg der Preise. Die Baukosten eines Blockhauses unterscheiden sich kaum mehr von denen eines Fertighauses oder eines Massivhauses. Die Baupreise stehen im Zusammenhang mit der Größe des Hauses, der genauen Bauweise und der Ausstattung. Durchschnittlich ist mit Kosten von etwa 1.200 bis 1.800 Euro pro Quadratmeter zu rechnen. Die Preise können allerdings je nach Ausstattungsdetails erheblich darunter oder darüber liegen. 

Naturstammhäuser gehören zu den teuersten Holzhäusern. Blockhäuser in Fertigbauweise sind meist preisgünstiger. Wer sich möglichst günstig ein Blockhaus bauen möchte, kann sich nach einigen Grundregeln richten. Zur Verteuerung tragen Galerien bis unters Dach, überhohe Decken sowie Erker und Gauben bei. Einfache und gerade Linien stehen für eine günstigere Bauweise. Die Ausgestaltung von Küche und Bad, die Materialien für Böden und Wände und die Ausstattung von Heizung und Elektrik beeinflussen ebenfalls die Kosten.

Es hängt von diversen Kriterien ab, wie viel ein Blockhaus insgesamt kostet. Ein wichtiges Kriterium sind zum Beispiel Größe und Bauweise des Hauses. In der Regel ist das Haus umso teurer, je größer es ist. Ein kleines Gartenhaus im Blockhausstil ist damit sehr viel günstiger als ein entsprechendes Wohnhaus. Auch die verwendeten Materialien spielen eine Rolle. Entscheiden Sie sich für hochwertige Hölzer, die zunächst einen Import verlangen, müssen Sie oft mehr Geld investieren als bei heimischen Holzarten. Auch die unbehandelten Naturstämme zeichnen sich durch höhere Preise aus, weil es sich um besonders widerstandsfähiges Holz handelt. 

Darüber hinaus ist die Ausstattung ein Kriterium, bei dem Sie viel Geld sparen können. Kümmern Sie sich eigenständig um die Innenausstattung, müssen Sie kein Fachpersonal dafür bezahlen. Ist Ihnen ein schlüsselfertiges Haus den Aufpreis wert, sparen Sie sich hingegen viel Zeit und können sich sicher sein, dass alles fachlich korrekt umgesetzt wird. Die Gesamtkosten setzen sich vor allem aus den Material- und Transportkosten sowie den Arbeitsstunden aller beteiligten Arbeitskräfte zusammen. Ein Blockhaus mit rund 80 Quadratmetern Wohnfläche erhalten Sie ab 60.000 Euro. Nach oben gibt es kaum Grenzen.

 

So vielfältig die Bauweisen eines Blockhauses sind, so stark unterscheiden sich auch die möglichen Kosten, die beim Bau auf Sie zukommen. Wie komplex soll Ihr Modell sein? Können Sie sich mit einem einzigen Raum zufriedengeben, der rechteckig oder quadratisch geschnitten ist und nicht mehr als vier Ecken aufweist? Dann sind die Gesamtkosten deutlich niedriger, als würden Sie einen komplexen Grundriss mit zahlreichen Winkeln und Wänden bevorzugen. Auch die Anzahl der Fenster und Türen ist entscheidend, denn solche Ausschnitte erfordern zusätzlichen Arbeitsaufwand. 

Ein Blockhaus zeichnet sich zudem durch seine Konstruktion aus massiven Stämmen aus, die charakteristisch ist. Doch nicht alle Gebäudeteile müssen aus den teuren Stämmen hergestellt werden. Vor allem im Bereich des Dachs und der Decke können Sie sich auch für günstigeres Konstruktionsvollholz entscheiden. Außerdem haben Sie die Wahl, Ihre teuren Naturstämme durch Halbstämme zu ersetzen, wodurch Sie nur das halbe Material benötigen. Auch diese Entscheidung kann Ihnen viel Geld sparen. Doch wie teuer kann der Bau eines Blockhauses sein? Pro Quadratmeter Grundfläche sollten Sie mit Mindestkosten von 650 Euro rechnen, wobei es sich dabei um den günstigsten Preis ohne Innenausbau handelt. Je nach Ausstattung und Material kann sich der Betrag vervielfachen.

 

Für ein Blockhaus werden faserdichte Holzarten verwendet. Die Qualität von Bauholz ist wichtig! Zur besten Güteklasse gehören feinastige, geradlinige und vollholzige Naturstämme. Heimische Nadelhölzer wie Douglasie und Fichte, Lärche und Kiefer besitzen einen hohen Dämmwert und eine gute Witterungsbeständigkeit. Im süddeutschen Raum bevorzugen Holzhaushersteller Tanne aus dem Alpenvorland oder dem Schwarzwald. Ihre langsame Entwicklung bringt gleichmäßig gewachsenes Holz für ein Blockhaus hervor. Besonders weich und günstig ist Fichte. Unter allen geeigneten Holzarten für die Massivbauweise wächst Fichte am schnellsten. Harzreicher als Tanne, wird es zur Fertigung von Leimholzbalken verarbeitet. 

