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Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) - Mehr als Mindestanforderung

Wenn Ihnen Bezeichnungen wie KfW, BAFA und GEG als Bauherren nicht unbekannt sind, wird die neue BEG Ihr Interesse wecken.

2021 hält viele Veränderungen im Gebäudebereich parat, weshalb Sie hier alles rund um die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erfahren. Angefangen damit, wieso eine neue Förderung ins Leben gerufen wird.

Wenn Ihnen Bezeichnungen wie KfW, BAFA und GEG als Bauherren nicht unbekannt sind, wird die neue BEG Ihr Interesse wecken. Als Bauherr informiert man sich rund um das Thema Hausbau, ob Grundstücksuche, Haustyp und Finanzierung - dabei spielen Förderungen auch eine bedeutende Rolle. Förderungen sollten schon vor Beginn des Hausbaus in Betracht gezogen werden, um den jeweiligen Anforderungen des Förderprogramms zu entsprechen.
 

Klimaschutzplan 2050 & BEG

Was ist unter Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zu verstehen?

Was ändert sich für Neubauten?

Vorteile der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

FAQ – Hier finden offene Fragen ihre Antworten.

 

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Gemeinsam gegen CO2-Emissionen

Das Pariser Abkommen hat sich zum Ziel gesetzt, die Weltwirtschaft auf klimafreundliche Weise zu verändern und dient als Basis für eine Ära des internationalen Klimaschutzes. Darauf aufbauend sind alle Staaten der Erde dazu verpflichtet nationale Klimaschutzziele zu definieren.

Die jeweiligen Ziele sind nicht Gegenstand des Abkommens, weshalb sie selbst festgelegt werden können. Das Pariser Abkommen gibt den Staaten aber vor, dass sie alle fünf Jahre neue Klimaschutzziele vorlegen müssen. Die Voraussetzung neuer Ziele ist, dass sie ambitionierter als die vorherigen sein müssen. Um diese Klimaschutzzielverpflichtung einzuhalten wurde ein Komitee zur Umsetzungskontrolle einberufen und Regeln zur Transparenz definiert.

Gemeinsam für den Klimaschutz auf nationaler Ebene

Auch im Hausbau ist es sinnvoll mehr Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien zu etablieren.

Deutschland hat sich die Treibhausgasneutralität bis 2050 im Rahmen des Klimaschutzplan 2050 als Langfristziel gesetzt. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde das Mittelfristziel definiert: die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken. Diese nationalen Ziele dienen dem globalen Ziel des Pariser Abkommens um die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius oder sogar auf nicht mehr als 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

Der Klimaschutzplan richtet sich nach einer inhaltlichen Orientierung für alle Handlungsfelder:

Energieversorgung

Gebäude- und Verkehrsbereich

Industrie und Wirtschaft

Land- und Forstwirtschaft

 

Im Fokus für Bauherren steht der Gebäudebereich, der in der Bundesregierung 2021 ebenso für das Mittelfristziel 2030 in den Vordergrund rückt. Denn um Fortschritt bei der Verringerung des Endenergieverbrauchs und der Reduzierung der CO2-Emissionen im Gebäudebereich zu erzielen, ist es effizienter mehr Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien zu etablieren. Unabhängig von Neubau oder Bestandsgebäuden. Als Maßnahme dient die Überarbeitung der bestehenden Förderprogramme im Gebäudebereich. Ziel ist es, diese zu einem einzigen, detaillierten und modernen Förderprogramm zusammenzufassen und inhaltlich zu optimieren.

Die Bundesregierung setzt in Zusammenhang mit dem Klimaschutzprogramm 2030 und der Förderstrategie „Energieeffizienz und Wärme aus Erneuerbaren Energien“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ein.

Was ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)?

Teilprogramme der BEG für Bauherren und Sanierer sollen verständlicher werden und den Anreiz durch vereinfachte Antragsverfahren erhöhen.

Die bestehenden Förderprogramme CO2-Gebäudesanierungsprogramm (EBS-Programme), Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt (MAP), Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) und Heizungsoptimierungsprogramm (HZO) werden in drei Teilprogramme der Bundesförderung für effiziente Gebäude zusammengefasst. Das EBS wurde bisher durch das Förderprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ durch die KfW umgesetzt, während das MAP als Förderprogramm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ bei der BAFA integriert war.

