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Haushaltsbilanz

Mit der eingesparten Miete das Eigenheim finanzieren


Der Bau eines Eigenheims bringt finanzielle Verpflichtungen mit sich, nämlich Zins- und Tilgungszahlungen für das in der Regel erforderliche Hypotheken-Darlehen. Deshalb sollten Bauherren rechtzeitig soll und Haben im Familienbudget bilanzieren.


Wie viel Eigenheim sich Bauherren leisten können, hängt nicht nur von der Höhe des Eigenkapitals ab, sondern vor allem auch von den monatlich frei verfügbaren Mitteln, die sie für Zins und Tilgung eines Kredits aufwenden können. Insbesondere die bisherige Kaltmiete sowie der monatliche Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben bilden das Fundament für die regelmäßige finanzielle Belastbarkeit als Darlehensnehmer.


„Um herauszufinden, wie viel Geld jeden Monat für die Darlehensverpflichtung vorhanden ist, kommen Bauherren um die Bilanzierung der regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben nicht herum“, weiß Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus, in Deutschland marktführender Anbieter von Massivhäusern. Dabei sollten sämtliche Einnahmen und Ausgaben von mindestens einem Jahr ungeschönt gegenübergestellt und dann saldiert werden.

Wichtig: Rechnen Sie auf der Einnahmenseite nicht zu großzügig. Viele machen den Fehler, dass sie das unsichere Nebeneinkommen der Frau oder des Mannes bis auf den letzten Cent und langfristig in den Finanzierungsplan einarbeiten. Fällt das dann weg, steht die Finanzierung schnell auf der Kippe.

Umgekehrt gilt: Auf der Ausgabenseite nicht zu knapp rechnen. Ein gutes Korrektiv sind die Lebenshaltungskosten, die mit rund 40 Prozent des Haushaltseinkommens veranschlagt werden sollten, mindestens aber mit 600 bis 800 Euro für die erste Person und 150 bis 200 Euro für jede weitere Person. Berücksichtigen Sie auch solche Ausgaben, die zwar nicht jeden Monat, dennoch regelmäßig jedes Jahr anfallen. Dazu zählen zum Beispiel Kosten für einen Urlaub, Autoreparaturen und ähnliches.

Der Betrag, der beim Saldieren von Einnahmen und Ausgaben übrig bleibt, zuzüglich der Kaltmiete, kann für die Finanzierung genutzt werden. Aber: Von diesem Betrag müssen nicht nur die Kreditraten, sondern auch die Wohnnebenkosten fürs neue Eigenheim, vor allem  Energiekosten und Versicherungen sowie eine Rücklage für künftige Reparaturen und Instandhaltungen getragen werden.

Faustregel: Die Finanzierung sollte höchstens ein Drittel des verfügbaren Nettoeinkommens ausmachen. Bei durchschnittlichen Verdienern sollten darüber hinaus Zinsen, Tilgung und Ausgaben fürs Wohnen 40 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens pro Monat nicht überschreiten.

Sobald diese Vorgaben eingehalten werden, kann die Hausfinanzierung angepackt werden. Bleibt nur noch zu klären, ob die so ermittelte Ratenhöhe ausreicht, um den fürs Wunschhaus nötigen Fremdkapitalbedarf zu finanzieren, oder ob der Immobilienerwerber besser an der Kostenschraube drehen sollte.

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