Im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis fällt die Wahl auch auf Kiefer. Der aromatisch duftende Baustoff zeichnet sich durch erkennbare Maserung und oberflächliche Rissbildung aus. Lärche wirkt im Blockhaus noch rustikaler. Die optisch deutlichen Trocknungsrisse verlaufen überwiegend parallel zur Holzfaser. Auf Statik und Dämmwert hat die effektvolle Oberfläche keinerlei Auswirkungen. Für tragende Konstruktionen ist Douglasie zugelassen. In Feuchträumen findet das Naturmaterial ohne chemischen Holzschutz Verwendung. Im Blockhaus gewinnt Polarkiefer als Holzart zunehmend an Bedeutung. Aus der Familie der nordamerikanischen Zypressengewächse stammt die Riesen-Thuja. Indianer schätzen den Baum wegen seiner heilenden Kräfte. Das Importholz weist eine gute Resistenz gegen Pilzbefall auf. Es ist formstabil und fugenfest. Red Zeder zählt zum Bauholz der Spitzenklasse.

 

Ein Blockhaus kann man auf unterschiedliche Weise bauen. Heutzutage werden üblicherweise Bausätze gekauft, die dann nach Anleitung zusammengesetzt werden. Beim Bau eines Blockhauses können Bauherren zwischen drei Varianten wählen: 

Das einschalige Haus besteht aus Rundstämmen oder Vierkanthölzern, die in Zimmermannsmanier verbunden werden. Die Stämme müssen eine Mindeststärke aufweisen, durch den hohen Bedarf an Vollholz sind solche Häuser teurer. Das Naturstammhaus wurde ursprünglich in Kanada oder Finnland aus ganzen Baumstämmen gebaut. Es wird auch heute noch aus ganzen Holzstämmen errichtet. Die Holzstämme werden an der Baustelle zusammengesetzt und die Fugen durch ein synthetisches Material, Wolle oder Moos abgedichtet. Für den Bau ist viel Fachwissen erforderlich. 

Das zweischalige Blockhaus hat doppelte Wände mit einer Innen- und Außendämmung. Zweischalige Blockhäuser werden schlüsselfertig oder als Bausatz mit vorgefertigten, zugesägten und nummerierten Blockbalken angeboten. Die industriell vorgefertigten Blockhaus-Bausätze sind mit speziellen Profilen ausgestattet, die eine einfache Verbindung ermöglichen. Die Balken werden an der Baustelle nach Anleitung zusammengesetzt. Ein Blockhaus selber zu bauen, ist möglich, allerdings werden üblicherweise nur Gartenhäuser oder Ferienhäuser von Laien selber aus einem Bausatz zusammengesetzt. Um ein mehrstöckiges, wärmeisoliertes Wohnhaus zu bauen, braucht es deutlich mehr Erfahrung.

Grundlage für den Bau eines Blockhauses sind Rundstämme, die Holzart ist hierbei durchaus relevant. Die Stämme müssen nicht nur groß genug, sondern sollten auch witterungsbeständig sein. Kiefer, Zypresse und Douglasie sind besonders robust, aber auch die heimische Kiefer besitzt eine Lebensdauer von rund 100 Jahren. Bedingung dafür ist natürlich, dass das getrocknete Holz behandelt wird, um gegen Parasiten und Pilzbefall resistent zu sein. 

Das Fundament beim Blockhaus ist vergleichbar mit anderen Bauarten, bei moderneren Bauten können etwa Hohlblöcke aus Styropor oder vorgefertigte Platten zum Einsatz kommen, ganz klassisch aber ist die Stelzenmethode. Nach dem Fundament wird das Grundgerüst aus den vertikal ausgerichteten Stämmen errichtet, an dem die Wände anliegen. Wichtig für den Aufbau der Wände ist eine absolut waagerechte Ausrichtung aller Stämme, diese werden vorrangig durch ihr Eigengewicht gehalten. Das Abflachen der Stämme ist wichtig, damit diese viel Auflagefläche für die Dämmung haben. Neben modernen Materialien können auch natürliche Dämmstoffe wie Schafwolle genutzt werden. 

Erst nachdem die Wände stehen, werden Aussparungen für Fenster und Türen ausgesägt und diese eingebaut. Im letzten Schritt wird dann das Dach aufgesetzt, traditionell gehört das Spitzdach zum Blockhaus und fügt sich stilistisch perfekt ein. Dass das Blockhaus sich wieder so hoher Beliebtheit erfreut, liegt nicht nur am zeitlosen Holzstil, sondern auch an immer besseren Abbundtechniken.

Ein Blockhaus besteht aus massivem Holz. Die tragende Konstruktion bilden waagerecht aufeinandergelegte Blockbalken. Sie sind geschält und unbehauen. Dabei wird zwischen Rundbalken und Vierkantbalken unterschieden. Für ein Wohnhaus werden auch verleimte Kantholzbalken verwendet. Die Balkenstärke beträgt mehr als 240 Millimeter. Passgenau wird jede Blockbohle für ein Naturstammhaus gefertigt. Dieses Blockhaus kommt dank Dämmung mit der Hälfte an Balkenstärke aus. Außenwände ohne Dämmstoff werden als einschalig bezeichnet. Zweischalige Wandelemente sind innen oder außen gedämmt. Jedes Haus in Blockbauweise weist ein bestimmtes Setzungsverhalten auf. Wie stark sich ein Gebäude senkt, hängt von der Feuchtigkeit des Holzes und der Verarbeitung der Balken ab. 