Ziel ist es, die bisherigen Bundesförderprogramme weiterzuentwickeln und bewährte Elemente der Programme zu übernehmen. Vor allem sollen die Teilprogramme der BEG für Bauherren und Sanierer verständlicher werden und den Anreiz durch vereinfachte Antragsverfahren erhöhen.

 

Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG)

Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG)

Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)

 

Jedes Teilprogramm wird in einer Zuschuss- und Darlehensvariante von der Bundesförderung für effiziente Gebäude angeboten. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude tritt schrittweise in Kraft, als Erstes das Teilprogramm BEG EM in der Zuschussvariante.

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Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)

Seit 1. Januar 2021 ist die BEG EM-Förderung etabliert, sie fördert Maßnahmen an Gebäudehüllen, Anlagentechnik, erneuerbare Energien für Heizungen, Heizungsoptimierung sowie Fachplanung und Baubegleitung im Zusammenhang mit einer Einzelmaßnahme. Anschließend folgt die Darlehensvariante der BEG EM zum 1. Juli 2021, indem das Kreditvolumen um 10.000 Euro pro Wohneinheit erhöht wird.

Neben der Kreditvariante der BEG EM, treten die weiteren zwei Teilprogramme in der Zuschuss- sowie Darlehensvariante der Bundesförderung für effiziente Gebäude auch zum 1. Juli 2021 in Kraft.

Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG)

Die BEG NWG vereint alle Förderprogramme für Gesamtmaßnahmen an Nichtwohngebäuden. Unter Gesamtmaßnahmen sind alle Vorhaben zur Zielführung eines Gebäudes auf Effizienzgebäudeniveau zu verstehen - sei es als Sanierung eines Bestandsgebäudes oder als Neubau.

Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG)

Gefördert werden Gesamtmaßnahmen, um einen energetischen Zustand des Gebäudes auf Effizienzhausniveau zu erhalten.

Ebenso wie die BEG NWG ist das Teilprogramm BEG WG strukturiert. Es werden Gesamtmaßnahmen gefördert, um einen energetischen Zustand des Gebäudes auf Effizienzhausniveau zu erhalten. Dabei muss die Mindestanforderung laut Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) überschritten werden. Die Standards der KfW-Effizienzhäuser werden in den verschiedenen Effizienzhausstufen (EH) beibehalten. Neu ist hierbei aber, dass die Effizienzhausstufen um zwei Klassen erweitert werden.

Erneuerbare Energien (EE-Klasse)

Nachhaltigkeit (NH-Klasse)

Von einem Effizienzhaus EE-Klasse wird gesprochen, wenn erneuerbare Energien den erforderlichen Energiebedarf von mindestens 55 Prozent für die Wärme- und Kälteversorgung des Wohngebäudes erbringen. Dazu können voraussichtlich folgende Arten zur Wärmeerzeugung genutzt werden:

Nutzung von Solarthermie

Eigene Erzeugung und Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung, dabei sind Stromdirektheizungen auf der Basis von Festkörperwärmespeichern ausgeschlossen

Nutzung von Geothermie, Umweltwärme, Abwärme aus Abwasser mittels Wärmepumpe

Verfeuerung fester Biomasse

Verfeuerung gasförmiger Biomasse

Anschluss an Fernwärme, die aus mehr als 55 Prozent der vorgenannten Arten der Wärmeerzeugung entsteht

 

Wohingegen die Effizienzhaus NH-Klasse nur erreicht wird, wenn ein Nachhaltigkeitszertifikat vorliegt. Dieses Zertifikat muss mit den Anforderungen des Qualitätssiegels „Nachhaltiges Gebäude“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) übereinstimmen, um anerkannt zu werden.

Es ist darauf hinzuweisen, dass eine Kombination beider Klassen nicht möglich ist. Jede Klasse ermöglicht voraussichtlich eine Erhöhung des Tilgungszuschuss um 2,5 Prozent, ausgehend von der Darlehenssumme.

Was ändert sich für Neubauten?

