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Vorteile eines Eigenheims und dessen massiver Bauweise

Ein Eigenheim repräsentiert den Traum vieler Menschen, denn individuelle Gestaltbarkeit, Sicherheit, sowie die Aussicht, keine Miete zahlen zu müssen, sind überzeugende Argumente. Eine eigene Immobilie kann in Massiv- oder Fertigbauweise errichtet werden, wobei ein Massivhaus über einige Vorteile, wie Wertbeständigkeit und Energieeffizienz, verfügt. Dieser Artikel beschäftigt sich ausführlich mit den Themen Eigenheim, Hausbau und Massivhaus und gibt Tipps hinsichtlich bestehender Förderprogramme.

Thema Eigenheim: Was versteht man unter einem Massivhaus?

Der Begriff bezeichnet im Hausbau ein in Massivbauweise aus Mauerwerk, Beton, Spann- oder Stahlbeton errichtetes Objekt, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass raumabschließende Elemente (Decken, Wände etc.) im Rahmen des Tragwerks auch eine statische Funktion übernehmen. Es existiert somit keine Trennung zwischen statisch-tragender und raumtrennender bzw. -abschließender Funktion, beide Aufgaben werden von denselben Bauteilen übernommen. Das Gegenstück zum Massivhaus ist der Skelettbau, welcher eine vertikale Lastverteilung auf Stützen und Streben aufweist.

Das Eigenheim und seine Vorzüge

Ein eigenes Zuhause bedeutet ein entschiedenes Plus an Lebensqualität und Wohnkomfort. Als Entscheidungsgrundlage und Basisinformation zum Thema Hausbau sind nachstehend die Vorteile eines eigenen Heims sowie der Nutzeffekt massiver Bauweise detailliert angeführt.

Vorteile Eigenheim:

Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten
Im Gegensatz zum Mieter, der jede bauliche Änderung mit dem Vermieter absprechen muss, kann ein Eigenheim-Besitzer - solange er keine tragenden Bauteile entfernt und damit die Statik gefährdet - beliebige Veränderungen an der Immobile vornehmen. Etwa Zwischenwände entfernen oder einziehen, Böden verlegen oder Anstriche erneuern. Auch wird ein Eigentümer eher als ein Mieter geneigt sein, Werte in das Heim einzubringen, da ein kurzfristiger Umzug eher unwahrscheinlich ist.

Höherer Lebensstandard
Da der Anreiz für Investitionen in eine im Eigenbesitz befindliche Immobilie größer ist, als bei Mietwohnungen, verfügt das Eigenheim oft über eine deutlich bessere Ausstattung. Auch wird dieses unter dem Aspekt zukünftiger Gegebenheiten (z.B. Kinderwunsch) beim Hausbau häufig großzügig dimensioniert, was zu einem gemütlichen Ambiente führt und die Wohnqualität erhöht.

Sicherheit hinsichtlich Mieterhöhung und Kündigung
Ist der Kredit für den Hausbau oder -kauf abbezahlt, wohnt man mietfrei und kann das so ersparte Geld für andere Dinge verwenden. Für die Phase der Kreditrückzahlung sollte man allerdings einkalkulieren, dass Kreditzinsen auch steigen können. Ein weiterer Vorteil des Hausbesitzes besteht darin, dass niemand das Recht hat, Wohnansprüche - etwa wegen Eigenbedarf - anzumelden. Ist der Kredit für das Eigenheim abbezahlt und die Hypothek im Grundbuch gelöscht, ist der Bauherr hundertprozentiger Eigentümer des Hauses und Grundstücks.

Emotionaler Rückzugsort
Egal, was in der Welt geschieht, es gilt der Grundsatz: "My home is my castle." Das Eigenheim entspricht den individuellen Vorstellungen seiner Bewohner, ist Lebensmittelpunkt und bietet eine sichere, verlässliche Perspektive. Das eigene Haus kann im Gegensatz zur Mietwohnung nicht von heute auf morgen zum Spekulationsobjekt von Immobilienhaien werden.

Automatischer Spareffekt
Das Erfordernis, die Kreditraten für den Hauskauf monatlich pünktlich zu bezahlen, lehrt Disziplin im Umgang mit Geld, außerdem verfügt der Hausbesitzer so über eine "Sparbüchse", in die laufend eingezahlt wird, wobei er nach Ende der Kreditlaufzeit über einen beachtlichen Vermögenswert in Form der Immobilie verfügt.