Vom Alpenraum bis nach Skandinavien erfreut sich das Wohnen im Blockhaus großer Beliebtheit. Ursprünglich stammt die Massivholzbauweise mit rustikalem Charme aus Nordamerika. Die heutige Bautechnik mit anspruchsvoller Eckverkämmung lässt mehr Vielfalt in der Gestaltung zeitgemäßer Wohnhäuser zu. Der Aufbau von handwerklich gefertigten Blockhäusern gehört in die Hände von Fachleuten. Das Blockhaus als Bausatzhaus oder Ausbauhaus aus industrieller Herstellung kann ein erfahrener Bauherr in Eigenleistung errichten. Bei schlüsselfertigen Bauten reduziert sich die Bauzeit. Von der Vollmontage bis zur Übergabe sind alle Arbeiten und Materialien inbegriffen. Je nach Vertrag können während der Bauphase bestimmte Arbeiten eigenständig erbracht oder bevorzugte Materialien ergänzt werden.

Ein Blockhaus besteht erstens aus Holz und zeichnet sich zweitens durch seine einzigartige Konstruktion aus. Hersteller schichten rohe Baumstämme oder lange und bearbeitete Baumteile für die Außenwände übereinander. Heutzutage verwenden sie meist Nadelhölzer, aufgrund optimaler Eigenschaften erfreut sich Polarkieferholz großer Beliebtheit. Mittlerweile werden die meisten dieser Gebäude industriell sowie standardisiert gefertigt und als Fertighäuser verkauft. Für Fertighäuser sprechen die niedrige Kosten, individuell erbaute Gebäude sind dagegen einzigartig. 

Mit einem Blockhaus sichern sich Besitzer mehrere Vorteile. Bei Holz handelt es sich um einen natürlichen und nachwachsenden Rohstoff, Bauherren und Käufer entscheiden sich für eine umweltfreundliche Bauweise. Das Holz duftet und verleiht den Innenräumen ein angenehmes Ambiente. Es enthält zudem keine gesundheitsschädlichen Substanzen, welche auf lange Sicht zu Beschwerden führen. Zugleich entwickelt sich in Holzhäusern kaum Staub, das freut Allergiker. Auch in puncto Energieeffizienz überzeugt ein Blockhaus, da Massivholz über positive Dämmeigenschaften verfügt. Mit einer zusätzlichen Wärmedämmung erreichen diese Blockhäuser die Werte eines Energieefizienzhauses, Bewohner sparen Heizkosten.

 

Da es circa drei Jahre dauern kann, bis sich ein Blockhaus gesetzt hat, muss man so lange mit Schrumpfung und Knackgeräuschen rechnen. Dabei muss man auch Kabeln und Leitungen etwas Spiel einräumen, damit diese die Setzung mitmachen können. Viele Wand-Installationen wie Waschbecken, Wasseranschlüsse und Toiletten sollten wegen der Setzung auf Vorwände. Es ist ganz wichtig, dass das Blockhaus regelmäßig gestrichen wird. Dies sollte man alle vier bis zehn Jahre tun und eine Lasur auf Wasserbasis verwenden, die in die Poren dringt. 

Beim Aufbau muss besondere Sorgfalt bei den Blockecken liegen, da man hier oft die Dichtwolle vergisst. Ebenso muss ein besonderes Augenmerk beim Dachanschluss liegen, da die Blockbohlen nicht bis hinauf zum Dach reichen. Der am häufigsten auftretende Fehler ist der Einsatz von minderwertigem Baumaterial. Hier muss man beim Kauf auf die genaue Bezeichnung des Materials achten. Es ist ratsam, das Blockhaus zwischen Blockwand und Dämmung von unten mit einem dünnen Gitter zu versehen, um Insekten fernzuhalten. Da Nass-Estrich zu schwer für den Boden ist, sollten die Bodenbeläge auf der Grundlage eines Trockenestrich-Aufbaus vom Boden entkoppelt werden.

 

Wie oft ein Blockhaus einen neuen Anstrich benötigt, hängt von der verwendeten Holzart und vom persönlichen Geschmack der Bewohner ab. Gehölze wie Lärchen, Fichten und nordische Kiefern bilden bei ihren Verwitterungsprozessen einen bläulichen Pilz, der das Holz mit einer silbergrauen Patina überzieht. Dadurch vergraut die Fassade eines Blockhauses mit der Zeit. Dies wirkt sich weder auf die Lebensdauer noch auf die Statik des Hauses aus. Der Bauherr kann daher selbst entscheiden, ob er sein Blockhaus natürlich vergrauen lässt oder die Fassade aus ästhetischen Gründen streicht. Weil die Verwitterung jedoch ungleichmäßig voranschreitet und Fassadenteile dadurch oft fleckig aussehen, entscheiden sich viele Bauherren für eine Oberflächenbehandlung. 