Bauherren können Heizungsanlagen, die erneuerbare Energien nutzen, ab dem 1. Juli 2021 durch das Teilprogramm Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG) mit der Klasse Erneuerbare-Energien (EE) fördern lassen.

Das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt (MAP) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) entfällt für Neubauten mit dem Inkrafttreten der BEG EM-Förderung. Bauherren können Heizungsanlagen, die erneuerbare Energien nutzen, ab dem 1. Juli 2021 durch das Teilprogramm Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG) mit der Klasse Erneuerbare-Energien (EE) fördern lassen.

Bei einem Effizienzhaus 55 haben Sie die Möglichkeit Ihren Neubau durch eine der drei Varianten zu fördern. Hierbei wird zwischen Effizienzhaus 55, Effizienzhaus 55 Erneuerbare-Energien-Klasse und Effizienzhaus 55 Nachhaltigkeits-Klasse unterschieden.

Ein Effizienzhaus 55 nach BEG zeichnet sich durch dieselben Kriterien aus, wie das KfW Effizienzhaus 55. Es hat nachweislich einen niedrigen Energieverbrauch und benötigt lediglich 55 Prozent der Energie eines Neubaus nach den Mindestanforderungen des neuen Gebäude-Energie-Gesetzes (GEG). Die Förderung des Effizienzhaus 55 soll den Hausbau eines energieeffizienten Gebäudes trotz Mehrkosten für Bauherren attraktiver machen.

Der maximale Kreditbetrag sowie der Tilgungszuschuss in Prozent pro Wohneinheit erhöht sich voraussichtlich durch die neuen Klassen EE und NH, während sich zum jetzigen Zeitpunkt beim Effizienzhaus 55 ohne Klasse der Tilgungszuschuss von 15 Prozent von einem maximalen Kreditbetrag in Höhe von 120.000 Euro nicht ändert. Ab dem 1. Juli 2021 kann ein Bauherr einer von zwei Klassen zugeordnet werden, wenn sein Neubau den Kriterien zur Erfüllung der Klasse entspricht. Das Effizienzhaus 55 mit der Klasse EE oder NH profitiert laut jetzigem Stand von einem Tilgungszuschuss von 17,5 Prozent von maximal 150.000 Euro als Kreditbetrag. Durch diese neu etablierten Klassen können Bauherren vermutlich einen Zuschuss von bis zu 26.250 Euro statt bis zu 18.000 Euro ohne Klasse erhalten.

Gut zu wissen:

Erneuerbare-Energien-Klasse: wenn für den erforderlichen Energiebedarf mindestens 55 Prozent der erneuerbaren Energien für die Wärme- und Kälteversorgung des Wohngebäudes erbracht werden.

Nachhaltigkeits-Klasse: wenn ein Nachhaltigkeitszertifikat ausgestellt wird und vom Bund anerkannt ist.

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Veränderung der Förderung von neugebauten Wohngebäuden

Bis zum 31. Dezember 2020 war eine Förderung durch die KfW-Bank für das Effizienzhaus 55 in Kombination mit dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt (MAP) möglich. Während der Etablierung der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude und der einzelnen Teilprogramme ist folgende Förderung für ein Effizienzhaus 55 als Übergang vorgesehen:

Da das Marktanreizprogramm (MAP) seit dem 1. Januar 2021 für Neubauten wegfällt, kann ein Bauherr im Zeitraum vom 1. Januar bis einschließlich 30. Juni 2021 weiterhin den Förderkredit Energieeffizient Bauen (153) bei der KfW-Bank beantragen. Ab dem 1. Juli 2021 tritt das Teilprogramm Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG) mit den Effizienzhäusern 40 Plus, 40, 40 EE- oder NH-Klasse, 55 und 55 EE- oder NH-Klasse als Förderkredit und Zuschussvariante in Kraft.

Vorteile der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Anhand des gebündelten Förderangebots der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird ein Förderantrag etabliert, der alle Teilprogramme im Detail umfasst.