Förderprogramme
Der Hausbau bzw. die Schaffung von privatem Wohnraum wird in Deutschland von Bund, Ländern und weiteren Institutionen finanziell gefördert. So zählen neben dem Bausparen mit einem staatlichen Prämienzuschuss von 8,8% samt Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen das Modell Wohn-Riester (Voraussetzung: Eigennutzung der Immobilie) sowie das Darlehen der KfW-Bank (Gesamtlaufzeit 10 Jahre, die ersten beiden Jahre tilgungsfrei) zu den attraktivsten Angeboten. Des Weiteren sollen im Rahmen der Wohnraumoffensive der Bundesregierung durch das sogenannte Baukindergeld (1.200 EUR je Kind und Jahr) Familien beim Hausbau bzw. beim Erwerb von Wohneigentum finanziell unterstützt werden.

Vorteile massive Bauweise

Wertstabilität
Massivhäuser stellen eine wertbeständige Geldanlage dar, da sie sich durch Widerstandsfähigkeit, Langlebigkeit und Energieeffizienz auszeichnen. Da dieser Umstand auch Banken bekannt ist, können sich die Konditionen der Baufinanzierung oft günstig gestalten.

Hervorragende Energiebilanz
Massiv gebaute Häuser verfügen über eine durch die Wärmespeicherkraft der Massivwände verursachte hervorragende Wärmedämmung, sodass die Wärme im Winter im Haus bleibt, wodurch Heizkosten und CO2-Emmissionen gesenkt werden. Im Sommer wirken die Wände als Hitzeschild, es bleibt innen stets angenehm kühl. Auch wird in der kalten Jahreszeit die durch die Fenster einfallende Sonnenwärme im Haus gespeichert. Legt man beim Hausbau auf optimale energetische Effizienzkriterien Wert, können auch bei Massivhäusern zusätzliche Wärmedämmungsmaßnahmen erforderlich sein. Ein weiterer Vorteil der Massivbauweise besteht in der ausgeprägten Fähigkeit der Wände, Feuchtigkeit zu regulieren, auch sind sämtliche Baumaterialien frei von Schadstoffen.

Nachhaltigkeit
Aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, punktet das Massivhaus durch schonenden Ressourcen- und Energieverbrauch auch beim Thema Nachhaltigkeit. Diese beginnt bei der Rohstoffgewinnung, und zieht sich über die Gebäudeerrichtung bis zur Auswahl von Heiztechnik und Bodenbelag. Eine Solaranlage am Dach stellt schließlich die Optimierung der nachhaltigen Energienutzung dar.

Optimaler Brand- und Schallschutz
Mauerwerk und Betondecken zeichnen sich bei einem Massivhaus durch hohe Feuerwiderstandsfähigkeit aus, auch Hohlräume, die dem Feuer Gelegenheit zur Ausbreitung geben würden, existieren nicht. Massive Baustoffe halten auch größter Einwirkung von Hitze lange stand, beginnen weder zu brennen, noch ihre Form zu verlieren und entwickeln keine giftigen Gase. Durch diese hohe Feuerwiderstandsklasse sind die Prämien für Feuer- und Gebäudeversicherungen bei Massivhäusern meist wesentlich günstiger als bei Fertighäusern. Überdies sorgen massiv gebaute Häuser durch den höheren Masseanteil in Wänden und Betondecken für einen optimalen Schallschutz, wobei allerdings beim Mauerwerk auf die Wahl des richtigen Materials zu achten ist. So bieten Ziegelstein- und Porenbetonwände eine gute Schalldämmung. Kalksandstein gewährleistet ausgezeichneten Lärmschutz, weshalb er bevorzugt bei der Errichtung von Mehrfamilienhäusern Verwendung findet.

Leichte Umsetzung von Grundrissänderungen und Umbauten
Massivhäuser können in der Regel problemlos umgebaut werden, selbst umfangreiche Grundrissänderungen sind ohne großen Aufwand möglich. Dies ist dann von Vorteil, wenn der Wohnraum aufgrund einer geänderten Wohnsituation (z.B. Kinderzuwachs) geändert oder erweitert werden muss. Nicht tragende Wände können problemlos durchbrochen oder entfernt werden, tragende Wände müssen zunächst durch den Einbau eines Stahlträgers gesichert werden und sind sodann einfach und schnell veränderbar.

Zusammenfassung

Die Entscheidung für den Hausbau oder den Erwerb eines eigenen Heims treffen die meisten Menschen nur einmal in ihrem Leben, daher sollte in diesem Bereich auf Qualität geachtet und Fehlentscheidungen vermieden werden. Ein aus massiven Baustoffen errichtetes Eigenheim zeichnet sich durch hohe Wertbeständigkeit, optimalen Feuer- und Schallschutz, sowie ausgezeichnete Energieeffizienz aus. Nachstehend finden Sie die Vorteile eines Eigenheims bzw. dem Hausbau in Massivbauweise im Überblick.

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