Für den Anstrich von Holzhäusern stehen verschiedene Mittel zur Verfügung. Letztendlich entscheidet die Art des Anstrichmittels darüber, wie oft gestrichen werden muss. So erfolgen Anstriche mit offenporigen Lasuren alle vier bis sechs Jahre. Mit Lasuren auf öliger Basis streicht der Bauherr alle drei bis fünf Jahre. Am wenigsten Arbeit bereitet ein deckender Lackanstrich, der nur alle sechs bis zwölf Jahre wiederholt werden muss. Eine wichtige Rolle beim Bau eines Blockhauses spielt auch der konstruktive Holzschutz. Durch Maßnahmen wie Bedachungsschutz, Wasserschnellabfluss durch Profile und Tropfkanten sowie Spritzschutz verlängern sich die Intervalle zwischen den notwendigen Anstrichen erheblich.

 

Als Farben für ein Blockhaus kommen Schutzlacke und farbige Lasuren infrage. Beide sind wasserabweisend, machen das Holz witterungsbeständig und schützen es vor der UV-Strahlung des Sonnenlichts. Schutzlacke haben eine stärker deckende Wirkung, sodass die natürliche Holzmaserung nach dem Anstrich nicht mehr sichtbar ist. 

Die Lacke werden auch Wetterschutzfarben genannt. Sie zeichnen sich durch Elastizität aus. Das Holz kann sich ungehindert ausdehnen und wieder zusammenziehen, ohne dass die Lackschicht darunter leidet. Ein kompletter Farbwechsel ist bei einem Anstrich mit Wetterschutzfarbe immer möglich, auch von dunkleren zu helleren Farbtönen. Die hohe Deckwirkung macht Schutzlacke auch für den Auftrag auf einem Blockhaus geeignet, das schon in die Jahre gekommen und unansehnlich geworden ist. Die Lebensdauer beträgt etwa vier bis fünf Jahre. Danach ist ein erneuter Anstrich nötig. 

Lasuren lassen sich in Dünnschichtlasuren und Dickschichtlasuren unterteilen. Dickschlichtlasuren sind zähflüssig und Lacken in der Wirkung ähnlich. Wie Lacke bilden sie eine Schutzschicht auf dem Holz aus. Die Färbung verdeckt die natürliche Maserung aufgrund der geringeren Anzahl der Farbpigmente allerdings nicht. Dünnschichtlasuren bilden keinen schützenden Film auf dem Blockhaus aus, sondern durchringen die oberen Schichten des Holzes. Dadurch sind sie langlebiger als Dickschichtlasuren oder Lacke. Ein mehrmaliger Auftrag ist aufgrund der Konsistenz sinnvoll. Dünnschichtlasuren sind wässrig und tropfen beim Streichen.

Als Holzschutz für ein Blockhaus kommen Dünnschichtlasuren und Dickschichtlasuren infrage. Beide Lasuren haben ihre eigenen Vor- und Nachteile. Eine Dünnschichtlasur zeichnet sich dadurch aus, dass sie keinen oberflächlichen Film bildet, sondern tief in das Holz eindringt. Dadurch ist eine optimale langfristige Haltbarkeit gegeben. Der Auftrag auf dem Blockhaus ist allerdings nicht ganz einfach. Dünnschichtlasuren haben eine wässrige Konsistenz und tropfen stark. Deshalb ist ein mehrfacher Anstrich in jedem Fall sinnvoll. Eine wiederholte Behandlung zum Schutz des Holzes ist nach einiger Zeit mit einer Dünnschichtlasur unproblematisch. 

Dickschichtlasuren erinnern in ihrer Konsistenz an Lacke. Sie bilden eine oberflächliche Filmschicht auf dem Holz aus. Der Auftrag ist besonders einfach. Dickschichtlasuren tropfen nicht. Hinsichtlich des Feuchtigkeitsschutzes für das Blockhaus ist die Dickschichtlasur der Dünnschichtlasur zunächst überlegen. Der schützende Film blättert im Laufe der Zeit jedoch ab. Spätestens ab dem zweiten Auftrag empfiehlt es sich, das Holz anzuschleifen, um eine gute Haftung der Dickschichtlasur sicherzustellen. Wer von einer Lasur auch UV-Schutz für sein Blockhaus erwartet, sollte eine farbige Variante wählen. Die Farbpigmente in der Lasur verdecken die Maserung des Holzes nicht, sondern wirken akzentuierend. Farbige Lasuren, die dem natürlichen Farbton des Fichten-, Lärchen- oder Kiefernholzes der Stämme oder Balken nahekommen, sind besonders gut geeignet.

Um ein Blockhaus optimal zu beheizen, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Prinzipiell können alle gängigen Heizungstypen in Holzhäusern realisiert werden. Da der Baustoff Holz die Luftfeuchte und Temperaturschwankungen im Raum reguliert, muss ein Blockhaus um zwei Grad niedriger beheizt werden als ein Steinhaus. Experten empfehlen daher den Einbau einer Fußbodenheizung, welche mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeitet. 

Während die Ölheizung mehr und mehr aus der Mode kommt, entscheiden sich heute viele Bauherren von Blockhäusern für moderne, energieeffiziente und umweltfreundliche Heizsysteme wie Wärmepumpen und Pelletheizungen. Auch Gasthermen werden häufig gewählt. Gasthermen und Wärmepumpen besitzen den Vorteil, dass sie ohne Heizmaterial einsatzbereit sind. Als besonders umweltfreundlich gelten Pelletheizungen. Die dafür als Brennstoff verwendeten Holzpellets sind nachwachsende Rohstoffe und verbrennen kohlendioxidneutral. 