Anhand des gebündelten Förderangebots der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird ein Förderantrag etabliert, der alle Teilprogramme im Detail umfasst: ob Kredit- oder Zuschussvariante, ob Wohn- oder Nichtwohngebäude, ob bauen oder sanieren, ob Neubau oder Bestandsgebäude. Die vereinfachte Beantragung macht die Förderung für effiziente Gebäude bei einer Institution (BAFA oder KfW) attraktiver.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bietet erstmals die Möglichkeit an, alle Fördertatbestände als Zuschuss- sowie Kreditförderung zu erhalten. Bisher gab es teilweise nur die Zuschussförderung oder nur die Kreditförderung. Wenn Sie in Erfahrung bringen möchten, welche Variante Ihre Bedürfnisse widerspiegelt, nehmen Sie gerne Kontakt zum unabhängigen Finanzierungsservice von Town & Country Haus auf.

Die Etablierung neuer Klassen für Effizienzhäuser erhöht die Förderung der Bauherren und Sanierer. Die Erneuerbare-Energien-Klasse wird für Neubauten und Sanierungen eingeführt und honoriert den Einsatz Erneuerbarer Energien, wie Solarthermie. Die Nachhaltigkeits-Klasse fördert Neubauten mit einer Nachhaltigkeitszertifizierung, die durch ein Zertifikat mit dem Qualitätssiegel „Nachhaltig Bauen“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) anerkannt wird. Beide Klassen werden voraussichtlich mit 2,5 Prozent des Darlehens prämiert und sind nicht kombinierbar. Besprechen Sie die Effizienzhaus-Klassen mit Ihrem regionalen Town & Country Partner vor Ort und definieren Sie gemeinsam, ob und welche Klasse auf Ihr Eigenheim zutrifft.

Zukunftsorientierte Förderung ist ein weiteres Merkmal der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Smart Home wird beispielsweise durch die Digitalisierungsmaßnahmen zur Verbrauchoptimierung eigenständig förderfähig. Diese Förderung war bisher in keinem Förderprogramm vorgesehen.

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FAQ – Hier werden offene Fragen beantwortet

Sie haben noch Fragen zur Bundesförderung für effiziente Gebäude? Dann haben Sie hier die Chance eine Antwort zu finden. Falls etwas unbeantwortet bleibt, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Bis zum 30. Juni 2021 können die bisherigen Förderkredite bei der KfW im Rahmen der Programme „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ für Neubau und Sanierung zum Effizienzhaus und für Einzelmaßnahmen (KfW 151, 152, 153, 217, 218, 219, 220, 267, 277, 278) sowie für Zuschüsse für Effizienzhaussanierungen (KfW 430) und für die Baubegleitung zu Maßnahmen dieser Programme (KfW 431) beantragt werden. Ab dem 1. Juli tritt die BEG WG und BEG NWG – jeweils als Zuschuss- und Kreditförderung – sowie die Kreditförderung für die Einzelmaßnahmen (BEG EM) bei der KfW in Kraft. Die KfW Nr. 153 Energieeffizient Bauen wird zur BEG Nr. 261.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wird im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 die energetischen Gebäudeförderungen neu aufsetzen und weiterentwickeln. Ziel der neuen Förderung ist es, stärkere Anreize zu bieten, um energieeffizient zu bauen oder sanieren.

Erstmals werden Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien zusammengeführt. Erneuerbare Energien werden künftig bei Neubauten und Komplettsanierungen mit der BEG stärker gefördert. Außerdem werden neue Förderangebote eingeführt, die besonders für Bauherren und Sanierer attraktiv sind. Zudem werden vom BMI anerkannte Nachhaltigkeitszertifikate künftig mit der BEG prämiert.

Bauherren und Sanierer profitieren durch die BEG von mehr Flexibilität durch die Fördervarianten, die drei konzipierten Teilprogramme und in der Antragsstellung. Je nach Bedürfnis der Bauherren oder Sanierer gibt es die Möglichkeit den Fördertatbestand als eine Zuschuss- oder Kreditvariante zu beantragen. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude mit drei Teilprogrammen ersetzt vier Förderprogramme: CO2-Gebäudesanierungsprogramm (EBS-Programme), Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt (MAP), Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) und Heizungsoptimierungsprogramm (HZO). Durch diesen Ersatz ist es zukünftig möglich, sämtliche Förderangebote in einem Antrag zu nutzen.

