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Bau-Lexikon

Ausbauhaus

Fertighäuser, bei welchen der Bauherr den Innenausbau teilweise oder sogar komplett selber vornimmt, werden als Ausbauhäuser bezeichnet. Bei der Baufinanzierung hat dies den Vorteil, dass die selbst geleistete Arbeit dem  Eigenkapital zugeschlagen wird. Eine generelle Vorschrift, was und wie viel der Hersteller eines Ausbauhauses vertraglich erbringen muss, gibt es in Deutschland nicht. Insofern ist es aber auch dem Bauherr überlassen, welches Angebot mit welchen Bauleistungen ihm am besten erscheint. Prinzipiell gilt: je größer das „Grundgerüst“ (Doppelhaus, Reihenhaus, Villa u.a.), umso intensiver kann auch der zu leistende Eigenanteil werden.