Für eine besonders gemütliche Atmosphäre in den Wohnräumen von Blockhäusern sorgen Heizkamine und Kachelöfen. Diese klassischen Methoden lassen Bauherren oft zusätzlich zu modernen Heizsystemen einbauen. Dank ihrer abstrahlenden Wärme heizen Öfen und Kamine optimal die Blockbalken auf, verteilen die Wärme gleichmäßig im ganzen Haus und sorgen für ein wohliges, gesundes Raumklima. Moderne Heizungen können außerdem mit einer Solaranlage kombiniert werden, um die Energiekosten zu senken.

Die Wärmedämmung und die damit verbundene Energieeffizienz im Blockhaus hängen von der Art des Dämmmaterials und vom Wandaufbau ab. Je nach Bauart werden unterschiedliche Anforderungen an die Dämmschicht gestellt. Eine Dämmung erfolgt in der Blockwand, der Blockecke und den Übergängen zum Dach. 

Die Blockwand wird nur gedämmt, wenn ein mindestens zweischaliger Wandaufbau realisiert wird. In Blockhäusern in Doppelblockbauweise und mit innen- oder außenliegendem Schalungsbrett befindet sich die Dämmschicht zwischen beiden Holzschichten. Dabei kommen verschiedene Materialien zum Einsatz, etwa Korkplatten oder eine Korkschüttung, die neben einem hervorragenden Dämmfaktor auch optimalen Schallschutz bieten. Häufig werden Holzfaserdämmplatten verwendet, die ebenfalls sehr dämmstark sind. Weitere Dämmmaterialien sind Schafswolle, Hanf, Perlite, Glas- und Holzwolle. 

Bei einem Blockhaus kann vor allem die Blockecke eine Schwachstelle sein. Neben der richtigen Fräsung spielt hier die Dichtung zwischen den Blockbalken eine wichtige Rolle. Meist kommen dabei Dichtbänder zum Einsatz. Diese ziehen Feuchtigkeit in die Blockecke und damit in die Dämmung hinein. Zum Dämmen der Blockecke eignet sich keine Wolle, da sie zur Schimmelbildung neigt. Die Dachdämmung eines Blockhauses erfolgt als Aufdachdämmung, wobei das Material komplett über den Dachsparren verlegt wird. Experten empfehlen Holzfaserplatten für die Dämmung des Daches, um Kältebrücken zu vermeiden und die Hinterlüftung im Dach zu gewährleisten.

Die Wände für ein Blockhaus bestehen aus runden oder viereckigen Vollholzprofilen. Alternativ können auch naturbelassene Abschnitte von Baumstämmen verwendet werden. Die Profile oder Stämme verlaufen parallel zueinander und zum Boden. Dieser Aufbau verleiht dem Blockhaus sein charakteristisches Aussehen. Um eine hinreichend stabile Statik zu gewährleisten, gilt für einen einschaligen Aufbau ohne zusätzliche Dämmschicht eine Mindeststärke von 9 Zentimetern. Ab dieser Dicke kommen außerdem noch andere Vorzüge des Baustoffs Holz zum Tragen. Dazu gehört die gute Wärmeisolierung: eines der wichtigsten Argumente für Blockhäuser. Je stärker die Wände ausgeführt sind, desto besser ist der Schutz vor Hitze im Sommer und Kälte im Winter. 

Große Blockhäuser mit einer geringen Wandstärke können zusätzlich zu den quer verlaufenden Profilen oder Stämmen durch aussteifende Bauelemente stabilisiert werden. Ob dies notwendig ist, muss ein Statiker im konkreten Einzelfall vor Ort entscheiden. Nach oben ist der Wandstärke für ein Blockhaus keine Grenze gesetzt. Bei Vierkantprofilen ist ein Durchmesser von etwa 20 bis 22 Zentimetern üblich. Bei Rundprofilen ist eine Dicke von 23 bis 25 Zentimetern verbreitet. Stärkere Ausführungen bis zu 40 Zentimetern und mehr sind aber ebenfalls problemlos erhältlich. Bei Naturstammhäusern ist die Wandstärke meist besonders ausgeprägt. Sie liegt typischerweise in einem Bereich von 35 bis 45 Zentimetern.

 

Ein Blockhaus ist eine hervorragende Alternative zu anderen Bauformen. Immer mehr Menschen schätzen die positiven Eigenschaften, die mit dem Werkstoff Holz verbunden sind, und fühlen sich sehr wohl in ihrem Holzhaus. Ein Blockhaus bietet zahlreiche Vorteile: 

Holz als natürlicher Baustoff schafft ein angenehmes Wohnklima. Das lebendige Material wirkt sich wohltuend aus, das Raumklima ist besonders warm und freundlich. Viele Menschen verbinden solche Häuser zu Recht mit Romantik, Gemütlichkeit und Naturverbundenheit. Darüber hinaus ist Holz in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen und abzugeben. Dadurch reguliert sich die Luftfeuchtigkeit in Holzhäusern. Ein Blockhaus benötigt keinerlei Lüftungsanlage, um Schimmelbildung vorzubeugen. Allergiker und Asthmatiker profitieren besonders von der ausgewogenen Luftfeuchtigkeit. 