Bis zur Etablierung des Förderantrags für sämtliche Förderangebote, werden die Anträge entweder bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder KfW beantragt.

Ab dem 2. Januar 2021 können Zuschüsse für das Teilprogramm Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Bis zum Inkrafttreten der zwei weiteren Teilprogramme der BEG können Anträge für Vollsanierungen und effiziente Neubauten von Wohn- und Nichtwohngebäuden noch wie gewohnt bis zum 30. Juni 2021 für die entsprechenden Programme „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ bei der KfW gestellt werden. Ab dem 1. Juli 2021 können die Teilprogramme Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG) und Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG) in der Zuschuss- sowie Kreditvariante und die Kreditvariante des Teilprogramms Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) beantragt werden. Die Kreditvariante wird weiterhin über die KfW, während die Zuschussvariante ab dem 1. Juli 2021 über die BAFA abgewickelt wird.

Grundsätzlich ist für eine Förderung festzuhalten, dass der Förderantrag vor der Unterzeichnung des Verbraucherbauvertrags erfolgen muss. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Förderantrag für die Bundesförderung für effiziente Gebäude erst ab dem 1. Juli 2021 beantragt werden kann. Zwei Alternativen können bereits jetzt, die Förderung ermöglichen. Als erstes das dokumentiere Finanzierungsgespräch durch einen Finanzierungsberater einer Bank oder als zweite Option den Verweis der aufschiebenden Bedingung im Verbraucherbauvertrag.

Der unabhängige Finanzierungsservice von Town & Country Haus steht Ihnen für Fragen rund um den Förderantrag mit Rat und Tat zur Seite, kontaktieren Sie Ihn hier.

In allen Teilprogrammen der BEG entfällt die beihilferechtliche Prüfung und eine Kürzung der Förderung aus beihilferechtlichen Gründen ist ausgeschlossen. Die einzelnen Förderrichtlinien der BEG wurden von der Europäischen Kommission als beihilfefrei eingestuft. Das bedeutet für Bauherren und Sanierer, dass sie keine Beihilfe im Sinne des EU-Beihilferechts und bisher notwendigen Angaben mehr im Förderantrag tätigen müssen.

Das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt (MAP) als Förderprogramm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ bei der BAFA wurde zum 31. Dezember 2020 eingestellt. Das Marktanreizprogramm (MAP) wird durch das Teilprogramm Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) neu aufbereitet und fördert ausschließlich Maßnahmen in Bestandsgebäuden. Neubauten mit Heizungsanlagen, die erneuerbare Energien nutzen, werden durch die Neubauförderung der KfW mit gefördert. Ab dem 1. Juli 2021 werden diese Heizungsanlagen durch die Einführung der Erneuerbare-Energien-Klasse (EE) besonders prämiert.

Vereinfachte Antragstellung bei einer Institution (KfW oder BAFA) für sämtliche Förderangebote

Zuschuss- und Kreditförderung für alle Fördertatbestände (bisher nur das eine oder andere)

Etablierung der Erneuerbaren-Energien-Klasse (EE) für den Einsatz Erneuerbarer Energien bei Neubauten und Sanierungen und der Nachhaltigkeits-Klasse (NH) für Neubauten mit Nachhaltigkeitszertifikat der BMI

Höhere Förderungen bei ambitionierten Vorhaben wie z.B. dem Bau eines Effizienzhaus 40

Einstellung der Förderungen für weniger anspruchsvolle Stufen, z.B. bei dem Effizienzhaus 115

Erstmals eigenständige Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen zur Verbrauchsoptimierung, wie z.B. Efficiency Smart Home

Benötigen Sie eine Finanzierung für Ihre Baumaßnahme? Dann ist ein Kredit mit Tilgungszuschuss empfehlenswert. Wohingegen ein Zuschuss zu empfehlen ist, wenn Sie genug Eigenkapital einbringen können und keine Finanzierung notwendig ist. Lassen Sie sich individuell von einem regionalen Town & Country Partner oder dem unabhängigen Finanzierungsservice von Town & Country Haus beraten.