Energie selbstgemacht![]() Katrin Weiß und ihr Mann Einar setzen zudem auf Solar-Energie, um sich zusätzlich von den Ölpreisen abzukoppeln. „Selbst produzierte Energie kostet nichts“, meint Einar Weiß und führt weiter aus, „mittlerweile ärgern wir uns, dass wir keine größere Solar-Anlage installiert haben“. Mehr als 60 Prozent des jährlichen Bedarfs an Warmwasser zum Duschen, Baden und Waschen deckt die nur sechs Quadratmeter große Anlage des Vier-Personen-Haushaltes ab. Neben der Nutzung für Warmwasser und Heizung kann zudem durch eine Photovoltaic-Solaranlagen die Sonnen-Energie in Strom verwandelt werden. „Der Hausbesitzer hat quasi sein eigenes Kraftwerk auf dem Dach“, erklärt Jürgen Dawo. Der umweltfreundlich erzeugte Solar-Strom wird dabei in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Dies trägt nicht nur zu einer sauberen Umwelt bei, sondern schafft auch ein zusätzliches Plus in der Haushaltskasse. Bis zu 1.400 Euro im Jahr lassen sich so verdienen. Die Vergütung des produzierten Solar-Stroms ist staatlich durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gesichert. Ab 2009 soll es bei Neubauten sogar zur Pflicht werden, einen Teil des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser durch regenerative Energien abzudecken (siehe Seitenkasten). Jürgen Dawo steht den geplanten Gesetzesänderungen dabei positiv gegenüber. „Langfristig profitieren vor allem die Bauherren. Denn alle Experten sind sich einig, dass die Gas- und Ölpreise weiter steigen werden. Wer da einen Teil seiner Energie aus kostenlosen Quellen wie der Sonne bezieht, spart schon gewaltig“, so der Experte. |