Die Bauzeit eines Blockhauses ist angenehm kurz, denn das Austrocknen von Mauern und Betonelementen entfällt. Beim Bau eines Blockhauses können Bauherren am Bau mitwirken. Entweder sie bauen das Haus per Blockhausbausatz selbst, oder sie können beim Innenausbau sehr leicht Hand anlegen. Durch ein Blockhaus können Sie als Bauherr aktiv zum Klimaschutz beitragen. Die Isolier- und Dämmwirkung ist sehr gut. Außerdem punkten Blockhäuser mit ihrer zeitlosen Optik und ihrer langen Lebensdauer.

Ob und in welchem Umfang eine Baugenehmigung für das Blockhaus erforderlich ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab. In jedem Falle ist die Baugenehmigung notwendig, wenn das Blockhaus als Wohnhaus genutzt wird. Aber auch für Blockhäuser, die beispielsweise nur als Gartenhäuser dienen, können Baugenehmigungen angezeigt sein. Dies ist in erster Linie vom Bundesland abhängig. Die jeweilige Landesbauordnung stellt die rechtliche Grundlage dar. 

Bei der Frage nach der Baugenehmigung spielen unter anderem die Größe, der Standort, die Beschaffenheit des Grundstücks und die Art der Errichtung (frei stehend oder mit Fundament) eine Rolle. In allen Bundesländern richten sich die Genehmigungspflichten und eventuelle Einschränkungen in den Landesbauordnungen nach diesen Punkten. Beim wichtigen Punkt der Größe gibt es deutliche Unterschiede in den Bundesländern. In Bayern ist beispielsweise erst ab 75 Kubikmetern umbautem Raum eine Baugenehmigung erforderlich (ohne Fundament und nicht dauerhaft bewohnt). In Sachsen ist bereits ab 10 Kubikmetern eine Genehmigung einzuholen. In einigen Bundesländern gelten Unterschiede beim Bau in Außenbezirken, in anderen nicht. 

In einigen Bundesländern gibt es die sogenannte Kleine Bauvorlageberechtigung. Nach dieser können bestimmte Personen- und Berufsgruppen selbst Bauanträge stellen. Dazu gehören Bautechniker und Meister bestimmter Handwerksberufe (beispielsweise Maurer und Zimmerer). Dies gilt für die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen sowie Schleswig-Holstein.

Hinsichtlich der Renovierungsarbeiten im Inneren unterscheidet sich ein Blockhaus nicht von jedem anderen Haus. Bei Bedarf wird das Blockhaus alle paar Jahre neu gestrichen und auch Reparaturarbeiten können anfallen. Darüber hinaus müssen ab und an Renovierungsarbeiten der Außenfassade durchgeführt werden. Hierzu zählt beispielsweise die Befreiung des Holzes von Unreinheiten. Die Holzoberfläche sollte zudem einmal im Jahr auf Schimmelpilze und Schäden durch Insekten untersucht werden. 

Wie oft das Blockhaus gestrichen werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren wie der verwendeten Holzart oder Witterungseinflüsse am Ort ab. Zum Schutz vor Witterungseinflüssen und Schädlingsbefall werden Blockhäuser normalerweise mit einer Schutzlasur versehen. Es gibt verschiedene Schutzlasuren. Sehr beliebt ist eine Lasur auf der Basis von Leinöl, die sowohl pur als auch pigmentiert verwendet werden kann. Bei pigmentierter Leinöllasur erhält das Holz eine farbliche Abtötung. Leinöl ist ein Naturprodukt, ungiftig und schützt das Holz wirksam vor Verwitterung durch UV-Strahlung und Feuchtigkeit. Die Schutzlasur mit Leinöl muss etwa alle drei bis fünf Jahre erneuert werden. Wird eine chemische Holzschutzlasur für den Außenbereich verwendet, muss diese ca. alle vier bis sechs Jahre erneuert werden.

Es ist durchaus möglich, ein Blockhaus selber zu bauen. Üblicherweise besteht das Haus vollständig aus Holz, ursprünglich sogar aus ganzen Baumstämmen. In Kanada und Finnland wurden diese rustikalen Häuser früher immer von ihren Bewohnern selbst gebaut. Im Internet finden sich zahlreiche Anleitungen für den Bau eines Blockhauses. Es gibt auch Kurse, in denen der Bau erlernt und geübt werden kann. Eine einfache Hütte für den Garten ist auch für weniger erfahrene Handwerker realisierbar. Der Bau eines Wohnhauses in Blockbauweise erfordert allerdings mehr Erfahrung. 

Blockhäuser werden heutzutage meistens als Bausatz gekauft, die Montage kann zumindest theoretisch in Eigenregie durchgeführt werden. Die meisten Blockhäuser, die als Bausatz für den Selbstbau verkauft werden, bestehen aus Holzbohlen. Sie sind eher als Gartenhaus oder Ferienhaus gedacht. Blockhäuser, die als langlebiges Wohnhaus dienen können, müssen höheren Anforderungen gerecht werden. Dazu gehört beispielsweise die Einhaltung der Energiesparverordnung. Der Wandbau ist bei einem Wohnhaus in Blockbauweise deutlich aufwendiger. 

Eine Alternative zum selber Bauen ist die Möglichkeit, das Haus als Ausbauhaus zu bestellen. Das Haus wird von einer Fachfirma aufgebaut, der Innenausbau wird hingegen vom Bauherrn selbst durchgeführt. Diese Variante reduziert die Baukosten im Vergleich zu einem schlüsselfertigen Blockhaus erheblich.

Rustikal und urig wirkt ein Blockhaus in Rundbohlenbauweise. Dieser Blockhaustyp ist aus der Urform des Holzhausbaus hervorgegangen. Er zeichnet sich durch die Verwendung von massiven Rundbohlen aus, welche eine besonders hohe Ähnlichkeit mit Naturstämmen aufweisen. Dabei ist die Rundbohlenbauweise deutlich preisgünstiger als ein Naturstammhaus und wird deshalb bei vielen Bauherren immer beliebter. Die Bohlen besitzen meist einen Durchmesser zwischen 21 und 25 Zentimetern. Dank ihrer formstabilen Eigenschaften bieten sie unzählige Möglichkeiten zum Verwirklichen von Bauprojekten. In der Regel wird ein Rundbohlen-Blockhaus aus einem Stück Kiefernholz errichtet, welches entweder gehobelt oder gedrechselt ist. Es können aber auch andere Holzarten wie Fichte oder Lärche verwendet werden. 

Vor allem in ländlichen Gebieten und in Urlaubsregionen sind Rundbohlen-Blockhäuser häufig anzutreffen, da sie sich der umliegenden Landschaft ideal anpassen. Rundbohlen eignen sich perfekt für den Bau von freistehenden Einfamilienhäusern oder Ferienhäusern. Wie andere massive Blockhäuser auch, bietet das Rundbohlen-Blockhaus eine hohe Energieeffizienz und gute Raumluft. Eine Wand aus Rundbohlen bringt Temperaturschwankungen und Luftfeuchte in den Wohnräumen optimal ins Gleichgewicht. Da sie besonders stark und massiv ist, hat sie in der Regel eine lange Lebensdauer.

 

Das Vierkantbohlen-Blockhaus hat seinen Namen von den rechteckigen Bohlen. Diese weisen vier Kanten auf und tragen auch die Bezeichnung Blockbohlen. Daher lautet ein anderer Name für das Vierkantbohlen-Haus Blockbohlenhaus. Die Bohlen zeichnen sich dadurch aus, dass sie geleimt sind. Damit unterscheiden sie sich von Rundbohlen, die aus einem Kern gewonnen werden. Dies hat preisliche Vorteile bei gleichzeitig hoher Stabilität. 

Die Vierkantbohlen gehören zu den günstigsten Bohlen für den Bau eines Blockhauses. Sie liegen etwa zehn Prozent unter dem Preis von Rundbohlen. Dies hat mehrere Gründe. Einerseits lassen sich Vierkantbohlen industriell in größeren Stückzahlen produzieren als andere Bohlen. Andererseits handelt es sich um sehr schlanke Bohlen. Dennoch sorgen sie für eine hohe Stabilität, da sie geleimt sind. Dank des Leims arbeitet das Holz weniger als beispielsweise bei Rundbohlen. Dies sorgt für eine hohe Lebensdauer. 

Die am häufigsten verwendete und preisgünstigste Variante für den Blockhaus-Bau ist die Fichtenbohle. Das verwendete Fichtenholz wird vor Ort in einem Sägewerk zu den Vierkantbalken verarbeitet. Anschließend erfolgt eine etwa einjährige Lufttrocknung in einem Holzlager, wo die Bohlen in gestapelter Weise gelagert werden. Außenwände in Vierkantbohlen-Blockhäusern bestehen typischerweise aus Bohlen mit etwa 15 bis 20 cm Durchmesser. Bei Innenwänden kommen Blockbohlen einer etwas geringeren Stärke (etwa 10 cm) zum Einsatz.

 

Der natürliche Baustoff Holz ist einer der wichtigsten Pluspunkte von Blockhäusern. Als nachwachsender Rohstoff ist Holz besonders umweltfreundlich. Durch seine guten Dämmeigenschaften spart es Heizkosten. Es sorgt auch für ein angenehmes Klima in den Wohnräumen: Im Blockhaus ist es im Sommer kühl und im Winter warm. Holz wächst in der Region, dadurch fallen lange Anfahrtswege für Baumaterialien weg, was wiederum die Baukosten senkt. Ein weiterer Vorteil von Blockhäusern ist die kurze Aufbauzeit, wodurch ebenfalls der Geldbeutel geschont wird. Dank seiner porenartigen Beschaffenheit kann Holz hervorragend Feuchtigkeit aufnehmen. Dies hat den angenehmen Effekt, dass sich im Blockhaus viel seltener Schimmelpilze bilden als im Massivhaus. 

Ein entscheidender Nachteil von Blockhäusern ist die Anfälligkeit des Baustoffes Holz für Schädlinge und Witterungseinflüsse. Schäden kann der Bauherr jedoch vermeiden, indem er die Fassade regelmäßig mit Holzschutz behandelt. Daraus ergibt sich für das Blockhaus ein höherer Pflegeaufwand als für ein Steinhaus. Der Schallschutz ist in Holzhäusern weniger gewährleistet als in Massivhäusern. Da Holz leicht brennbar ist, besteht bei Blockhäusern eine höhere Brandgefahr. Als natürlicher Rohstoff arbeitet Holz stark. Wenn es nicht vollständig durchgetrocknet ist, können sich große Setzungsrisse bilden.

 

Für die meisten Bauvorhaben wird in Deutschland eine Baugenehmigung benötigt. Auch ein Blockhaus darf grundsätzlich nicht überall gebaut werden. Wird das Blockhaus als Wohnhaus gebaut, ist eine Baugenehmigung erforderlich. In Neubausiedlungen werden Holzhäuser häufig genehmigt, eine Garantie dafür gibt es aber nicht. Grund dafür: Die Vorgaben sind je nach Bundesland und Kommune unterschiedlich, Blockhäuser werden nicht in jeder Wohnlage genehmigt. 

Beim Bau eines Gartenhauses kommt es auf verschiedene Faktoren an, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist oder nicht. Die Regelung ist bundesweit nicht einheitlich, jedes Bundesland hat seine eigenen Vorschriften. Grundsätzlich ist ein Gartenhaus in allen Bundesländern genehmigungspflichtig, wenn es ein Fundament, eine Toilette, Feuerstätte oder eine Heizung aufweist und wenn es höher als 2,5 Meter ist. Es darf außerdem nicht dauerhaft bewohnt werden. Ob eine gelegentliche Nutzung als Gästehaus oder als Häuschen in einer Kleingartenanlage genehmigungsfrei ist, muss im Einzelfall geprüft werden. 

Ein wichtiges Kriterium für die Genehmigungspflicht ist auch die Größe. Gemessen wird stets der umbaute Raum in Kubikmetern. Die Gesetzgebung der einzelnen Bundesländer ist hier völlig unterschiedlich. Während Gartenhäuser in einigen Bundesländern wie beispielsweise Thüringen oder Sachsen bereits ab 10 Kubikmetern genehmigungspflichtig sind, liegt die Grenze in anderen Bundesländern wie beispielsweise Bayern bei 70 Kubikmetern.

 

Bauen mit Holz liegt im Trend. Der nachhaltigste aller Baustoffe überzeugt bei einem Blockhaus in mehrfacher Hinsicht. Kurze Transportwege und effektive Verarbeitung heimischer Hölzer schonen das Klima. Der nachwachsende Rohstoff zeichnet sich durch Langlebigkeit aus. Leicht austauschbar, wieder verwertbar und biologisch abbaubar besticht das edle Naturmaterial mit hoher Ökobilanz. Im Blockhaus sorgt die offenporige Holzstruktur für ein einzigartiges Raumklima, das sich durch Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit selbst reguliert. Zum behaglichen Ambiente trägt eine gleichbleibende Luftfeuchtigkeit von 45 bis 55 Prozent bei. Menschen mit Allergien profitieren nachweislich von einer Bauweise mit unbehandeltem Holz. Der Duft des Baustoffs beruhigt die Atemwege. 

Die isolierenden Eigenschaften von Holz sparen Heizenergie im Blockhaus. Das geringe Eigengewicht des Baustoffs erlaubt auch ausgefallene Konstruktionen auf schweren Bodenverhältnissen. Vor allem bei Erdbeben zeigt sich die außerordentliche Belastbarkeit von Holz, denn das Material verfügt über eine hohe Druck- und Zugfestigkeit. Im Vergleich zu anderen Haustypen lässt sich ein Blockhaus nach kürzerer Bauzeit mit geringeren Baukosten fertigstellen. Die Montage von Holzfertigbauten führt ein kleines Handwerkerteam durch. Mit Wärmepumpe und Solaranlage wird das Holzhaus zum Plus-Energie-Haus. Einen klaren Vorteil bieten wohngesunde Dämmstoffe aus Holzfaser. Sie nehmen viel Energie auf, sodass Hitze und Kälte nicht ins Innere des Hauses vordringen können.

 

Wenn Sie ein Blockhaus bauen möchten, können Sie den Bau völlig flexibel planen. Die Häuser werden in verschiedenen Ausbaustufen als maßgeschneiderte Hausbausätze angeboten. Es ist möglich, das Haus ganz ohne Eigenleistungen bauen zu lassen. In diesem Fall werden alle Bauarbeiten von dem beauftragten Unternehmen durchgeführt oder es werden verschiedene Handwerksbetriebe für einzelne Arbeiten beauftragt. 

Durch Eigenleistungen wird der Blockhausbau in der Regel günstiger. Bauherren, die das nötige Know-how haben, können das Blockhaus selber bauen, diese Variante ist am günstigsten. Üblicherweise wird das Haus als Blockhausbausatz verkauft und an den Montageort geliefert. Alternativ können auch nur einzelne Arbeiten vom Bauherrn in Eigenleistung durchgeführt werden, um die Kosten zu senken. Dazu gehören beispielsweise der Innenausbau inklusive Bodenbelags und Tapezieren bis hin zum Schutzanstrich der Außenfassade. Welche Eigenleistungen beim Bau des Hauses erbracht werden, hängt also von der individuellen Vereinbarung ab. Grundsätzlich können Blockhäuser in verschiedenen Ausbaustufen bis hin zu schlüsselfertig bestellt werden.

 

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